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Beller, (£f)r.
ein ipia|regen. Übrigens, Stüber! finb bie SJienfdjen nicht unfere Sinter je." —fDal Slonatlblatt enthält Sunbfdjreiben an frühere Se^rgögtinge unb Slnftaltllinber,fragen an fie unb non ihnen famt Slntroorten auf bie legieren, Sriefauljüge, Sebenl»laufe au! ber Slnftalt, ©ebanlen beim Sibellefen, Sieber; ba finben fidj aulgcfüljrtereSluffäite roie „©eifterpriifung", „ba! ©eljeimni! be! göttlichen ©egen! in fjaultjal»tungen unb Slnftalten", „non ber mähren ©rgiebjung" im Jahrgang 1829, „non berdjriftlidjen ©rgieljung" (1836, 1846 unb 1847), „über Äleinlinberpflege" (1840 unb1841), „über Btudjtlofigleit im Sehramte" nach 1- 2n m - 4, 12—16 (1842). ©e=
roöhnlich liegt, mie h' er ; eine ©djriftftelle gu ©runbe, unb 23ater geller hatte einebefonbere ©abe, auf gang einfache unb oft überrafdjenb natürliche Steife ben ^nljaltbei göttlichen Sterte! Har unb mahr auleinanber gu legen unb feine Segielfung gutnSeben bei £ergenl, bei Kaufes, ber ©d^ule, ber ipäbagogil, ber Hirdje, bei gefamtenSolle! unb ©ottelreidj! barguftellen. ©o finb auch feine Stullegungen non größeren©djriftftellen, g. 23. Slpoftelgefdj. 19: „Paulus, ber ©cfanbte bei fjerrn in ©pljefu!"(Jahrgang 1830 unb 1831), Slpoftelgefdj. 16: „©riinbung ber erften ©hriftengemeinbein ©uropa" (1831), 2. ©hron. 19 : „Äönig igofaphat" (1835 unb 1836), ©pl;ef.6, 10—20: „®a! ©eheimnil ber ©tärle" (1847), 2. üov. 4, 1—6: „®ie red;te
Slrbeitlmetljobe im eoangelifdEjen Sehramte" (1844) u. a. Steifterftüde einer Haren,
lehrhaften ©djriftentroidelung:
„©eine Slätter roerben alt,
Unb hoch niemals ungeftalt,"
fingt >ß. ©erharb non bem 23aum an ben Stefferbädjen. ®al gilt auch nonbiefen Slonatlblättern Bederl. ©ie bilben, roie Dalmer mit Sedjt fagt, eine
roahre gunbgrube für biblifdje ifläbagogif. ©ans befonberl gehanten» unb lehr»
reich finb feine igalftelberichte über bie Slnftalt, bie jebelmal nadh bem $ahrel=fefte in bem SRonatlblait erfd^ienen. Klar unb roahr, einfach un b hoch geiftnollJäfjt er uni ba tiefe 23lide thun in bie bebenflidjjen ©djeiben unferer B e ü, unferelSolle! unb in bie üülittel ihrer Teilung. SJiit ber Seuche bei Sterte! leuchtet er
ba in bie ©egenroari unb )]ufunft hinein. Sind; manche! fchöne gemütnoHe Sieb au!
Sater Beller! Stunbe, bal gunäd^ft bie Slrmentinber erfreute, ift nach unb nach inben Stunb bei fingenben Solle! übergegangen, ©ine! baoon ift ein oielgefungenelÄinberlefjrlieb bei roürttembergifchen ©efangbudjel. 1871 erfdjienen „Sieber ber frei»roilligen Slrmenfdjulleljreranftalt in Seuggen, gefammelt oon Seinharb Beder“, für$inber», Slänner» unb gemixten ©hör, roo unter 93 Siebern 65 oon Sater Bellerherrühren.
Dbrool bie nädhfte SSirtfamleit Beder! ben armen Hanbem unb ihren Sehremgalt, oerlor er bodj auch bie ljöh eren Silbunglanftalten feine! Solle! nicht aul benSlugen. Slber auch ba roar fein Slid auf ben innerften B'ern, auf Stert unb ©eift©otte! all Sebenlgrunb aller roal)ren Silbung gerichtet. ©I hnnbelte fich im $aljre1826 in Safel um ©rünbung einer im djriftlidjen ©eifte roirfenben Sehranftalt fürÄinber aul höheren ©tänben, — ein ©ebanle, ber fich fpüter in ®eutfdjlanb unbber ©chroeig ba unb bort in „djriftlichen" ober „ißrioatgpmnafien" gu oerroirllidhenfudjte. ißrofeffor be Stette in Safel fd^rieB barüber ein ©utadjten, ba! ohne Sennungfeine! Samen! bem Urteile oon brei djriftlichen Stännem: Dr. Sahnmaier, bamaligem2)efan in ^irdjheim (SSürttemberg), Äarl oon Säumer, bamal! in Sürnberg, unbBeder unterbreitet rourbe. Ster h a & en bie ßrllärungen ber genannten Slänner,Saumerl aulgenommen, oor uni. SDe Stette roiU groar ben ©eift be! ©hriftentumlin einer folgen Slnftalt; aber biefer ift ihm nur eben „ber ©eift be! Sichte! unb berSiebe", bann be! ©rnfte! unb ber ©rünblidjleit. 3n letzterer Segieljung geht er foroeit, gu fagen: „gür eine Slnftalt, roie bie gu erridjtenbe fein foll, roürbe ich Shdo»logen roählen, roelche gang im SUtertum leben unb bennodj über bemfelben ftehen.Slber lieber all foldje, roelche barin ©tümper finb unb nur erbauliche Setrad;tungen