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1 (1876) A - Dänemark
Entstehung
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Vorwort.

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bedeutendsten Arbeiten, sind nicht mehr unter den Lebenden. Ich nenne z. B. vonMännern des höheren Schulwesens den Philosophen unter den Schulmännern,Deinhardt (si als Director in Bromberg), den wohlerfahrenen Geffers (ft alsDirector in Güttingen), den edlen Heiland (si als Prov.-Schulrath in Magdeburg),den geistreichen und gelehrten Lange (si als Professor in Marburg), den Meisterder philologischen Wissenschaft nnd Nnterrichtskunst, Nägel sbach (ft als Professor-in Erlangen), ferner das philologische Dreigestirn in Württemberg: Bäumlein(ft als Ephorns in Maulbronn), Hirzel (si als Gymnasialrcctor und Professor inTübingen), Roth (si als Gymnasialrector a. D. in Stuttgart); sodann von Männerndes Seminar-, Mädchen-, Vollsschulwesens: den geistreichen Thilo (si als Directordes Stadtschullehrerseminars in Berlin), den feinsinnigen Flashar (si als Professorund Director der Elisabethschnle in Berlins diese beiden besonders geschätzteRathgeber der Redaction, den literatnrknndigen Kühner (fi als Director derMusterschule in Frankfurt a. M.), von Württembergern: den idealangelegtenEisenlohr (si als Seminarrector in Nürtingen), den trefflichen, allezeit maß-haltenden Stirm (ft als Prälat nnd Schulreferent im Consistorinm zu Stuttgart),den biederen, besonnenen Stockmayer (si als Seminarrector in Eßlingen), endlichunfern gelehrten ärztlichen Referenten Köhler (ft als Professor in Tübingen).

Wenn aber so unsere ursprüngliche Phalanx von Mitarbeitern wesentlich gelichtetwurde, so traf uns im letzten Jahre der empfindlichste Verlust, indem unser Genossein der Redaction, Professor vr. Palmer, wie seinen nächsten Angehörigen undseinem wissenschaftlichen Berufe, so auch uns zu frühe entrissen wurde. SeineWirksamkeit als Mitglied der evangelisch-theologischen Facnltät in Tübingen, seineVerdienste um die Bildung unserer Geistlichen nnd durch sie um die evangelischeKirche in Württemberg haben an anderen Stellen ihre verdiente Anerkennung gefunden;uns ziemt es rühmend hervorznheben, was er, abgesehen von seinem größeren Werke,der evangelischen Pädagogik, und seinen Aufsätzen in betreffenden Fachzeitschriften, inunserem Werke für die Pädagogik geleistet hat.

Schon sein Name und seine bekannte theologische Stellung drückte der päda-gogischen Encyklopädie in dieser Beziehung ihr entschiedenes Gepräge ans, das derVermittlnngstheologie, d. h. derjenigen Richtung, welche ihre Aufgabe darin erkennt,Wissenschaft und Glauben mit einander zu versöhnen, und mehrere Artikel der Ency-klopädie aus Palmers Feder, in welchen die einschlägigen Fragen zur Erörterung^ kommen, sprechen dieses Bekenntnis ans. Es hat aus beiden Seiten Ultras gegeben,welche ihn und uns deshalb anfochten, aber die Billigdenkenden, auch ans der linken. Seite, lassen diesen unseren Standpunct gelten, und auf die Zeloten von rechts nnd! , von links können und dürfen wir nicht hören, denn wir wollen der Wahrheit dienenund nicht einer Partei. In den das Gebiet des Kirchenrechts berührenden Fragen wares Palmer, der in unserem Werke das Wort nahm. Namentlich aber die meisten prin-cipiellen Artikel über Fragen der allgemeinen Pädagogik sind aus seiner Feder geflossenund unsere Leser wissen es, von welcher Höhe aus und mit welcher Umfassung, mitwelcher Tiefe und mit welcher Klarheit, in welcher wissenschaftlichen Gediegenheit undmit welcher aus dem praktischen Leben schöpfenden Fülle er sie zu behandeln verstandenhat. Die Redaction hat aber noch insbesondere die nie ermüdende Gefälligkeit zurühmen, mit welcher der verewigte Freund misliebige Lücken, wie sie sich bei einen: