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1 (1790) Ueber den menschlichen Verstand
Entstehung
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46
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46 Heber die menfchliciie Natur.

ebenfalls eine fruchtbare Quelle von Verhältnisfen find.

5. Wenn zwei Objekte diefelbige Qualitätoder innerliche Befchaffenheit haben J fo machendie Grade, die an ihnen gefunden werden, einefünfte Art der Verhältniffe aus. So kann von zweiDingen, die beide fchwer find, das eine ein gröfse-s'es oder kleineres Gewicht haben, als das andere.Zwei Farben, die unter einerlei Gattung gehören,können fich durch ihre verfchiedenen Schattirun-gen unterfcheiden, und laffen alfo in diefer Riick-dicht eine Vergleichung zu.

6. Das Verhältnifs des Widerftreits künn*te anfänglich eine Ausnahme von obiger Regel zuievn fcheinen, dafs kein Verhältnifs vonirgend einer Art ohne einen gewiffenGrad der Aehnlichkeit beftehen kann.Aber-es fcheint nur fo. Denn es widerfprechenfich keine andern Begriffe, als die des Seyris undNichtfevns, welche einander offenbar ähnlich find,indem beide allemal mit einem Begriffe des Objektsverbunden find, obgleich das- letztere Prädikat dasObjekt von Zeit und Ort ganz ausfchliefst, in wel-chen es oben nicht exiftiren foll.

7. Alle andre Objekte, wie Feuer und Waffer,Hitze und Kälte,- werden nur in der Erfahrung alswiderftreitend angetroffen, und ihr Widerftreitrührt von ihren Urfachen oder Wirkungenher; welches Verhältnifs der Urfache und Wirkung§lio die fiebente Art philofopliifcher Verhältniffe i lt,

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