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8 (1887) Schule und Haus - Sophisten
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926
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926 ©djulgerätfrfjafteit.

nicf)t fhmadj fein, um nicht ju fnarten, unb nicht ju fhmat, um feinen ungleichmäßigenüDrudf auf bie gußfohle ju geben unb baS Stegen nicht unbequem ju mailen; fte füllfo angebracht fein, baß ber guß beS ßgenben Sd)üler3 auf berfelben aufruht, baß aberauch beim «Stehen, wenn bie 5?niefef)le an bie $8anf angebrücft wirb, ber guß noch aufberfelben ißlalj finbet. ®ie §interfante ber gußbanf füllte alfo lotrecht unter ber SBorber»fante ber Sitjbanf beginnen, unb bie Sreite ber gußbanf füllte 3040 Zentimeter be=tragen. 2Jtan fann biefe SSreite oerringern, wenn man nur auf bie Sdjreibßeflung, nichtaber auch auf baS Stehen 9fücfßd)t nimmt; man fept in biefem goß bie §interfante bergußbanf 1015 Zentimeter Oor bie Sorbertante beS SipbrettS unb giebt ber gußbanfnur 2025 Zentimeter Sreite. @S borteilhaft, bie gußbanf auS h aTtem h et=jußeßen, bamit fie burch baS Schuhwerf nicht ju halb abgeneigt wirb.

©ine fRüdflehne jur Unterßügung be§ DberförperS fd^techt^in nötig, wenn e§bem Schüler möglich fein foß, eine gute Steßung bauernb einjuhalten. Über bie richtigegorm biefer Sehne finb aber bie Ürjte, bie in biefem fßunfte baS letzte Sffiort ju fpredfenhaben, noch nid)t ju einem enbgültigen ©rgebniS gelangt. Sobiel ßelß feß, baß eineebene {entrechte Sehne unjuläffig, baß aber auch eine ebene nach h« nten 5 U geneigteSehne ihrem .gmecf nfcfit entfpricfit. ÜDer Cberförper muß notwenbig eine Unterßügungin ber §öl)e ber Senbenwirbel erhalten, e§ foß aber eine bort, mit ihrer Dberfante ineiner §öhe üon 1530 Zentimeter (fe nach ber ©röße ber Schüler) über ber Sigbanf Der»taufenbe, 810 Zentimeter breite, fog. freujldjne ihren 3mecf ebenfaßS nid)t boflßänbigerfüßen. ÜDtan berlangt eine Unterßügung be§ SRücfenS nicht bloß im £reuj, fonbernbon ber Sigbanf an bis über ben eben genannten -fünft hinauf, unb e§ foß ftch biegorm ber Sehne ber gorm beS SRücfenS anfchließen, fo baß ihre innere gläche bon berSigbanf an junähß nach außen gebogen, bann bis in bie §öl)e ber Senbenwirbel(1530 Zentimeter über ber Sigbanf) wiber einwärts gebogen, unb bün ba an auf weitere5 Zentimeter §öhe wiber nad) außen geneigt ober gefrümmt fein foß; wenn bie Sehnein biefer £>öl)e bon 2035 Zentimeter über ber Sigbanf aufhört, fo foß ber Schülerburch Slufftemmen ber ©ßbogen jur SlbwedhSlung auch ben ßlurnpf burh bie Sdjutter=gürtet tragen taffen fönnen. £)b über biefe §öfie I)inau3 noch eine Unterßügung berSBirbetfäule notwenbig ober nur wünfhenSwert fei mit Jjjitfe einer bis in bie §ölje berSchulterblätter (3545 Zentimeter über bie Sigbanf) reid)enben, unter einem SüBinfel bonetwa 100° gegen ben tporijont nah rücfmärtS geneigten, etwa 15 Zentimeter breitenSRücflehne, nodj niht entfhieben. ®ie niebere 9?ücfenlehne berläuft entweber in berganzen Sänge ber 33anf, ober ße nur für jeben einzelnen Shüter hcrgeßeßt, miteiner SBreite bün 2030 Zentimeter. ®iefe ledere Etnorbnung bon ©injeßehnen bietetben Vorteil, baß bei mehrßgigen E9änfen jeber Shüter neben feiner Sehne auS» unbeintreten fann unb alfo niht hinter bem ßlücfen feines ober feiner Nachbarn herum»jußeigen braucht wie bei gemeinfhaftlihen Sehnen. «Die ©injettehne fann im wagerehtenüDurhfhnitt gerabtinig fein, beßer aber mol, ber EBölbung beS 3Jüden§ entfpredjenb, einwenig gefrümmt. ®iefe einfahe, furge, gefrümmte ©injellehne bilbet ben Übergang juber in manhen amerifanifhen Shuten ßh ßnbenben Einrichtung, bei ber bie ©injelß^emit einer in gorm einer halben ©ßipfe gebogenen S?reujtehne (nah ^ er Sehnen beiStaoierftühlen) Berfehen ßnb.

ÜDie Difhplatte barf niht magereht fein, weil fonft ber Sopf ju fehr nah Borngeneigt werben muß, wenn man bequem lefen miß, ße barf aber aud) niht ju ftarf ge»neigt fein, weit fonft bie SSüdjer unb fpefte herabfaßen unb bie Elrme herunterrutfhen;eine Neigung Bon etwa 16 °/o hat ßh als bie braud)6arße ermiefen. Sie Einbringungeiner fhmalen Borßehenben Seiße am untern 9tanb ber Sifhplatte niht ju empfehlen,Weit biefelbe auf bie SKuSfetn beS ESorberarmS einen nachteiligen «Drucf auSübt unbeiner guten Gattung ber geber ©intrag hut. ®ie Difhplatte barf niht auf ihre ganjeSSreite fhräg fein, fonbern ße muß an ihrem obern ©nbe eine 810 Zentimeter breitewageredße glähe haben, innerhalb welcher bie «Eintengefäße eittgelaßen unb auf weihe