Spanien.
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in 4), F. I. Brain, Julio Kielm. Englische Grammatik: von den DD. Cor-nelias, Brain, Mac Veigh (nach der Ahnschen Methode). Angewandte Fächer:Linearzeichnen: die Werke von D. Js. Villanueva, M. Borrell y Folch; dasZeichnen für jedermann erlernbar (Methode Heudrickx) von D. Manuel Criado yBoca.Ornamentenzeichnen: von Bilordeaux. Topographisches Zeichnen: von den DD. PilarMorales, Luiz Mas y Caüadas. Topographie: von den DD. Giol y Solde-villa und I. Goyanes Soldevilla. Desgleichen und Trigonometrie: von den DD.I. Cortazar, A. F. Vallin y Bustillo. Grundbegriffe der Landwirtschaft: von denDD. I. Echegaray, A. Blanco y Fernande;, N. Cazas de Mendoza. Feld-meßkunst: von den DD. F. Verdero Paez, I. F. Soler, F. Ruiz Rochera(Schätzung der Ländereien). Industrielle Mechanik: von den DD. Maria de Azofra,Mariano Maimü. Kaufmännisches Rechnen: von den DD. Fr. Castaüo, Ant.Guillen, Juan de Dios Navarra. Buchhaltung: von den DD. Fel. Salvador yAznar (9. Ausg.), Fr. Castaüo, Ant. Guillen, Vicente de Villaoz (3. Ausg.).Handelsgeographie: von den DD. M. Garcia Malavear, Fabio de la Roda y Del-gado, A. Sanchez de Bustamente (2. Ausg.), vorzugsweise mit Beziehung aufSpanien geschrieben. Handelsstatistik: von den DD. Gabino de Espalza, F. de laRoda Y Delgado, M. Carreras y Gonzalez. Politische Ökonomie: von den DD.E. M- della Balle, Eug. de Ochoa, M. Carreras y Gonzalez. Handelsrecht:von demselben und Eust. Laso, Pablo Gonzalez Huebra. Tachygraphie: das Werkvon Marti herausgegeben von D. Sebast. Eugenio Vela; das Handbuch von Samo-linos; der theoretische und praktische Kurs von D. Jose Rivas Perez.
Wie schon bemerkt, wurde die griechische Sprache und Litteratur aus dem Lehrplander Institute gestrichen, nachdem man ihr Studium eine Zeit lang nicht ohne Erfolg be-trieben hatte. Fontan y Musa und Hidalgo hatten in Cadiz die Veröffentlichungeiner Bibliothek der griechischen und lateinischen Schriftsteller in brauchbaren Ausgabenunternommen zum nicht geringen Vorteil der spanischen Lehrer; das Nauual practicades D. Raimundo Gonzales Andres, Professor in Granada, als Schulbuch eingeführt,empfahl sich durch solide Gründlichkeit; besonders aber sind hier die läsctiouss Zrascasdes Don Lazaro Bardon y Gomez zu nennen.*) Auch sonst hat das Griechischenoch einige eifrige Verehrer gefunden; so den Marquis von Cervera, der im Jahre 1859den Madrider Professor Don Saturnino Lozano, und den Verfasser des vorhin-genannten Nauusl practica mit der Herausgabe eines griechisch-spanischen Wörterbuchsbeauftragte. Aber die krankhafte Sucht zu reformieren, welche jede Änderung sofort füreinen Fortschritt hält, die Gleichgültigkeit der Mehrzahl, und namentlich die Ungeduld,die junge Generation mit Gegenständen von unmittelbarem Interesse für das Leben zubeschäftigen, mit welchem die öffentliche Erziehung bis dahin so gut wie gar nicht sichbefaßt hatte: alles das hat unter dem Einfluß sehr verschiedenartiger Motive zusammen-gewirkt, um das kaum erweckte Studium der alten Litteraturen wider in Abgang kommenzu lassen. Im Geschichtsunterricht zeigt sich ein Fortschreiten zum Besseren, wenn mannach den Werken urteilen darf, die auf diesem Gebiete erschienen sind, wie z. B. dasnach dem Weberschen Werk ausgearbeitcte Lomxsuäio äoctriual äs la bistoria universalvon Sanz del Rio**); doch wird wol noch einige Zeit vergehen, bis die Mehrzahl der
*) Iwctiones grascas sivs wauuäuctio bispanas suvsututis in liuZuam graecam. 6om-posuit, concinnavit atqus tz-pis sxprsssit prosbzcksr lmrarus Laräou v Lome? äs
Initio, ssmiuarü ^.sturiesusis alumnus, graoearum literarum in Lalmautiesusi primum, äsinäsvero Natritonsi gxmnasio Professor oräinarius. Lscuuäa eäitio aucta et accuratissimoemsnäata. De wann auctoris, h'pis st prslo ipsius. Natriti 1859. 8. 510 paZ.
**) Sanz del Rio, Professor an der Fakultät äs Istras zu Madrid und Anhänger derKrauseschen Philosophie, hat seinen Blick nach Deutschland gerichtet, wie mehrere seiner Kollegen,der Rektor Fernando de Castro, M. Amador de los Rios, u. a. Die Madrider Fakultät istsehr gut besetzt und scheint berufen, einen heilbringenden Einfluß auf die Regeneration derliterarischen Studien überhaupt zu üben.
PLdag. Enchklopädie. IX. 2. Aufl.
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