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1 (1738) Von den Ordens-Männern
Entstehung
Seite
118
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längeren/als daß von den Mönchen einige nach dem Appenni-nischen Gebürgezur rauhen Einödekommen wolren/wodurches denn geschehen/ daß des alten Orts Würde ziemlicher Massenin das Abnehmen kommen; wcßwegen gemeidte Vereinigungaufgehoben worden/ und hakjedwedere Versammlung der an«Hern ununterworffen für sich gelebet. Diese Eremiren oderEinsiedler tragen ein Kleid von groben weissem Tuch/ so nichtüber die Füsse langet/ingleichen einen sehr kurtzen weissaMan.tel/enthalten sich vom Fleisch<Essen/und wohnen in Cellen aufder Berge Spitzen. Sie haben den Namen vom Cronen-Berge/nicht weit von Peruß gelegen/ überkommen.

Siehe hiervon ////.

OVII.

Orden des Heil. O^anconis.

^>ErHeil. ckaricon einJüngerder Heil.I'eclse und ?auli^^des Apostels in derStadtIconien derProvintzLycaomengebohren; da er den falschen Göttern nicht opffern wolle/ward unter demKayser Aureliano gemartert/und mit eisernenKetten gebenden in den Kercker geworffen; Nach dem Toddieses Kaysers aber/ von dessen Nachfolger davon befreyet;Worauf er sich gen Jerusalem gewendet/ allein aufdem Wegist er von den StraffemRaubern gefangen / und mit eisernenKetten um den Hals gebunden / in ihre nechft-gelegene Höle/lvorinnen sie zu wohnen pflegten/ geschleppet worden/ indemsie ihn nun also daselbst gelassen/ ist eine Schlange über dasmit Wein angefüllte Geschirr kommen/ sich davon iattgetrun-cken / und das übrige vergifftet hinterlassen. Als aber dieStrassen-Räuber wiederkommen / müde und durstig waren/haben sie solchen vergiffren Wein getruncken/ dadurch sie alleAmtlich in kurtzer Zeit todt dahin gefallen seyn. Da nun alsoder Hell. Mann durch Schickung GOtteS befreyet worden/hat er in derselbigen Höle viel Geld / welches die Strassen-

Räuber