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Von den Begriffen.
Zweiter A b f c h n i 11.
JVäliere Eintheilung des Gegenftandes.
Da unfre Tmpreffionen ihren Begriffen vorher-gehen, fo fcheint die Ordnung zu erfordern, daiswir erft von den Impreffionen, und dann von denBegriffen handeln. Die Impreffionen können inzwei Arten eingetheilt werden, in folche, welchedurch Empfindung von aufsen, und in folche,Welche durch die Reflexion erzeugt werden.
Die
einmal der Mühe, zu unterfuchen, wenn oder zuwelcher Zeit das Denken beginnt, ob vor, oderbei, oder nach unfrer Geburt. Sodann fcheint esauch, als ob das Wort Begriff fo wohl vonLocke, als von andern in einem viel zu weitenSinne genommen werde, fo dafs man es auf un-fre Empfindungen, finnlichen Eindrücke und Lei-denfchaften eben fo wohl, als auf unfre Gedankenbezieht. In diefem Sinne möchte ich nun wolwiffen, wie man behaupten könne, dafs Selbftlie-be, Empfindlichkeit über Beleidigungen oder dieGefchleclitsliebe, nicht angebohren fey ?
Läfst man diefe Ausdrücke, Impreffio-nen und Begriffe, in der oben angegebenenBedeutung gelten, und verfteht unter angebohrendas, was urfprünglich oder von keiner vorher-gegangenen Wahrnehmung abgeleitet ift; fo kön-nen wir Tagen, dafs alle unfre Impreflionen an-