Sdjulgerätfdiafteit.
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ber ©dhüter unb bie Sefidfßigung ihrer Arbeit Bon fetten beS SehrerS möglichß erteiltem;fte müffen enblich ein bequemes Unterbringen ber Lehrmittel erlauben unb baS PeinigenbeS ©dhutjimmerS niefit erfdfßoeren. *)
Die Stertmale einer guten Körperhaltung, ber richtigen ©chreibftellung, finb folgenbe:a) ber Dbertörper bleibt möglichß aufrecht, fo baff er feine ©tüpe im ßtüctgrat ßnbet,beffen ©rtnübung nidftt burdf Slufftüpen auf bie 2lrme, fonbern burdf) jeitweiligeS 2ln=lernen an eine Stüöfroanb ßermieben wirb, b) bie SerbinbungSlinie ber ©chultern ftelßparallel ju bem LängSranbe beS SifdheS, c) ber Körper briieft fiel) nicht an ben Sifdßranb, fonbern hält fid^ ettoa 3 (Zentimeter oon bemfelben entfernt, d) ber Kopf fenftfidf) nur leidet gegen ben Sifcp unb nicht weiter, als jur (Gewinnung eines geeigneten©effwinfelS erforberlidf ift, e) bie Ellbogen fielen etwas tiefer als ber Sifcpranb unbfielen niept weit ßom Körper ab, f) bie Sorberarme, niept bie Ellbogen, fommen aufbie Sifcpplatte ju liegen, g) bie güße fielen auf bem Soben ober ber gußleifte, wäprenbber Dberfcpenlel wagrechte, ber llnterfcf)enfel lotrechte 9ticptung pat. Damit nun ein©cpüler biefe Stellung ein^alten fönne, muß Sifcp unb Sanf ben einjelnen im Sor=ßepenben begeidljneten Deilen feines Körpers angepaßt werben. Die ©runbfäpe, nad)benen hierbei JU »erfahren ift, finb im Dtacpftepenben jufammengefteHt.
Die obere gläcpe ber ©ipbanf muß fo pod; über bem gußboben ober ber gußleifteliegen, als bie ©ntfemung ber Kniefeple Oon ber untern gläcpe beS ©dEmpwerfS entferntift. 9tun beträgt biefe Entfernung ftetS weniger als 1 /s unb mehr als 1 k ber törper=länge, unb man wirb alfo mit Stücfficpt barauf, baß bie Dicfe ber ©cpupfoplen noch a u=jufcplagen ift, bie £>öpe ber Sanf über Soben ober gußleifte ju 28—30% ber Körper=länge annehmen lönnen. Sei ben ©ipen für 3Jtäbcpen muß biefe §öpe mit iRüctfidptbarauf, baff bie ßtöcfe um foßiel auftragen, um 1V2 —2 (Zent. Heiner genommen werben,ober man muff, wenn bie ^ope ber ©i^banf wie für Knaben beiaffen werben foK, guß=leifte unb ^pultbrett um ebenfoßiel in bie fbope fepieben. Damit bie ©ipbanf nicht bloßauf einen oerpältniSmäßig fteinen Seil beS Körpers brüefe, bamit ber ©cpüler bequemerunb barum ruhiger fipe, ift eS nötig, baff man bie ©ipbanf ber ©dhweifung beS ©efäßeSunb DberfcpenfelS entfprechenb auShöpIe. Diefe SSEuSpöplung beträgt an ber tiefften©teile 1/ 2 — a U (Zent., unb eS befinbet fiep biefe tieffte ©teile an bem ber ©ipbanf ju=gefehrten lebten Siertel ber ©ipbanfbreite. Die Sreite ber ©ipbanf muß fo bemeffenwerben, baß bie ©cpüler außer bem ©efäß auch noch ben großem Seil beS DberfcpenfelSauf ber Sanf ruhen taffen tonnen, wonach biefe Sreite 18—20 °/o ber Körperlängeju betragen hot. ©ine gußleifte fann erwünfdht fein, wenn ber gußboben beS ©<pul=jimmerS falt iß unb man eS niept in ber §anb hat, biefem gehler abjupelfen. Seiber Steinigung beS ©dhuIjimmerS finb bie gußleißen pinberlicp unb foHen beShatb fürbiefen gaß wegnehmbar fein. Stotwenbig iß bie gußleiße nur bei Säntcn für HeineKinber, unb jwar beS LeprerS wegen. 2Benn man nämlich auch biefe Heinen Kinber biegüße auf ben Soben beS QimmerS aufßeßen ließe, fo würbe man fo niebere Sifdhe er=halten, baß eS für ben Leprer außerorbentlicp mühfam wäre, bie Kinber bort ju beauf=fleißigen unb ihnen beim ©d)reiben ju helfen- DeS LeprerS wegen foßte baS fMtbrettminbeftenS 70—75 ©entimeter über bem Soben erhaben fein, unb eS wirb fidf bemnaepbie ©ntfemung ber obern gläcpe beS gußbrettS oon bem Soben ergeben, wenn manODn ber eben genannten Ipöpe Bon 70—75 ©entimeter 28—30 % ber Körperlänge(b. p. bie Epöpe ber ©ipbanf) unb bie ©ntfemung jwifepen ©ipbanf unb 5)Mt abjiel)t(für ßJtäbcpen muß man, wie oben bemertt, wenn bie §ölfe ber ©ipbanf ju 28—30 %ber ®örperlänge gerechnet wirb, baS gußbrett um IV 2 —2 ©ent. höhst fs^sn, anbernfaüSbie §öhe ber ©ipbanf um biefeS SDtaß oerringern). Die gußbanl muß ßün ben .ßinbernjugleich als f?aufban! unb 3 um ©tehen benüjjt werben, muß alfo Wageredß fein, fte barf
*) Über bie Gsinmirfung fehlerhafter ©ipe auf ba§ Slüclgrat belehrt ©8mardj im Sentralbt.für b. preufiißbe Unterri^tSWefen, 1883, ©. 613.