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1 (1876) A - Dänemark
Entstehung
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Borwort.

Möge nun das auf solchem Wege zu Stande kommende Werk in dem Kreise,für den es bestimmt ist, einer ebenso geneigten Aufnahme gewürdigt werden, wiesie ähnliche Werke ans andern Gebieten verdientermaßen erfahren haben; möge es inseinem Theil unter dem Segen des Herrn reiche Früchte tragen für die Jugenddes Vaterlandes!

Im November 1858.

Die Redaction.

Vorwort zur zweiten Auflage.

Die Nothwendigkeit einer neuen Auflage, vorläufig von den ersten Bänden derEncyklopädie für das gesammte Erziehnngs- und Unterrichtswesen, ist schneller, alswir es gedacht, an uns herangelreten und eben damit die Frage, wie weit die neueAuflage ans einem unveränderten Abdruck der ersten bestehen könne oder nicht. Dawar es denn von vorne herein unverkennbar, daß wir die verschiedenen Artikel ver-schieden zu behandeln haben. Statistische Zahlen z. B. werden überhaupt bald un-richtig; es sind aber besonders in Deutschland seit dem Erscheinen unserer erstenBände so große politische Veränderungen vor sich gegangen, daß auch die Schul-zustände infolge hievon wesentlich umgestaltet wurden. Eine Anzahl statistischerArtikel bedurfte deshalb einer umfassenden Umarbeitung. Die Wehrvcrfassnng desdeutschen Reiches hatte zur Folge, daß ein eigener ArtikelBerechtigungen" noth-wendig wurde. Die Verhandlungen übet pädagogische und didaktische Fragen sindnicht alle unfruchtbar gewesen, sondern haben auf einzelnen Puncten zu sicheren Er-gebnissen geführt. Auch die geschichtliche Forschung ist vorwärts gedrungen und ihreErträgnisse durften nicht unbeachtet bleiben. Von den wirklichen Fortschritten ans.allen diesen Gebieten haben wir uns bemüht Kenntnis zu nehmen und dieselben fürunser Werk fruchtbar zu machen, und auch in dieser Beziehung wird die zweiteAusgabe die Bezeichnung einer verbesserten nicht mit Unrecht in Anspruch nehmen.Wir heben von den geschichtlichen Aufsätzen den über Calvin hervor und den ganzneuen Artikel Bebel, von den dem Gebiet der Schule näher liegenden die ArtikelAnschauungsunterricht, Bilderbibel, Blindenanstalten, ferner die neue Behandlungeiner brennenden Frage in Confessions- und Communalschulen, den bedeutend mo-dificirten Aufsatz über Cretinen- und Jdiotenanstalten. Die eigentlichen Haupt-grnudsätze der Pädagogik und Didaktik hingegen sind von den Bewegungen der Zeit,wenigstens nach unserem Urtheil, in der Hauptsache unberührt geblieben, wie dennauch die meisten geschichtlichen Thatsachen heute noch ebenso fest stehen, wie vorzwanzig Jahren. Ergab sich hieraus die Nothwendigkeit eines ungleichen VerfahrensLei den verschiedenen Arten von Artikeln, so waren wir zugleich vor die Frage ge-stellt, wie wir diejenigen zu behandeln haben, deren Verfasser in der Zwischenzeitgestorben sind. Das ist nun leider bei einer ziemlich großen Anzahl der Fall. DieVerfasser von mehr als der Hälfte der Artikel in Band I. und II., theilweise der