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Von den Begriffen*
vorzüglich feiner Verftand oder metaphyfifcher Kopf
dazu, den Unterfchied unter beiden zu' bemerken.
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Wir können demnach alle Vorftellungen, deren■wir uns bewufst werden, in zwey Klaffen oder Ar-ten eintheilen, die fich durch ihre verfchiedenen Gra-de der Stärke und Lebhaftigkeit unterfcheiden. Dieweniger ftarken und weniger lebhaften werden ge-meinhin Gedanken oder Benriffe genannt.Für die andre Art haben wir keinen Namen weder inder englifchen noch in den mehreften andern Spra-chen, und zwar, wie ich vennuthe, aus der Urfache,weil es zu einem andern als fpekulativen Gebrauchenicht nöthig war, fie unter einen allgemeinen Ti-tel oder unter ein befonderes Kunftwort zu bringen.Wir wollen uns alfo die Freiheit nehmen und fie zuunferm Behufe Impreffionen nennen, welchesWort in dem gewöhnlichen Sinne zwar eine etwasandre Bedeutung hat, aber doch dem, was wir fa-gen wollen, am nächften kömmt. Unter dem Aus-drucke Impreffion verftehe ich alfo alle unfrelebhaften Wahrnehmungen, wenn wir feilen, hö-ren, fühlen, lieben, haffen, begehren oder wollen.Und diefe Impreffionen unterfcheiden fich von denBegriffen dadurch, dafs letztere weniger lebhafteVorftellungen lind, deren wir uns bewufst werden,wenn wir über einige der vorhinerwähnten Empfin-dungen oder Gemüthsveränderungen nachdeuken.
Nichts kann bei dem erften Anblicke ungebun-dener foheinen, als das menfchliche Denken, wel-ches fich nicht allein aller menfchliclien Gewalt und
An-