P?psisEE
Srfjiilncriitfdjflftcu. !)29
haltung beS (fimmerS erletcfjtern; außerbent gewinnt man bet Serwcnbung Don ©ifenuod) ben weitern Vorteil, baß, meint einmal bet Slbftanb ber Süße für bie üerfd;iebenenStößen ber ©d)üler richtig beftimmt ift, man fte burd) bte Slbgüffe immer gleid) genaubeloimnt, atfo bie Seftuljlung für eine klaffe Diel leidster unb genauer f)erftellen fann,als unter Serwenbung ^Dljerner Süße, bei beren fjerftellung man Don ber meßr überminber großen ©enauigfeit in Ausführung ber ©djreinerarbeit abhängt. SltterbingS barfaud) uidjt Dergeffen »erben, baß eiferne Süße Diel weniger leidjt einen ©tDß auSl)altentßnnen, bei mutwilligen ober zufälligen 33 efd^äbtgungen leichter brechen als ßöljerne Süße,ttnb baß für fet)r Diele ©egenbett bie großem 9 lnfd)affungSfoften berfelben ißre allgemeineEinführung ßinbern. Sei Ausführung in §dIj werben in ber Segel je jmei fid) gegen»überfte^enbe Süße Don ©ifjbanl unb ^ugeßcrigem $ult mit §ilfe einer burdjlaufenben hart»holjenen ©d)weße (fog. ©tollen) Derbunben; baS burd) bie ©tollen sufammengehängte©ubfeHittm wirb meift ohne aüeS weitere auf ben Soben geftettt. ®iefe Anorbnungßat jebod) mancherlei 'Jtadfteile; gunäd^ft finb fold)e nur lofe auf ben Soben geteilten©ubfellien felbft auf burd)au§ ebenem Soben felfr häufigen ©rfcf»ütternngen auSgefe^t,fobanu finb bie ©tollen beim ©in» unb AuSgel)en ^inberlicfi, man muß ferner, um bem©ubfettium auch auf minber ebenem Soben ein genaueres Auflager ju Derfdjaffen, bie©tollen an ihrer Unterf(äd)e teilweife am§fcf)neiben, fdfafft aber bamit nur äBiufel jurAufammlung Don llureinigleiten. SDiefe Unreinigleiten bleiben jum ©d;aben ber ©eftittb»l)eit Don ©d)üler unb Sefjrer liegen, wenn mau fidj beim Steinigen nicht bie ätiübenimmt, baS ©ubfellium ju Derrüd'en; gefd)iel)t aber lefjtereS, fo wirb eS Don ben mitber Steinigung betrauten fßetfonen meift in einer 2 Beife beforgt, bie bem auf balbigett9 tuin beS ©ubfeüiumS fßnwirfenben 2 WutmiHen ber ©djüler in feßr griinblidjer UBeifenad^^ilft. ES ift gewiß beffer, wenn mau jeben Suß für fid) auf bem Sußboben be=feftigt; baS (etwa 3 Sentimeter bitte) Srett, weldjeS ben Saß bilbet, wirb entweberunten itt einen lurjen (nur nicht burdjlaufeuben) hartl)öl3ernen ©tollen geftedt unb bieferburth Sanffttfte ober burch Söinfel unb 9 tägel ober §oljfchrauben am Soben feftgemacht,ober aber man ftecft ba§ ben Suß bilbenbe Srett in eine gußeiferne £>ülfe mit wage»rechter, auf bem Soben aufliegenber ober in benfeiben eingelaffener Slanfcße; bie ringSumlaufenbe g-lanfdje ift mit Sßdjern Derfehen, um bie tpülfe mittelft §ol3fd)rauben amSoben feftmad)eu 31t fönncn (unb eS ift jwecfmäßig, fd)on Don Anfang an mehr ©djrauben»lödher in bie Slanfd^en bohren 3U laffen als man junädjfi brauet, um, wenn einmalburch ben ©ebraud) etn3elne ©d)rauben im Soben lofe geworben wären, ol)ue Weiteresan einer anbern ©teile eine neue ©d)raube ein3iel)en 3U lönnen); bie Sefeftigung beShötsernen SußeS in ber §ülfe gefd)iel)t mit tgdilfe Don eifernen Sieten. ®ie Sefeftigungber hDljeruen Süße in ©iljbant unb Sifdjplatte gefd)iel)t burdh Derbed'te 33 erzinfmtg inbem Saß, loenn bie Süße am äußerften Enbe Don Saul unb i) 3 ult fich befinDen, unbburch ©infd)ieben auf ben ©rat in bem Saß, wenn ©ifcbanl unb fßultbrett über bieSüße (feiten mehr als 3 Sentimeter) Dorfieljen; beibe SerbinbungSmeifen finb aber aud)unter ßuhilfenahnte Don Seim nidjt haltbar genug, um ein Serfdjieben Don ©i(j unb■fruit ber Sänge nach ä u Derhinbern, fonbern man muß noch eine bicfeS Serfd)iebenhinbernbe SängenDerbinbung geben. Seim Salt wirb biefe SängenDerbinbung burcf) biefchmale Sücfwanb beS Siid)crraumS gefdtjaffen, bei ber ©i|banf müffen 3»ifd)en Süßenunb Saulbrett Süge angebracht werben, ©ifcrne Süße erhalten ihre Serbinbung mitSultbrett unb ©ifsbanl; bie notwenbige Serbügung wirb burch an ^i e angegoffeneSBinfel bewerfßelligt. ®ie Baltf ber notwenbigen Süße ift einesteils abhängig Don berSänge be§ ©ubfettiumS, anbernteilS Don ber ©tärfe beS 3U ©i^banl unb Salt Der»wenbeten §ol3eS; für ein» itnb 3Weifi(}ige ©ubfellien braud)t man je 3Wei Süße für benSult unb einen eifernen ober gwei hö^erne Süße für bett ©i£; bei mehrfUjigen ©ub=fedien muß bei Sermenbung Don etwa 3 Sentimeter bicfem ^oljwer!, wie baS gewöhn»lid) ber Saß ift» eine Unterftiitjung, minbeftenS afle 3Wei ©i^lätrgen,einmal hergeftettt fein.
SDöbag. ßucljttoliRbic. VIII. 0. ülufl. 59