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1 (1790) Ueber den menschlichen Verstand
Entstehung
Seite
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4° lieber die inenfchli cbe Natur.

verbtinden find, wenn fie einander unmittelbarähnlich find, unmittelbar an einander grenzen,fich unmittelbar wie Wirkung und Urfach ver-halten, fondern auch, wenn zwifchen ihnen eindritter Gegenftand gefetzt ift, der gegen beide ineinem folchen Verhältniffe fteht. Diefes kann im-mer weiter und weiter gehen; jedoch ift zu mer-ken, dafs jede Entfernung das Verhältnifs anfehnlichfchwächt. Verwandte im vierten Grade find durchdas Gefetz der Kauffalität mit einander verbunden,aber nicht fo enge wie Brüder, und noch wenigerwie Kinder und Aeltern. Ueberhaupt find alleBlutsverwandten durch das Verhältnifs der Urfachund Wirkung verknüpft, und man fchäzt die Näheoder Weite der Verwandfchaft nach der Zahl derverknüpfenden Urfachen, die zwifchen den Perfo-nen find.

Von den drei oben erwähnten Verhältniffenift die Kauffalität die allerausgebreitetfte. So wohl,wenn ein Gegenftand die Urfache von Handlungenoder Bewegungen eines andern ift, als auch, wenneiner als die Urfach der Wirklichkeit des andernbetrachtet wird, ftehen beide in diefem Verhält-niffe. Denn da die Handlung oder Bewegung nichts

ift,

den. Wenn lieh zwei Objekte widerftreiten, fohebt das eine das andre auf; d. h. es ift die Ur-fache feiner Vernichtung, und der Begriff von der_ Vernichtung eines Dinges fohliefst den Begriff fei-ner ehemaligen Exiftenz mit in lieh.