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2RuItiplitation unb Sioifion lehren tonnte (f. Bucfjroalb), fo fonnte er bie Dtedmungmit SBurgelgröfjen unb ßsponenten nicht lehren, mit roeld;er ber ©rjmnafialunterricijtanfangen mufj" (§ 131). Sag mag genügen. 28aS baS 3 ei öffnen betrifft, fofaden auf bie geometrifdjen unb mineralifd;en formen, mit benen bie ßlementarfd;ule |fdfflofj, nun gunäd;ft pflanglicfje unb bann Zierformen folgen, bei beren geidffnung bie l
Tupfer gu DtenS 3taturgefd;id;te einen trefflidjen Seitfaben ber auffteigenben «Steigerung II
oom ißolppen gum fDienfdfen abgeben; mit ber SRenfdjengeftalt fdjliefjt bie Sdjule, Junb „bei biefer geiäfjnung ift fel;r lange gu oermeilen, bagegen lein S3erfudj in lanb= j|
fdfjaftlidjjer ober anberer Äompojttion gu geftatten. SBo biefe anfängt, Ijört ber i :
©pmnafialunterricijt auf" (§ 139). ^m 3R u f i f unterricht foHen bie Sd;iiler gewöhntroerben, febe SDielobie, bie fie l;ören, fogleid; in 9loten niebergufdjreiben. Saburdfj j
ergiebt fid; bann baS fogenannte oom Blatte fingen oon felbft (§ 144). gür bie |
SeibeS Übungen oerlangt SSagner auf biefer Stufe, bafj biejenigen l;erau§gel;oben *unb oorgüglidO getrieben werben, bie gum leid;ten unb frö[)lidjen Spiele fidfj eignen,babei aud; namentlich baS Schwimmen. — Später, § 243, roünfdfjt er eine förmliche ■'gpmnaftifdje Sdjule, in meiner nach ber SBeife ber ©rieten bie Knaben gu ßpljeben, !j
bie Jünglinge gu atljletifcljen SJtännern gebilbet roerben. §ier feien aud; bie gt;m= |
naftifdfjen Übungen mit bem §öd^ften, beffen fie fäl;ig finb, ooßenbS gu oerfeijen. 'j
„SiefeS fjöchfte ift bie äftl;etifd;e SluSbilbung ber ©eftalt, unb iljre freie Bewegung, j.
welches beibeS im Zange erfdjeint, roo bie ©eftalt mimifdj belebt unb mufitalifd; (iin Bewegung gefegt roirb." Sa§ finb aßerbingS roiberum feiner 3eit oorgreifenbe l|©ebanfen. ßr fagt felbft über baS Borl;ergel;enbe, Voltigieren, äquilibrieren u. f. tu., 1{bafj man ihm baS faum einräumen roerbe, roeil barüber gang anbere 3tnfid;ten l;err=fd;enb feien (§ 146). ;
Sie groeite Maffe bietet itnS oiel BemertenSroerteS. Bach bem allgemeinen©efet$e, bafj baS Beroufjtfein über baS Subjeltioe im 5Renfd;en erft burd; ba§ Db»jeltioe erwacht, „roie benn burd; bie ©eburt baS $inb aus bem rein Subjeltioen gangin ba§ Dbjeftioe geworfen ift", fann baS Betoufjtfein über bie -JRutterfpradfje erftbunt) bie Slnfdfjauung einer fremben Sprad;e entftel;en. Siefe muff eine tote fein,bei roeld;er bie formen im Stiüftanbe begriffen eine oollftänbige 2lufgäl;lung unb be--ftimmte Betrachtung erlauben, unb man roäl;Ie biejenige, oon roeld;er auch für bieSettüre intereffante 2Berte übrig finb. $eine genügt biefen gbrberungen in bem ©raberoie bie gr i e d; i f ch e. „Sie Bilbung im üßuSbrud'e in b e ut f d; er Sprad;e ift nebenbeipraftifd; fo fortguführen, bafj man bem Sdjüler je|t Sef eÜbungen giebt, bei welchener ben Sinn beS ©elefenen mit ber gröfjten ^3räcifion in ber Stimme auSbrüdenmuf. 2j<h wehre für bie ©pmnafiumSgeit aße fe^t Sitte geworbenen Seflamier*Übungen ab, roeil biefe nid;t nur ein oöllig gereiftes Drgan oorauSfehen, fonberngugleidj ein aßfeitigeS Berfteljen beS Sichters unb eine Beflepion über ben SluSbrudber ßmpfinbung oerlangen, roaS aßeS in biefer iperiobe unmöglich ober nur burd;Unnatur möglid; ift. BoIlenbS unfittlid; ift eS, 2Räbd;en in biefer fperiobe iljrer^ugenb betlamieren gu lehren" (§ 151).
fyür ben Unterricht in ber griedffifdfjen (unb nadhher jeber fremben) Sprad;e mufjber Slnfang gemad;t roerben mit einer SRaffe oon SBörtern in turgen Sätzen aus bem©riedhifdhen, welche an bie Zafel gefd;rieben unb abgefd;rieben, aber feineSroegSmemoriert roerben miiffen. Sie finb fo gu roäl;len, bafj fie in groedmäfjiger golgealle nötigen Beifpiele für bie £autlel;re enthalten unb für ben etpmologifchen Zeit berSprachlehre bie ^auptoerhältniffe barfteßen. Sann folgt bie Sel;re oon ben ütebe»teilen, nur an Beifpielen, bann eine SeflinationS» unb ÄonjugationStabeße, nach ^h^ er Wober Branbftätter, immer mit Begiel;ung auf Beifpiele aus bem Botabularium beöSd;üIerS. „fyft bieS aßeS rool eingeübt, roaS geraume brauchen roirb" (§ 159),fo giebt man neue beutfefje Beifpiele, bie ins ©riechifdje iiberfe|t roerben rttüffen,roogu man felbftoerftänblich bie rohen griechifcfjen SBorte (Sßörter) biftieren mufj. ®e r