SBitßiter.
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fennert; bie SDutter leitet eg an, fie gu benennen, fie tefjrt eg eine ineitere SBett, atgbie unmittelbare Umgebung, au§ bem 33ilberbud^ fennen unb ergät;It it;m, unb Ietjrtbag linb, Jinblic^ 51 t betreiben unb gu ergäben, roogu eg notroenbig aud; gältenunb meffen im a II er ein f a duften ©inn beg SBorteg gelernt haben rnujj. Sg ift bemSSerfaffer flar, bafj bie SOtutterfpradfje, roeldlje einem Jfinbe beigebrad^t roirb, burct; ben©eift einer nationalen SBettanfictjt bag ®inb felbft für feine gange gufunft geiftigpräoccupire. „Sa§er foICte Äinbern alter Nationen nur bie unioerfellfte alter tebenben©praßen atg 5Rutterfpradf;e beigebradjt roerben, eine gorberung, bie ber Seutfdjemenigfteng baburd) beliebigen fann, baf$ er fein $inb, fotange eg Äinb ift, nur beutfd;reben läfjt. Ser Slugtänber mag gufetjen, roie er bei feiner 5Rutterfpradf;e eg fpätert)inba^in bringt, burd) Srlernung beg Seutfdjen feine nationale 5Befd;ränttl;eit abguftreifen."6 . 21 , § 8 . Sludfj auf bie ©efaljr tjin, bajj er bem Slugtänber ein Säcjjetn abge=roänne, mosten mir biefen Sßaffug nicht unterbrüden. 3 e *gt Ml nicht Sßagner aud;tjier roieber roie ein fßroptjet? Siefeg naioe ©elbftberoufjtfein, roeldjeg fich um ber
i anbern Stationen Urteil nic^t fümmert, roar gu jener geit root fetten genug, unb biefeSicherheit Seroujjtfein ber Unioerfatität beg beutfctjen ©eifteg unb ber beutfctjen©prad;e fo rüdfidjtglog auggefprodjjen, ift bod) im ©runbe ein Srgebnig ber neueften geit 1
fjjat nun bie Sdlutter getf)an, mag bie SRutterfcfjute oon il;r forbert, fo beginntbie ijßeriobe ber eigentlid;en ©djute unb groar guerft ber Stern ent arf d;u(e, roetdfjejunäd;ft ber SSater, atg roetcjjer bem Äiitbe am uerftänbtidfjften ift, Ratten fotlte'. Äanner biefe tpftidjt nid;t erfüllen, fo tritt ber Stementartet;rer an feine ©tede; er erfenneaber oor altem, baf? eg f)ier nicht altein um Semen gu tjjun fei, fonbern um eineJortfetjung ber Srgiet;ung gu aHfeitiger fötenfd^^eit. Sie mütterliche pflege bauertfort. Sie Steinentarfctjule ift übrigeng gang geeignet, alg ^nftitut organifiert guwerben, nur bafs ein Stiepaar liefern jynftitut oorftet;e: bie ©attin t;at bie tpfti^tber mütterlid;en pflege, ber ©atte fiat bie oöterlid;e Slutorität. Sg barf aber nid;tme^r Zöglinge enthalten, atg bie müttertid;e pflege ber ©attin beg 33orftet;erg gu um«foffen imftanbe ift, benn jemehr fie an bienenbeg ißerfonal übertragen roerben muf?,befto mehr geht fie oerloren (a. a. D. ©. 12 ). Sine bag Äinb gängtidj utngebenbeSluffidjt, Stugroaht ber ©efpieten, Sinh alten gu einer mit Srt;otung abroed;felnbenSSefdjäftigung, b. !;• 2lngeroöt;nung gu einer beftimmten Stiftung ber Slufmerffamfeitunb Sßerroenbung feiner Äraft, unb enbtidjj 33erftanbegentroidelung finb bie oier fünfte,auf bie eg hie* anfommt — bie beiben testen fpecieU ©egenftänbe ber Sehrthätigfeit.Sie 3Rutterfd;ute hat bem $inbe finntidjjen Inhalt unb ben Slugbrud begfelben inber 23ortfprad;e gegeben. Dun fommt eg barauf an, bie gönnen gum Sieroufstfeingu bringen. Sag Slugfpredfjen ift fo einguüben, baf) bei jebem Saute bag Äinbfidj ber Organe unb ihrer Sljätigfeit beroufjt roerbe (©. 39, § 30) *). Sg lernt bannfür jeben Saut ein Reichen, roetcheg man ihm oorgeidjnet, unb roetcheg eg augfprechenunb mit bem ©riffet nad;geid;nen lernt. ©0 ternt eg lefen unb fd;reiben. „SieOrthographie fott ber Stementarfdhüler blojj burd; btinbe Slngeroöljnung temen, fotangeunfere ©pracfie nid;t aug einer Degeneration it;rer fetbft fich eine natürliche Drttjo«graptjie gegeben hat. Sg ift oöttig finntog, bem ©cfjüler orttjographifctje Degetn auggu«fpred)en; Ijöchfieng fann man ihm auf bie Umlaute hinbeuten" (©. 43, § 33 Sinnt.).„Sei bem ©dfjreibunterridjt t;at ber Sehrer auf Didjtigfeit ber 3üge recht fet;r, aufSchönheit berfelben aber gar feine Düdfidjt gu nehmen. Sie Dictjtigfeit ber ©chrift=Jüge beruht auf bem ftreng burdjgeführten ©egenfatje ber fenfrechten unb fd^iefenSrunbgüge in it;ren SBinfetn, unb auf ber roinfetfreien Sarfteltung beg Dunben unb
*) 3Ber oerfmtit märe, hier ein 3 tu§rufung§ 3 etcben 3 U fe^en, ber gebe fid& bie 3Jfü^e, imerften Sanbe ber ©ncpüopäbie S. 120 ben Slrtifel „Stnbalt" g. ®. 3 U lefen. ©otclje gor=berungen ftelten aüerbingg nur ^fß^ilofop^en, unb SBagner fdfieint hier immer noch minber an«fptucf)tioI[ alg bag „monotbeletifcbe Stiftern".