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.Rinbheit, erfte.
3nbem wir fofort gur inbioibuelten ©efunbljeitdßftege ber «Säuglinge übergeben,haben wir itad) bem SSorgetragenen ald bic widjtigften Regeln gu benennen: pflegein ber gamilie nnb, wo biefe fel)lt, pflege bei braudjbaren, nid)t um bed überbiedrneift fefjr färglid)cn Soljneö, fonbern um ©ottedwitlen bad »erlaffene fiinb ergiehenbenißflegeeltern; allen ©eelforgern muß ed eine ©ewiffendhftidjt fein, um bad Sood bieferarmen, bed SSaterS nnb ber 9Jiuttcr beraubten unnatürlidjen SSJaifen ftd) eingetyenb gubefiimmern; jeber ^ftic^tgetreue Slrmenargt wirb bie fdjtedjten -ßflegeljänfer angebenfönnen nnb ein S3iid in bad ®obtenregifter Wirb feine Slngaben beftätigen.
©obann bie gweitefftegel ift bie naturgemäße (Ernährung. Sei ber 2Bid)tig»feit ber ©ad)e folt biefer einzige rein biätetifdje ißunct hier näher begrünbet Werben,inbem ed leidet ift, auf genieinfaßlidje SBeife ben empirifdjen 33eWeid »on ber Unentbet)r=lidßeit ber SDiuttermild) mit bem tljeoretifdjen gu ergängen.
®ad menfd)lid)e 2Beib ift ebenfo gur Silbung bed 2J?enfd)enfeimd unbgu feiner Sergungunb (Ernährung bid gum 9Jtöglid)Werceu bed (Sytra=UterinIebeüd, ald gur (Ernährung überbie 3eit bed ©äuglingdatterd beftimmt; bemgemäß beginnt im weiblidjen Drganidmudmit ber Sludfdßießung bed Äinbed bie Slbfonberung feiner SSahrung unb bauert fo langefort, bid bie Serbauungdwerfgeuge bed ßinbed gur Verarbeitung frembartiger 9?al)runggefdjicft geworben finb. ®ie grauenmild) enthalt alle für bie (Ernährung, bad 2Sad)d=tl)um unb bie Umgeftattung ber ©eWebe bed $inbed nötigen ©toffe in befter gorutunb 9)Ufd)ung unb überbied änbert ftd) ifjre 3ufammenfe^ung mit ben Sllterdftufen unbbem fid; änbernben SSebürfttiffe bed ©äuglingd; je »oÜftänbiger bie SSMffenfdjaft bie£eiftungdfäl)igfeit ber nad) Sau unb guttdion bom fpäteren Verhalten abweidjenbenVerbauungdorgane bed ©äuglingd unb bie Sebeutitng ber Stahrungdmittel für ben©toffwed)feI bed $inbed begreift, um fo beftimmter erfennt fie bie 9)iuttermild) ald badallein naturgemäße 9?al)rungdmitte[ bed ©äuglingd unb erflärt ed, warum eine fremb»artige $oft um fo gefährlicher ift, je jünger bad fiinb, b. h* je weniger feine S3er=bauung frembe ©toffe gu »erarbeiten »erntag; ftatt baß man bie große ©terblidffeit ber©äuglinge bei Nahrung mit ÜDieldbreien u. bgl. auffaHenb finbeit unb aud einer be=fonberen, natürlidjen ©d)Wäd)lid)feit biefed Sllterd erflären foHte, muß man fid) gegen»tljeild Wunbern, baß aller Unnatur gum ®rolge bodj nod) mand)e Hinber mit unge»wöljnlid) fräftiger Verbauung bem®obe entrinnen. Sebenft man weiter, baß aüerbingdbie SDiüdj einer 21mme jener ber SDfutter am nädjften ftel;t, baß weiter and) bie 2ln=nähme eined burd) bie 9ftild) »ermittelten, nidjt materiellen (Sinfluffed ber Slmme aufbad Sinb nid)t bewiefen unb nid)t einmal burd) bie (ungültige) Slnalcgie mit bem (Ein»ftuffe bed (Ergeugerd unb ber 9)?utter auf bie moralifdjen Gigenfd?afteit iljred ©ßrößlingdwahrfdieinlid) gentad)t Werben fann, baß aber bie Slufnaljme einer fold)en, gewöhnlichfür bie 6rgiel)ungdgwecfe, felbft ben §audl)alt unbraudjbaren, oft and) faum ald bloße-9tal)rungdqiteHe bed ütnbed geniigenben ißerfon bem Sinnen unmöglid), bem 2BoI)lhaben=ben unb ©efitteten ein Slergernid ift, fo wirb man bie (Ernährung burd) bie eigeneÜJlutter jener burdj jebe anbere 9)tenfd)enmild) »orgiehen müßen. 2>ie 9JMld) einerSlmme ober ©tiÜfrau, immer genügenbe SDienge unb ©üte »orauögefeht, ift gleid)WoI)l^h^fiotoßifd? ber t®h t e r ttt 1 1 cf) »orgugieljen; benn and) bie im großen allein gu ©ebotfteljenbe 9)1 iIch ber &ul), Weldje »on 9?atur für bie 6rnäl)rung bed Jlalbed unb nichtbed finbeö beftimmt ift, Weid)t in ihrer gufammenfeigung Con g er 2)Ufd)ung »er grauen»mild) ab, iß Wegen bed ftärler gerinnenben läfeftoffd fd)Wcrer öerbaulid), läßt fidjnidjt burd) einfadje 3 u f“he uon SBaffer unb 3 u ^ er r fonbern nur burd) ein feb»r com»ßlicirted, barum wnpraftifdjed SSerfahren in eine bergrauenmilch giemlid) gleidje ßrocen»tifdje 3ufammenfehung überführen; fo begreift fid), warum manche fiinber auch bei berforgfamften Sluffütterung mit ^ul)mild) fränfeln ober gu ©runb gehen, baher ed mora»lifche fßflid^t ber (Eltern fein fann, tro(} alled Sebenfend für bie gute 9Md) einer Slmnteober ©tidfrau gu forgen. ©ie tuhmild) felbft ift aber Wieber ohne SSergleid) ein natur»gemäßered DJahrungdmittel ald anbere, gang frembartige, nach gorm unb 9)iifd)ung ben