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Setter, Sljr.
lid^ gurüdgeljalten. Sie Scetljobe unterliegt bem Sßechfel ber 3eit. Nber bag übrige©cbäube oon Unterricht unb ßrgiefjung in ber Schule ift geblieben unb roahrlicf) nichtblof; für Nrmenfdjulen brauchbar. Subroig Sölter fagt gur Segrüfiung ber oiertenNuflage mit Stecht: „Sie Sehren ber ßrfatjrung roaren eg, bie in neuerer ^3eit, roo
in ber päbagogifdjen üffielt ßljriftug oeradjtet unb faft oergeffen roar, guerft bie fjaljnebeg ©laubeng roiber aufpflangten, unb fie thaten eg mit utierfdjrodenem Stanncgmut,mit folch unerfdjütterlidjer ©laubengtreue unb gugleid) mit fo geift» unb toürbeoollerßinfalt, baß alle frommen bergen ihnen gufallen unb fich um fie, roie um ein ge»meinfameg Selenntnig fammeln, ja bafj auch bie Unentfdjiebenen unb geinbfeligen fieadjtunggooll anerlennen mußten." Sem Sefenben ift eg ba, roie bem, ber aug bemfrifdjen fyelfcnquelle trinft. kleinere Schriften Retters, feine „Seelenlehre, gegrünbetauf Sdhrift unb Erfahrung" (ßalro. Serlagguereilt 1846), feine „göttlichen 2lnt=roorten auf menfchlic^e fragen" (Safel 1840), eine 2lrt ^atedjigmug, ber fich nament»lieh S um hriuslidhen ©ebrauch für ßltern unb Äinber fehr eignen bürfte, auch feinSdjriftdjen über $lein!inberpflege, fie atmen alle ben ©eift beg SOtanneg, ber gang in2Bort unb ©ebattfen ber göttlichen üßahrljeit lebt unb biefelbe nach allen ©eiten hi«in Segieljung gum Seben unb gu feinen Sebürfniffen fe^t. Namentlich ift noch bag„SDtonatgblatt oon Seuggen", bag er oon 1829 an big an fein ßnbe heraug»gab, gu nennen. Sott biefen 83 mal 12 Slättem ober Heilten Sogen gilt rechtbag üöort beg ißfalmeg: „Seine Slätter oerroelfen nicht." Sie roaren bag Ser»binbunggmittel groifdjen ber Nnftalt unb ihren allenthalben hin gerftreuten großen unbKeinen Zöglingen, bag Sprachrohr, burch bag er nach allen Sichtungen hinaug bignach iPnrig unb ^Petersburg, nach SDbeffa, Siflig unb Nmerifa hin gu ben Seinigenrebete unb ihnen 2Borte ber Seleljrung, ßrmunterung ober JBarnutig gurief. ©leich bagerfte Statt beg erften ^al)rgangg enthält einen ÜBamunggruf, ber atg Seifpiel feiner2lrt gu reben bienen möge, ßr gilt ber bamalg umgeljenben Sinterfd;en Schullehrer»bibel. „Srüber," fcfjreibt er, „ich höre, bah bie Sinterfdhe Schullehrerbibel benSBeg auch i n einige ßurer Jütten gefunben l;abe, unb bah ber eine unb anbere unterßueh ©efdfjmacf an biefer Äoft finbe. 2llfo effet Sh r auch 9 e m llngefalgeneg,$abeg? Sterlet Sh r beim nicht, roag ber Staun thut? ßr läfjt ben lö ft liehen,aber unrein aufgefajjten 2Bein beg göttlichen UBorteg burch bag Sieb laufen,ftreut auf ben Sobenfalj oon Sanb, Steinchen unb §efen, ber im Sieb liegen ge»blieben ift, einige Ringer ooll 3uder unb Sßeihraudj unb fpridjt: Sehet, bag iftalleg! Srüber! Sd; h a Ke eg mit bem 2Bein, aufgefaht in einen neuen S dj l a u dj,unb taffe ben Sobenfafsliebhabem ihr Sieb. Ober roag haltet Sh r einem Subei»fadpfeifer, ber neben einer herrlichen Sota!» unb Snftrumentalmufü fteht unb groifdjenbie fchönften NHorbe mit feiner Sadpfeife Ijiueinbubelt unb fpridjt: bie Stufil ftimmtnicht gut. Sie $eit biefer Schulbibeln, Äinberbibeln, Schullehrerbibeln, biefer Sibelnfür Sentenbe, Sibeln für gebilbete Stänbe unb Sibeln für Sauergleute ift oorbei.Saffet ung ben heiligen Srief beg Iji'ttmlifdjen Saterg an feine Stenfdjen»finber unoerftümmelt, unoerbreljt, in feiner heiligen, ungefünftelten ßinfalt, Doljeitunb Äraft mit Serlangen unb Sitte um 2idjt unb Unterricht nehmen, lefen, betrach»ten, behalten unb bewahren unb unfer Seben bamadj einrichten unb ung nicht mitSrefjen unb Seuteln baran oerfünbigen, fonbern ©otteg 2Bort burch ©otteg SBortoerftehen lernen; bag ift unferm fpergen heilfamer, alg bag Seden jeneg guderg. —Sch pre, bah einigen unter ßueh ßhre unb Sob oon allen Seiten gu»ftrömt. Srüber! bag ift fehr füfi gu effen; aber hernach entfteljt Saudjgrimmenbaraug. SBiffet Shri ro ' e mir bag Slenfdjenlob oortommt? ßg lommt mir oor, roieheitereg SSetter unb Sonnenfehein in ber fpeuemte. Sag muh man eilig benähen,um bag ©rag gu mähen, gu trodnen unb unter Sach gu bringen. Sltfo gum Nr»beiten muh man biefeg Sonnenroetter benüjjen, nicht gum Spagierengehen,ober fich barin gu fonnen, gu erluftieren, beim eg folgt gern ein ©eroitter bamadj unb