Von dem Willen u. JT. w.
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dem menfchlichen Willen zu; und Niemand hat esje unternommen zu leugnen, dafs wir über diemenfchlichen Handlungen Schlüffe machen kön-nen, und dafs diefe Schlüffe auf eine durchErfahrung gefundene Vereinigung ähnlicher Eland-lungen mit ähnlichen Beweggründen undUmftändengegründet find. Der einzige Punkt, worinne etwajemand von mir abweichen kann, ift, entweder dafser diefes vielleicht nicht Nothwendigkeit nennenwill. So lange man mir indeffen den Sinn meinerMeinung einräumt, fo fehe ich nichtein, was vondem Worte zu fürchten ift. Oder er miifste be-haupten, es fey in den Wirkungen der Materie ganzetwas anderes. Nun mag diefes fo feyn oder nicht,fo braucht doch das, was die Phyfik beeinträchtiget,deshalb nicht für die Religion nachtheilig zu fevn.Es ift möglich, dafs ich mich darin irre, wenn ichbehaupte, dafs wirkeinen Begriff von einer andernVerknüpfung in denHandlungen der Materie haben,und ich werde mich freuen, wenn man mich in derFolge hierüber eines beffern belehrt. Aber fo vielweifs ich doch gewifs, dafs ich den Gemüthshand-lungen nichts beile'ge als was ihnen allgemein beige-legt wird. Es darf alfo Niemand meinen Worteneine gehäffige Wendung geben, und etwa blos fagen,dafs ich die Nothwendigkeit der menfchlichen Hand-lungen behaupte, und fie mit den Wirkungen derempfindungslofen Materie gleich fetze. Ich lege dem.Willen nicht jene unverftändliche Nothwendigkeitbei, welche gemeiniglich in- der Materie angenom-
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