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Xenoßhon. Betone«.
burch feine Schüler ©pl)oruS unb SfjeopompuS eingeroirft hat, ift befannt. ©eine©Triften fjat baS Slltertum üorsugSmeife nach ifjrem formellen SBertc gefeilt. Sieneuere 3 e it Ejiett fiel) junad^ft mit Borliebe an ifjren etl;ifdfjen ©eljalt, unb in benSchulen beS 16. unb 17. ^rfjunbertö fam man beim griedhifdfjcn Unterrichte feitenüber bie SCnfprad^e an SemonifuS lj' n auS. 3^ biefen ^atte aud^ Biicfjael Be an berbie Phraseologia Isocratis graeeolatina (93afet 1558) 3 uf«mmengeftcllt, roäijrcnb bielaieinifd;e Überfefjung non fneronpmuS 2B o I f (Barts 1563) höheren 3weden biente.3n unferer 3 e i* ha&en bie BuSgaben non Baucijcnftein unb D. ©cfineiber bie oor3üglidfj=ften Sieben beg 3fofrateS in ben ©pmnafialunterricijt juriicfgefüfjrt; bie BearbeitungBenfelerS h at fw ai *d) weiteren Greifen roiber jugänglidfj gemad;t. Bergt, meine 2Ib=[janblung de Isocrate juvenibus nostris diligentius commendando I et II (3ittau 1864).
3m aiigemeinen empfehlen mir noch § a o e t S lehrreiche ©inleitung ju SartelierSÜberfeßung ber Bebe uom Bennögenstaufdje (Baris 1862), Heu fei in ber bereitsoben citirten ©d^rift, 2Se ft ermann, ©efdfjidjte ber gried;ifcijen Berebfamfeit 77 ff.,©cfjäfer, SemoftjjeneS unb feine $eit (Seipjig 1856 f. 3 Bänbe) unb $. Bi ah,Sie attifdfje Berebfamfeit; 2lbt. II, SfofrateS unb 3f«w3. Unerreichbar finb mir ge«blieben: Monita Isocratea cum Jac. Facciolati suisque animadversionibus ediditJo. Frickius (3ena 1765). .pciuritf) ftümmcl t.
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3ei(hncn. Sie mefentiiche 2iufgabe beS 3 e 'd)nens ift, non einem mit bem äußerenober inneren Singe aufgefafjten ©egenftanb ein Slbbilb auf einer ©bene ^ergufteifen.Ser ©egenftanb fann ein räumiicher (förperiidf;er) fein, ober auch einer fläche ait=gehören; im festem 3aIIe ift er meift, bod; nicht immer, feibft fcljon baS Büb einesim Baum ju benfenben DbjeftS, ein Borbilb für ben ^eid^ner, roelcheS biefer bannentmeber genau nadEjsuahmen ober mit Blobififationen na<h?ubilben I;at. Sem „Zeichnenaus freier §anb", für weldfjeS med;anifd;e Hilfsmittel nid;t oorljanben finb, ftehtgegenüber baS mit 3nd<d unb Sineal arbeitenbe „fonftruftioe (ober „geometrifdje")Zeichnen"; biefeS fann nur foldje formen toibergeben, weld;e fich geometrifch befi«nieren iaffen, ift aber 311 bereu genauer Sarfteüung allein brauchbar. SaS ©eftaltenaus freier Hanb üe rtritt bie fünftlerifd;e, baS fonftruftioe bie ioiffenfd;aftlicije ©eitebeS 3 e '<h ne nS.
SaS 3eicijnen ift, mie baS Schreiben, ein StuSbrudSmittel unb tritt alsfold;eS halb feibftänbig auf, halb im 3 u fawwenwirfen wit fdjriftlidjer ober münb«lieber Sdiitteilung, häufiger biefe unterftüßenb als oon ihr unterftüßt. ©an 3 unent«herrlich unb burch fein anbereS 3 U erfeßen ift biefeS SOiittel für bie Berftänbigung im$unft« unb ©emerbeleben; man hat mit Bed)t baS 3eid) nen »bie ©P ra öS)e ber Sedf)nif"genannt, ©rfdfjeint bemnad; 3 ur Borbereitung auf einen ted;nifchen Beruf baS ©r«lernen folcher Sprache als burdfjauS notroenbig, fo wirb if;re Kenntnis anbem Be«rufSarten roenigftenS roünfchbare Borteile bringen, unb man hätte Unred;t, roennman bie Bebeutung beS 3 e '<hnenS an ©ele^rtenfchulen auSfd;Iieß(id; oon beräfthetifchen ©eite beurteilen wollte, ©leid) irrtümlich aber wäre eS, baS 3ei<h nenan realiftifdjen Sehranftalten lebiglidfj für ein Srillen auf fünftige ^pragig 3 Uhalten. SaS bilbenbe ©lernen! im 3eidjenunterricht ift für jebe ©d;ule f)od; an«3 ufchlagen unb würbe fich fogar ba, wo eS über platten Büt 5 lidjfeitSanfid;ten unter«fefjäht werben feilte, oon feibft geltenb machen. 3 n beS barf man nid^t meinen, baßburch biefen Unterricht ber Sinn für baS ©d)öne fofort unb unmittelbar gemedtwerbe. Slnfänger 3 eichnen unter einem ungefeijidten Seffrer gute unb fchlechte Borlagen