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1 (1876) A - Dänemark
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Bayer».

in dm Jahren 1843 dis 1852 dagegen 758. Mayr giebt in den Jahren !870 bis1872 613, 573, 552 an, im letzten Herbst waren es über 600: eine Verminderunginfolge der Erweiterung der technischen Schulen ist demnach, wenn nicht etwa diesesletzte Jahresergebnis ganz vereinzelt steht, noch nicht zu sehen. Die Summe der aufden drei Universitäten studircnden Inländer wird im Winter 1871/72 von Mayr auf1822 angegeben: rechnet man nun aus einen der 4 Jahreseursc 455 , so würde vonjenen 573 Abiturienten etwa '/r nicht auf die Universität gegangen sein.

Die Berufselassen, aus denen die Schüler kommen, vertheilten sich 1871/1872

folgendermaßen:

Gymnasien.

Mit Gymn.combinirteLateinschulen.

Jsolirte

Lateinschulen.

Landwirthschaft.

416

605

268

Industrie.

595

1062

635

Handel und Verkehr.

Persönlich Dienstleistcnde, Handarbeiter, Tag-

243

584

274

löhner rc.

21

42

25

( des Staates.

692

1345

261

Beamte > der Gemeinden und Stiftungen .

71

117

58

und 4 der Kirchen.

127

90

95

Bedienstete / der Elementarschulen ....

218

322

164

s von Privaten.

42

172

58

Rentner.

71

136

41

Gelehrte, Aerzte, Künstler.. -

59

138

25

Militär . .-.

' 75

- 167

30

Uebrige.

10

19

5

Die Tabellen über die Finanzstatistik bei Mayr können wir für unfern Zweckwenig benützen, da sie die Einnahmen und Ausgaben nur nach dem Stande des Jahres1871 darbictcn. Die Staatsbeiträge für die Studienanstalten beliefen sich damalsauf 458,937 fl., stiegen aber 1872 infolge des neuen Gehaltsregulatives auf 658,781 fl.Eine weitere Erhöhung ist durch die Anfügung der neunten Classe nothwendig gemacht.Das Fundationsvermögen ist auf 85,170 fl. angegeben, die Beiträge von Stiftungen^ auf 32,947 fl. Die Beiträge von Gemeinden waren 1871 nur 5357, dagegen beiden isolirten Lateinschulen nach deren mehr localem Charakter 29,227 fl. Die Per-sonal-Exigcnz für die letzteren, welche damals 141900 fl. betrug, mußte 1872 bedeutenderhöht werden, nachdem die Stndienlehrer an den isolirten Lateinschulen mit denen anvollständigen Studienanstalten bezüglich der Gehaltsverhältnisse vollständig gleichgestelltworden sind.

Das Schulgeld ist gegenwärtig auf jährlich 32 Mark für die Schüler der Gym-nasialclassen und 22 Mark für die Lateinschulen festgesetzt: doch ist eine Gleichheithierin nur bei den Studienanstalten, nicht bei den isolirten Lateinschulen durchgeführt.Im März 1824 wurde verfügt, daß nur ein Platz im ersten Drittheil als hinläng-j licher Beweis der Würdigkeit (neben der Dürftigkeit) für die Befreiung vom Schulgeldeanzunehmen sei, im Oct. 1824 ein Platz in den zwei ersten Drittheilen einer Classe;später ist das nicht wiederholt, mithin die Entscheidung der Würdigkeit einfach dennLehrerrath jeder Anstalt überlassen worden. Bücherstipendien bestehen vereinzelt, öffent-liche Freitische wohl nur in der Form der Seminare und Alumnate.

Mit den betreffenden öffentlichen Schulen sind als Erziehungsanstalten (mit F-rei-zöglingen und zahlenden) verbunden: katholische die königl. Erziehungsinstitute inMünchen und Landshut, die Studienseminare in Amberg, Aschaffenburg, Regcnsburg(St. Paul und St. Emeram), Augsburg (St. Joseph) und Neuburg, das Benedictiner-stift Metten (das Convictorium im Karmeliterkloster zu Straubing wurde vor mehrerenJahren aufgehoben), das v. Aufseßische Seminar in Bamberg, die für künftige Geist-