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Sagner.
.gafbrunben in ber Schrift. 5Reintid^e Porfdhrift unb Übung t£>ut hier aßeg" (S. 43,
§ 32 2fnm.). ^e|t entfielt bie Sütfgabe, bag ©efprocfjene unb ©efdjriebene in biegeiftige ©eroaft beg $inbeg gu bringen, baburcf), baf) man eg fel)rt, bag ©efprocfjeneunb ©efd^riebene auSeinanber 3 U fegen unb auf mehrfache SBeife roiber gu oerbinben.
Sag ift ber Pegriff beg ©fementarifiereng. Sie Übungen beg ©fementarifiereng finbfo einguricfjten, baf? ber ©eift beg ßinbeg burdj biefelben nach feinen eigenen (Stufenemporgefjoben unb nadf) feinen eigenen formen entroicfeft roerbe. fyür bie föuftur beg©ebädjtniffeg, afg eineg Permögeng 31 t befißen, ift bann bie erfte Siegel, baß manmit troßfommener Freiheit nur bag befißt, roag man fefbft erroorben [jat. 5Ran taffeaffo bag $inb feine fefbft gemachten @rgäf)fungen unb Pefcfjreibungen nun fcffreibenunb erroeitere bie ifjm f;eimifd^e fiebengfpljäre aßmäfjfich mit neuen uerroanbten ©egemftänben. Sag giebt Sfnfaß, in einer Steifje non Paragraphen (§§ 35 big 67) eineSfnroeifung gur Pefjanbfung fofcfjer Sluffäße gu geben, roefdfje mandfjes> SSntereffante f
bietet, aber feinen Sfuggug geftattet, benn eg ift fefbft fdjon in fnapper fforrn gegeben. ;
©ine für affe Aufgaben biefer Stufe für ben £eljrer brauchbare formet ift in jn
„8 fragen" auggebrücft: 1) Sie näcfjfte allgemeine Benennung beg Singeg, 2 ) bie jfjöfjere (unb ^öcOfte menn man roiff) affgemeine Benennung, 3) bie finnlicfjen Pe=ftimmungen beg Singeg, 4) bie äußere ©efdOicfjte beg Singeg in bem SBecfjfef feiner, i:^uftänbe, 5) bag SBirfen beg Singeg (in feinem Safein, Sfjun, Sftacfjen, Arbeiten j
ober Stußen), 6 ) ber SjnfjaÜ beg Singeg (Sßefen unb Stebenbeftimmungen), 7) 2fvt (
unb Drbnung biefeg [ynljaftg, 8 ) 3 a h^ unb SJtaß begfefben. Sie Peifpiele fcfjeinen 1
feiber mißt eben affe praftifdtj geraäfjft. 2 ln bie 8 . „{frage" fcfßießt fid[j bann bie j
Porfcfjufe für 2trit^metif unb ©eometrie, roefcfje SBagner in einem befonberenffeinen Pucfje befjanbeft ^atte, nämtitfj in ber oben angeführten ©fementarfefjre ber |
3 eit= unb Staumgrößen. 3Bir fönnen ihm aber f;ier nicht folgen, aug bem ©runbe, f
meif, mie benn aucf) feine beften ffreunbe iljm geftanben haben, bah ß e f e ' ne 9Jtatl)c=matif nicht oerftünben, mir burcffaug nid^t abfehen fönnen, wie Äinbem biefeg ©e-banfenfpief irgenb oerftänblidf; unb fruchtbar 3 U madhen märe. Samit ftimmt bas )
Urteil »ielfeitig gebilbeter SJtatfjematifer überein, unb fo möge biefe {frage ruhen*),{folgt bann eine Stetig io ng [ehre, in roefcfjer ©oft ben ®inbem afg ein fiebeooffer,aber entfter ^augoater bargeftefft, unb bie ©efcfjidfite ©hrifti, bie fie nicht in ber Pibeffefbft fefen foßen, im Slugguge münbfidh gegeben roirb. @g roirb oorauggefeßt, bajj |
bie $inber früh ä um ©ebet geroöhnt roorben feien, „offne roefdheg feine ©rgiefjungmenfchlidf; geheißen fann" (§ 100 2fnm.). Siefeg foß an feine Stußenform gebunbenfein, obgteidh eg, toenn mehrere ®inber gufammen beten ober ber £eljrer mit einemSinbe betet, SBorte anneljmen muh- — ©0 fefjr bie fotgenben Sfnroeifungen gum !Unterridht im Sehen, begiefjunggroeife Zeichnen, unb im §ören, begiehunggroeife Singen,an einer bebenfficffen Perfennung ber f^affunggfraft biefer Stufe leiben (eg roirb anbie Safef gefcfjrieben: „bie Schroingungen ber fjtßben Saite finb noch einmal fo fd^nelfafg bie ber gangen"; unb bieg roirb am SJtonochorb gegeigt, afg ob eg ficf; um einephpfifafifche Pegrünbung fjanbefn fönnte bei ©lementarfcfjüfern!); fo trefflich un ^ ro ' eStiehl fagen roürbe prophetifdf; finb bie §§ 118—123 über ben Unterricht in ben£ e i b e g ü b u n g e n.
Ser Drganigmug, roelcfjer für bie roißfürficfie Peroegung gefd^affen ift, f^t roie bieSinne feine groeifacfje Seite ber ©mpfängfichfeit unb ber Sefbftthütigfeit. Sag erfte
*) (Soeben roirb [Referent baran erinnert, bafj ber Berühmte Sanggborf in ^»eibetßergatg tprofeffor ber SRatbematif fic§ gang BefonberS für Sßfagnerg matbematifcbe ?p^ifofopb' eintereffiert bat unb feine SSortefungen regelmäßig Befucßte; ferner baß ba§ SeßrBud; ber Slritf-metif oon 5£ßeob. ÜBittftein (§annouer 1846) SBagnerfcße ©ebanfen oerarBeitet ßabe.
Sforrebe biefeg oortreffticßen {[einen Sßerteg nennt iiBrigeng augbrüdlicß ßerBart aB ben©eroäßrgmann für bie ©rfenntnig ber Saßt atS einer SReihenform, unb beren pfi;d)o[ogifc|efRacßroeifung.