waren sie in Occiäenc undWelschland/jedoch vor demH kommen; wie dann derH^uZuKjnus
Meldet/daß er daselbst viel derselbenMster gesehen ha-be. Als aber hernach derH.LeneckHuZ andereRegelngegeben/ seyn solche an unterschiedlichen TheilenderWelt von unzählbaren Frauen-Volck angenomeil/ undsehr viel Klöster für sie erbauet wordeN/allermaffer-k'o-len^ius-welchervon ^nconi0Vepe5 inderLsne6jökl-ner Khronick angeführet wird/ bezeuget/ daß eben zurselbigen Zeit funffzehen tausend Nonnen des Ordens8c. ÜeneäiHi gelebet haben. Siehest du demnach/ ge-ehrter Leser/ im Andern Theil allhier die Verzeichnisvielfältiger GOtt ergebener Ordens-Jungftauett/als viel man deren aus unterschiedlichenGeschicht-Vü-chern hat überkommen können. Und wann es dich ge-duncket/ wie daß es das Ansehen habe/ als ob nicht alledieselbe hierinnen begriffen wären/ so ist zu wissen/daßman nicht jede Nonnen aller Klöster insgesamt habeabbilden und vorstellig machen wollen; sondern nur die-jenigM/deren Ordnungen und Satzungen einige Un-gleichheit in sich haben. Sintemalen der meiste Theilderselben anMiderU/Weiheln und Schuhen nicht we-nig unterschieden seyN/vb sie sich gleich zu einerleyRegelbekennen/wie solches entweder die Gewonheit desLan-des/vder auch die Verderbung der Zeit vorgeschriebenhat; daß also alle und jedeKloster-Frauen vorAugen zustellen die Feder gebrecheN/UNd nicht weniger ein allzuweitläufftiges/als auch unnützes Merck seyn würde.Lebe indessen wol und bleibe ferner günstig.
Die