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1 (1790) Ueber den menschlichen Verstand
Entstehung
Seite
152
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JS~ Ueber die menfclilichc Natur.

als eine Impreffion; aber da fie in allem übrigen Be-tracht diefelbe ift, fo kann fie fünften kein grofsesGeheimnifs enthalten. Macht fie ihre Schwächedunkel; fo müffen wir es uns angelegen feyn lallen,diefen Mangel wegzufcliaffen, dadurch, dafs wirden Begriff feft und präcis zu faffen fuchen; undehe uns dies nicht gelungen ift, ift alle unler Den-ken und Philofophiren umfonft.

Zweiter Abfchnitt,

Von

der Wahrfcheinlichkeit und von denBegriffen der Urfache und Wirkung.

Dies ift es alles, was ich für nöthig halte, überdiefe vier Verhältniffe, welche den Grund der ge-wiffen Erkenntnifs ausmachen, zu bemerken; wasaber die drei übrigen anbetrift, welche nicht vondem Begriffe abhängen, und die abwefend odergegenwärtig feyn können, felbft, wenn der Begriffderfelbe bleibt, fo werde ich ausführlicher über je-des insbefondere reden müffen. Diefe drei Ver-hältniffe find aber Identität, die Stellun-gen in Zeit und Raum und die urfach*-liehe Verknüpfung.

Alle Arten des Schliefsens beftehen in nichts,als in einer Vergleichung' und in einer Ent-deckung folcher Verhältniffe, fie mögen nun blei-bend