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1 (1790) Ueber den menschlichen Verstand
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376
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376 lieber die me n fehl ich e Natur.

fchen Gründe bei Zeiten blicht, und ihnen keinenbeträchtlichen Einflufs auf den Verftand verftattet.JVliifsten wir uns der Selbftzerrüttung diefer Argu-mente gänzlich iiferlaffen; fo könnte diefelbe nichteher ftatt finden, als bis fie zuerft alle Ueberzeugungaufgehoben, und die menfchliche Vernunft gänz-lich würden vernichtet haben.

Zweite r A b f e h n i 11.

Von dem Skepti cismus in Anfehungder Sinne.

So fährt alfo der Skeptiker immer fort durchVernunft zu denken und zu glauben , wenn ergleich behauptet, clafs er feine Vernunft durch Ver-nunft nicht vertheidigen könne; und nach derfelbi-gen Regel mufs er dem Prineip über die Wirklich-keit der Körper beiftimmen, ohnerachtet er keineAnfpriiche machen kann, ihre Wahrhaftigkeitdurch philofophifche Beweife darzuthun. Die Na-tur hat diefes nicht feiner Wahl überlaffen, undhat es ohne Zweifel für eine Sache von zu grofserWichtigkeit gehalten, als clafs es unfern ungewiffenSchlüffen und Spekulationen hätte follen anver-trauet werden. Wir können wohl fragen: WelcheUrfache11 beftimmen uns an die Wirk-lichkeit der Körper zu glauben? aberumfonft werden wir fragen : ob es Körper ge-be