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1 (1738) Von den Ordens-Männern
Entstehung
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also anfanget: in vjspolikione Lcc. zu Chor-Herren alldaeingesetzet. Hernach ist dieser Orden in vielen Landschafftenausaebreitet/ und mit herrlichen Freyheiten vom ^Iexan6roIv.Urbano I v.Llemente IV.und andern Röm. Päbsten mehrbegnadet worden. Sie tragen von Himmel-blauer Farbe aufdem Kleid zur lincken Seiten/gleichwie an dem Mantel/die of-fenbare Gestalt des Buchstabens'!'. womit sie andeuten wol»len/daß/ wie solches formirtesHoltz/ oder Stab/ welches dieWelsche Stamvella nennen/ die Schwachen zu halten tauglichist/ also auch sie durch die Hülste/ die sie den Krancken leisten/denselben zu dienen beflissen seyn. An etlichen Orten pflegen siedieses Zeichen/ aus Gold oder Silber gemacht/ an dem Hals zutragen. Übrigens ist ihre Kleidung schwach/und der Weltli-chen Priester gleichförmig.

Von diesem Orden hat in der

L/E in seinen Anmerckungen der Bullen/ undvon den Regulirten Chor-Herrengeschrieben.

II.

Ein Lhor-Herr 8. Anconii-m einem Lhor-Habit.

MIr haben gemeldet/ daß der Habit Der keAulirten Chor-^^Herren 8t. ^nronü von schwartzer Farbe seye; worbeyaber dieses zu mercken/daß unter denselbigcn sich auch Layen-Brüder besinden/die/ob sie schon dieClofter-Gelübde zu haltenverbunden seyn/ jedoch keine göttliche Aemter verrichten/ son-dern an statt der andern/den Haus-Geschäfften und Dienstlei-stungen obliegen. Deren Kleidung ist zwar an der Gestalt derandern ihrer gleich/und mit eben demHimmel blauen Buchsta-ben D gezeichnet/ jedoch Tannem oder Lohe-farbig. Wannaber dieses OrdensPriester in derKirchen des göttlichen Amtsabwarten / so bedienen sie sich an statt des Mantels / einer bißauf die Erden hinunter Hangender weiter eoppa, welche überden Achseln zusammen gefaltet ist/ und also gar füglich um denHals kan genommen werden/und diese hat gleichwie der Man-