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11 (1878) Rußland; Lateinischer Unterricht; Sprache
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Rußland.

III. Kritik des Ministeriums Uwarow. Die Leistungen der Schulen. Die alten Sprachen.Die Muttersprache und die literarischen Unterhaltungen. Das Zcugnissystem. Leistungen undBetragen der Schüler. Schnlversäumnisse der Lehrer. Disciplin (S. 241257).

Dritte Periode. Die Regierung des Kaisers Alexander II. Von 1855 an.(S. 257Schluß.)

Erster Abschnitt: Die ersten zehn Jahre (S. 257300). Humane Principien derRegierung. Die Bildungsfrage in der Literatur. Pirogow. Classische und reale Bildung. Uschinskiund GranowSki (S. 257270). Die gesetzgeberischen Arbeiten. 1. Der Lehrplan. Ent-wurf von 1860. Das Ministerium Kowalewöki (18581861). Literarische Urtheile. DasMinisterium Putjatin (1861). Das Ministerium Golownin (18611866). Der zweiteGesetzentwurf und die Gutachten. Dritte und vierte Redaction des Entwurfs. Das Gesetz vom19. Nov. 1864. Die osficielle Interpretation und die Ausführung desselben (S. 271-285).2. Die Lehrcrbildungöfrage: Aufhebung des pädagogischen Hauptinstituteö, pädagogische Curse,Seminarcurse (S. 286293). Der Zustand der Gymnasien zu Ende deö Jahrzehnts (S. 294300).

Zweiter Abschnitt (S. 300Schluß): Das Ministerium deö Grafen Tolstoi(von 1866 an). DaS classische Princip. Einzelne Maßregeln zur Verbesserung des Schul-wesens. Der geschichtliche Gang der neuen Reformen: das historisch-philologische Institut inSt. Petersburg; die Gymnasialfragc vor dem Neichsrath; die Presse; die Realschulfrage (S. 300bis 318). Gegenwärtige Verfassung deö mittleren Schulwesens. L,. Die Administration. L. DasLehrerbildungöwesen. 6. Die Gymnasien. 1. Zweck deö Gymnasiums. 2. Cmsuödauer. 2a. Pro-gymnasien. 3. VvrbereitungSclasse. 4. Lehrplan. 5. Vertheilung des Unterrichts unter die Lehrer.6. Dircctor, Inspektor und Lehrer. 7. Das pädagogische Conseil. 8. Der Ehrencurator. 9. DieDisciplin. 10. Die Prüflings- und Zeugniöordnung. 11. Die militärischen Berechtigungen.12. Ferien. 13. Schulgeld. 14. Etat, Gehalts- und Rangverhältnisse. 15. Die Pensionate(S. 318367). v. Die Realschulen (S. 367374). 2. Nichtstaatliche Anstalten (S. 374-379).Die Einführung des Gesetzes (S. 380382). Tabellen.

Biographisches. G. von Bradke (Seite 243). I. Dawydow (S. 212). I. Deljanow(S. 300). N. Fuß (S. 18). A. Golownin (S. 274). A. Golizyn (S. 69). Ehr. Fr. Gräfe(S. 150). T. GranowSki (S. 264). Jankowitsch de Miriewo (S. 18). G. Kankrin (S. 220).

F. von Klinger (S. 5). V. Kotschubey (S. 4). I. Kowalewöki (S. 271). I. von Kruscnstcrn(S. 156). F. C. Laharpe (S. 4). Lambert (S. 141). P. Leontjew (S. 308). K. Lieven (S. 167).M. Magnizki (S. 84). I. Martynow (S. 49). Th. Middendorf (S. 208). M. Murawjew(S. II). M. Mussin-Puschkin (S. 246). I. Ncwolin (S. 228). A. Norow (S. 240). N. No-wofilzvw (S. 3). I. Oserezkowöki (S. 18). N. Pirogow (S. 260). S. Potozki (S. 16). J.PutjätinS. 274). A. Rasumowski (S. 48). Rommel (S. 111). St. Numowski (S. 17). D. Runitsch(S. 93). P. SawadowSki (S. 10). P. Schirinski-Schichmatow (S. 232). A. Schischkow (S. 103).

G. Sieverö (S. 145). M. Speranöki (S. 44). I. Steinmann (S. 306). H. Storch (S. 146)P. Stroganow (S. 4). S. Stroganow (S. 161). A. Sturdza (S. 84). D. Tolstoi (S. 300).A. Troinizki (S. 309). A. Tschartoryski (S. 4). S. Uwarow (S. 58). P. Walujew (S. 309).

St. Petersburg. vr. G. Schund.

Anm. Die Geschichte deö russischen mittleren Unterrichtöwesenö weist in der Hauptsache dienemlichen Phasen, Schwankungen und Kämpfe auf, wie die Geschickte des deutschen Gymnasial-und Realschulwesenö, so daß wir Deutsche uns in derselben wirklich spiegeln könne». Die jüngstePeriode insbesondere bildet einen höchst bemerkenswerthen Fortschritt, das Resultat der Bestrebungenvon Männern hoher Einsicht und staatsmännischer Weisheit, schließt aber ihrerseits ohne Zweifeldie Triebkraft zu weiteren Fortschritten in sich, welche die Zeit bringen wird. Indem aber dierussische Negierung mit klarem Blick und festem Schritt ihrem hohen Ziel entgegengeht, schlägt siezugleich den Weg ein, der allein zu demselben zu führen geeignet ist. Die Kraft eines Volkes hatihre tiefste und festeste Basis in seiner religiös-sittlichen und geistigen Bildung. Es ist allerdingsunleugbar, daß zur Constituirung dieses Ccntrums mancherlei Factoren Zusammenwirken; daßaber unter denselben die Schule, und zwar in um so höherem Verhältnis, je höher die BevölkerungS-chichten sind, auf welche sie einwükt, eine sehr bedeutende Stelle cinnimmt, wird ebenso wenigbezweifelt werden können. Die Schule heben heißt also zur Hebung des besten Theilö der Pro-ductionSkrast eines Volkes Mitwirken, und der Mann, der dies mit allen ihm zu Gebote stehendenMitteln, also namentlich auch durch Gewinnung möglichst guter Lehrer und zu dem Ende durchVerbesserung ihrer Stellung und Lage zu erreichen bemüht ist, erweist eben damit die Höheseiner staatSmännischen Einsicht. Die Redaction.