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10 (1887) Vokabellernen - Zwingli
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SBoJakllernen.

angeteitet unb bie erforberlicße Übung im gören unb ©precßen beS frcmben $biomSoeranlaßt merbe. ©cßeibert (Säbagog. 9trdji» non Sangbein, 14. iyaßrg. 5Rr. 2 ,©. 144) fcßlägt bert Süßen, bert ber Snabe burcß baS Semen ber gu ben SeftionenbeS ÜbungSbudßS abgebrudten 3Börter geroinnt, feßr gering an; baS SBort foll bentKnaben nicßt nur als ©a^bierter, fonbern in feiner $foliertßeit unb ißerfönlidjfeitentgegentreten unb baburcß bem Stüter größeren S^efpeEt einftö^en. SDieS mürbealfo nur möglicß fein, menn ber Snabe bie gu lernenben SBörter fidß entroeber felbftaus bem Sejnfon gufammenftellt ober nacß ißrer ©ntfteßung unb ißrer Scrroanbt=fd^oft mit anbern aus einem etymotogifd^ georbneten Sofabutar femten lernt unbfidf einprägt.

©ine auSfcßließlicß nacß bem facß ließen ©eßalte ber ÜIBörter georbnete 2Börter=fammlung enthält baS Sofabularium non gaupt für Quinta unb Quarta, 4. 2IufI.ißofen 1873, fo baß bie 3000 auSgeßobenen SüBörter auS alten ©eflinationen,Konjugationen, primitiva, composita, häufiger unb febtener norbommenbe SJBörterburdjeinanber in 25 Slbfcßnitten (©cßule, gauS, ©arten, 2Balb, -üleer, ©eiftlt. f. tu.) gruppiert unb 311 größeren ©angen nerbnüpft merben in ber gcroiß iiber=fcßroänglicßen ©rroartung,baff baS 2luffucßen beS meift naßeliegenben gufamtnemßangS biefer gufammengeorbneten Sßörter ben ©eift beS ©dfjülerS unauSgefeßt be=fd;äftigen merbe unb bie bonbrete 2 Belt, roeldjer ber ©d;üler ein fo offenes 2 luge unbein fo reges ^ntereffe entgegenbringt, großenteils in ben Saßmen anmutiger Silberfidj faffen baffe."

Sbnbere Sofabularien finb gmiefadßen ober gemif d;ten SßarafterS, in ber einengaffte facßlicß, in ber anbern etpmologifd; georbnet; fo baS roeitoerbreitete non@. Sonnelb, Serbin 1869 (19. Sbufl. 1885). SDer crfte für ©epta beftimmte SEeilbeSfebben entßält bie gangbarften ©ubftantioa, meift concreta, nad; ber Sietßobe beSSltnoS ©omeniuS orbis sensualium pictus, fobann abstracta unb 2lbjeftiua mit ißren©egen faßen (virtutes, vitia); ber gmeite für Quinta bis üntertertia beftimmteSEeil ift ettpnologifcß, fo baß bie verba primitiva gu ©runbe gelegt finb, benen ficßbann foroot bie verba derivata als aucß bie übrigen SBörter beSfebben ©tammeS an-fcßließen. ^n umgefeßrter ÜSeife ift baS Steiringfcße Sofabularum feinem gaupt»tßeile nacß alpßabetifcß unb etipnologifcß gufammengeftellt; in einem Slnßange ift banneine bürgere gufammenftcllung oon SBörtern in fad;Iid; georbneten ©ruppen ßingu-gefügt. Gßriftian D ft er mann ßat in Serbinbung mit ÜbungSbitd;ern gum Über=feßen »ier lateinifcße Sofabularien ober ein Solabularium in uier älbteilungen fürbie oier unteren Staffen ßerauSgcgeben, Seipgig, SEeubner, 1860, neuefte Stuflagen1884/5, unb in ber Serteilung unb Slnorbnung beS ©toffeS einen non ben bisßerübließen 9Jietßoben oerfdjiebenen Sieg eingefeßlagen, inbem bie beiben für ©e£ta unbQuinta beftimmten Solabularien auSfd;ließiicß grammatifalifdß georbnet finb,baS für Quarta beftimmte im erften faeßüd; georbneten SEeile bie am ßäufigftenoorlommenben Somina, im groeiten grammatifalifcß georbneten fEeile bie Serbaumfaßt, enblidß baS für ÜEertia beftimmte bie auf ben oorauSgcßenben ©tufen gelerntenSofabein mit gingufiigung neuer, auSfdjließlicß nad; bem et pm 0 log i feßen iprincipgeorbnet, unb einen Slnßang über bie SBortbilbung ber Somina unb Serba entßält.Qftermann geßt non bem ©efidßtSpunfte aus, baß mit ben Sofabularien entfpred;enbeÜbungSbücßer gunt Überfeßen aus bem Sateinifcßen ins SDeutfdße unb aus bem SDeutfcßenins Sateinifcße unb bemnadß baS Sofabellernen mit ben ÜberfeßungSübungeir in engfteSerbinbung grt feßen feien, bamit einesteils bie gelernten SBörter nicßt meßr eintoter ©d; bleiben, ben ber ©d;üler gunäcßft roenigftenS nießt gu oerroenben uermag,fonbern ein unumgänglicß notmenbigeS gilfSmittel für bie Slnroenbung beffen merben,roaS er in ber ©rammatif bereits gelernt ßat, anbererfeitS ein regelmäßiges unbgeorbneteS Sofabellernen bereits in ben unterften Staffen ftattfinben fann, oßne baßbie noeß fd;madßen Sräfte ber ©d;itler überbürbet merben. SDarauS ergiebt fidß bie