148 G X G .gewesen sey/anjetzo aber hat er seinen eigenen Generalen/ wel-cher drey Jahr lang solche Würde besitzet. Diese Mönche flo-riren fürnemlich in der äncomschen Marck/ in Umbris, undToscaner r Land. ^Ürseu8 üb. 2 . cap. 19. lle Orig. IVlsncb.spricht/daß sie hin und wieder 2 s. Ciöster gehabt haben/in de.nen 8ixM8 V. Anno ls86. die alte Oblervanr erneuert/ unddieselben von vielen eingeschlichenen Mißbrauchen gereintget.In solchem Orden haben viel tugendsame und gelehrte Män-ner gelebet/ wie dann auch etliche hiervon in die Zahl der Heili-gen eingeschrieben worden- Diese Mönche haben gleicherWeise dieAufsicht über die Clofter-Iungfrauen ihresOcdenS/heut zu Tage aber ist nur noch eines m derStadtPeruß überig/wormnen bemeldte Closter-Jnnafrauen sich gleich denen Mö-chen jedoch schwach kleiden/ die Mönche aber haben einen Ha-bit nach der Art der Mönchen zu Valle Umbrols so dunckelblau ist.
Von diesem Orden schreibet im oben ange-
führten Ort/ UNd
exxxiv.
Mönche vorn VaUeUmbrolä.
Tobanneg Oualbertug ein edler Florentiner von Geburt/ da^ e» ernsten den Mörder seines Bruder angetroffen/ und des-sen Todt mit dem ausgestreckten Schwerdt rächen wollen / istvom selbigen fußfällig gebeten worden/ ihme um die Liebe IE-suChrtftiwillcndasLebenzuschencken/welcheS er auch gethan.Solches hat Christo dem HErrn dermaßen wohlgefallen/daßals obbesagter kobanneg in die Kirchen 8. küniark zu betengangen/das Crucifix-Bild gegen ihm / als zum Zeichen der'Guthetssung dieser That/das Hanprgeneiget; wodurch er be-weget worden in das Closter s. küniaris zu wetten / daselbst ernach wenigen Jahren mir allgemeiner Bewilligung zu einenAbbten erwählet ward. Als er aber solches beständiglicb aus.
geschla-