Von dem Willen u. f. w.
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düng ungewifs ift, fo ift diefes nichts mehr, als wasauch in den Wirkungen der Materie gefchieht, undwir können aus der einen Irregularität keinen Schlufsziehen, der nicht ebenfalls auch von der anderngelten müfste.
Gewöhnlich behauptet man, dafs verrückteMenfchen keine Freiheit haben. Aber wenn wirnach ihren Handlungen urtheilen follen, fo herrfchtin ihnen weit weniger Regelmafsigkeit und Behän-digkeit, als in den Handlungen der Vernünftigen,und fie müfsten-alfo auch von der Nothwendigkeitnoch weiter entfernt feyn. Unfre Art zu denkenift alfo in diefem Stücke gänzlich unbeftimmt undfchwankend; aber fie ift eine natürliche Folgejener verworrenen Begriffe und unbeftimmtenAusdrücke, die wir fo oft in unfern Unterfuchun-gen, befonders über die gegenwärtige Materiegebrauchen.
Wir miiffen nun zeigen, dafs, fo wie dieVereinigung zwilchen Triebfedern und Hand-lungen diefelbige Behändigkeit hat, wie in den phy-fifchen Wirkungen, ihr Einflufs auf den Verftandebenfalls derfelbe fey, und dafs fie uns eben fo be-f tim me von der Exiftenz des einen auf die Exi-ftenZ des andern zu fchliefsen. W r enn diefes klarwird, fo ift kein bekannter Umftand, der bei derVerknüpfung und Hetvprbringung der Handlungender Materie vorkömrnt, welcher nicht auch bei al-len Operationen der Seele follte angetroffen werden-jund alfo kann man ohne offenbare Ungereimtheit
P a nicht