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Hanuntu.
11 (I, 395). Sa jebcr ber ßetben Steile bem anbern cergeBlid) jur ©elBfterfenntnidcerhclfen mid, fommt ed jum cödigen 33utd)e, ben aud) ein nodjmaliged perfönlidjed3ufammentreffen in SönigdBerg nid)t aBjumenben cermag. — 3n päbagogifdjer HinfidjtBeadjtungdmerth finb bie Sriefe, meldje H- in biefer 3 e ü an ben jüngeren Sinbner,ber fein 9tad)folger in ©riinhof gemorben mar, unb an feine früheren 3öglinge gefdjrieBenhat. — ber glüdlid)en dltufje, beren fid) H- bamald im caterlidjen Haufe erfreute(VII, 73), eröffnete er nod) 1759 feine eigentliche Slutorfdjaft mit ben fofratifdjenSenfmürbigfeiten (II, 1 ff.). Sie Seime biefer ©dfrift liegen in bem coran=gegangenen SSrieftcecCjfel mit Sant uitb Sinbner. ©ic ift bie ©elBftredjtfertigung H’d;im Silbe bed ©ofrated, ber fid) unmiffenb fteHt, um feine SJJitBürger jur ©elBfterfenntnidunb Sffieidheit ju führen, jeidjnet H- fid) felBft unb fein Serfyältnid ju ben Beiben ge=nannten greunben unb jum SuBlicum. »2Bie aBer bad Sorn aller unferer natürlidjeuSBcidheit cermefen, in Unmiffenl)eit oergehen muff, unb mie aud biefem Sobe, aud biefemiftidftd bad SeBen unb SBefen einer I)ö^eren ©rfenntnid neugefcfyaffen heroorfeime, fcmeit reicht bie üiafe eined ©Driften nicht" (II, 38); unb fo meit reichte auch bie S'Jafeber 91ccenfenten bed Sudjed nicht. SSenn felBft fotzen, bie ed giinftig aufna^men (miedltenbeldfohn in ben SiteraturBriefen), tro| bed aud 1 Sor. 8, 2 f. bargeBotenen©d)Iüffeld, bad feinere Serftönbnid fehlte, fc miberfufm bagegen in ben HamburgerSHadjridjten bem Sud)e bie @l)re, ald Sludgeburt eined franfen Sopfed, ben man in ein©pinn= ober 9iafbefl)aud f^affen feilte, geBranbmarft ju merben. H- aBer ließ nunrafd) meitere glugfdjriften unb glitgBlätter folgen, juerft bie 2B olfen (II, 51 ff.) jur3üd)tigung bed Hamburger Siecenfenten, bann bie Sreujjüge eined iPhiIologen,jmölf ©tüde, oon benen bie Aesthetica in nuoe (II, 256 ff.) für bie (Srfenntnidbed H-’f<h en ©tanbpuncted bad midjtigfte ift, aufjerbem hier Befonberd folgenbe perbDr=juIjeBen finb: SlrijtoBuli Serfud) üBer eine afabemifdje f^rage, nämlich bie SlufgaBeber Serliner 2l!abcmic sur l’influenoe reciproque du langage sur leB opinions et desopinions sur le langage (II, 118 ff.); oermifd)te 2Inmerfungen üBer bieSBortfügung in ber franjöfifd;en ©brad)e (II, 133 ff.) unb bad SleeBlatthelleniftifdjer Sricfe (II, 201 ff.). 2Boranf biefer merfmürbigen ©ammlungtieffted SlBfepcn gieng, hat H- foäter (II, 495) in ber herrlichen ©teile audgeforodjen:„mad follen mir com ©efdpnad bed Shi^°8 cn faßen ? Erftlid; beutet fein 9?ame einenSieBljaBer bed leBenbigen, nadjbrüdlidjen, jmeifdjneibigen, burdjbringenben, marffdjeibenbenunb fritifdjen Söorted an, cor bem feine Sreatur unficfjtBar ift, fonbern altes liegtBloß unb im Surdjfdfnitt cor feinen Slugen; htetnadjft funfeit im Sanier feiner flie=genben Sammlung jened 3 e i*hen bed 2lergerniffed unb ber Sh Dr heit, in welchem berfleinjle Sunftridjter mit ©onftantin itBerminbet unb bad £)rafel bed ©eridjtd jum ©iegeaudführt." — 3n bad im engern ©inn ^nbaßcßifdje ©eBiet gehören aud biefer 3 £ itbie fünf Hirtenbriefe, bad ©cljutbrama Betreffenb 1763 (II, 413), miteiner fdjon 1759 gefdjrieBenen 3 u gaBe „jmeener SieBedBriefe an einen Sehrer ber 2Belt=meidheit (Sant), ber eine ShBfü föt Stnber fehreiBen moKte" (II, 443). ßn ben lefc=teren tritt §. ctmad üBermutpig gegen Saut auf; fte finb aBer reich an trefflichen 23e=merfungen üBer bie an einen Sinberfdjriftfleller ju fteüenben gorberungen. — Siefe©Triften, bie con ben ÜBortfithrcrn ber Slufflärung cerhöhnt mürben, ermedten Bet bentieferen ©eiftern jener 3 £ ü ein um fo leBenbigered 3ntereffe für Hamann. Sor aderntrat Hctber feit 1764 mit ihm in ein inniged ffreunbfd)aftdcerhältnid, bad erft burd)ben Sob gelöst mürbe; Bei feinem anbern haben bie »©amenförner großer SBahrheiten"in H-’S ©djriften (cgi. Hf^ber’d SBerfe jur fehenen Sit. I, 125) fo Befrucfjtenbgemirft. 2ldein ber 9)?agud im 9?orben, mie Stäftbent con üftofer in ®arm=ftabt H- Betitelt hatte, barBtc troh feines SRitfed. Um feinem Sater meniger Befchmerlid)ju faden, mar er geneigt, »nid)t nur ein 2lmt anjunehmen, fonbern auch foldjeS jufudjen"; ed ju finben, mar aBer nidjt leicht, ba er fid) nie auf ein Srotftubiumgelegt hatte. »©djul= unb afabemifdjed 2lmt", fdhreiBt er 1763 an Sinbner (©ehr. III,184), ift nicht für mich, meil ich nidjt jum Sortrage tauge; ferner feined, moju 92echtd=