Von dem Willen u. f. w.
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uns liat, der ihn fonft gar nicht würde gehabt haben.Diefes rührt von dem Princip der Sympathie oderder Mittheilung her; und Sympathie ift, wie ichfclion bemerkt habe, nichts anders, als die Verwan-delung eines Begriffs in eine Impreffion durch dieKraft der Einbildung.
Lebhafte Leidenfc'naften find gewöhnlich auchmit lebhaften Einbildungen verknüpft. ln dieferRückficht fowohl, als auch in vielen andern, hängtdaher die Stärke der Leidenfchaft eben fo fehl- vonder Gemüthsbefchaffenheit des Menfchen, als vonder Natur und Lage des Objekts ab.
Ich habe fchon bemerkt, dafs der Glaube nicliLsals ein lebhafter Begriff ift, der fich auf eine gegen-wärtige Impreffion bezieht. Diefe Lebhaftigkeit iftein Umftand, der zur Erweckung aller unfrer Lei-denfchaften, fowohl der ftillen als der heftigen er-fodert wird; und eine blofse Erdichtung der Einbil-dungskraft hat daher nie einen beträchtlichen Ein-flufs auf eine derfelben. Sie ift zu fchwach, als dafsfiefich einige Haltung in der Seele verfchaffen könnteoder von einiger Gemtithsbewegung begleitet feynfeilte.