icji lieber die menfchliche Natur.
cler Urfache und Wirkung ift alfo in beiden Fällendiefelbe; und wenn in dem einen Falle zu derUrfachund Wirkung noch das Verhältnis der Aehnlichkeithinzukörhmt, fo ift in dem andern Falle das Ver-hältnifs des Widerftreits da; welches ebenfalls eineArt von Aehnlichkeit ift, und daher die Sache nichtändert.
Die einzige Erklärung, welche wir alfo vondiefer Erfcheinung geben können, ift von dem oben-■erwähnten Princip der gleichen Richtung hergenom-men. Unfre Beforgnifs für unfer eignes Intereffe ge-währt uns ein Vergnügen bei dem Vergnügen undein Mifsvergniigen bei dem Mifsvergniigen unfresHandelsgefellfchafters gerade auf die Art, wie wirvermittelt der Sympathie eine Empfindung fühlen,die derjenigen gleicht, welche in dem Menfchenftatt findet, der vor uns gegenwärtig ift. Auf derandern Seite macht diefelbige Beforgnifs für unferIntereffe, dafs wir ein Mifsvergniigen bei dem Ver-gnügen, und ein Vergnügen bei dem Mifsvergniigenunfers Rivals empfinden; und mit einem Worte, fieverurfacht denlelbigen Widerfpruch der Empfindun-gen, der von der Vergleichung und der Bosheit ent-fteht. Wenn alfo eine gleiche Richtung der Leiden-fchaften, die von dem Intereffe herkommt, dasW T ohlwollen oder Uebelwollen erwecken kann, foift es kein Wunder, dafs die nemliche gleiche Rich-tung, die von der Sympathie und der Vergleichungherrührt, diefelbige Wirkung hat.
Ueber-