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©pntnaftallebrer.
©pmnnftum.
fo fdjeiubar getrennten UnterridjtSjm eigen burdj tfjre Vermittelung inerte Ijevgefteütmerben tonnen. $Rur mirb man fid; batet bor bem hoppelten 3lbmege ju Ritten traben,einmal, bie ©ad;e in eine bom miffenfdjaftlidjen ©tubium losgelöste Aufgabe rein praf»tifdjer gertigleit unb Uebung (mie ©iint^er a. a. D. ©. 346 ff. borfdjlägt) berlaufenju laffen, für§ anbere aber ben Umfang ber Slufgabc über ba§ VRaß au§ 3 ubel)uen, fobaff (Sattmann a. a. D. ©. 167 ff. bgt. ©. 197) principieH berlangt mürbe, baff jeberSelber fämmtlid;e ©djulmiffenfdjaften ftubirt fjabe unb in allen ein ebenfo gleich*müßig bolltommener Se^rer fei, ald bie ©djüler gleichmäßig in allen UnterridjtSjmeigenanSgebilbet fein feilen. V3ie nun einmal bie ©adfen gegenmürtig ftefjen, mirb e§ erfor»berlich fein, baß bem fünftigen ©d;ulmanne in ben Har unb beftimmt bargelegten gor»berungen beö ©chulamts» Spaniens Stufgabe unb 3ml feiner ©tubien unb HebungenDorgeftecft merbe, bantit fid; jeber ©tubirenbe, ber ein §erj h<d für bad eble VSerl berhöheren Sugenbbilbung, in freier Vemegung unb liebeooKer Eingebung biefent 3ielenähern fönne. ©aß ihm baju Anregung unb beftimmtc VSeifung geboten merbe, bafürhat bie Uniberfität in Vorlefungen unb ©eminarübungen 31 t forgen. ©ie mirb bieSmit um fo glüdlidjerem Srfolge, je mehr bie Päbagogil bon aller Seerheit formalerSÜcbtung fid; fern holt «nb mit bem naturgemäßen unb lebensettgenben Inhalte fid; 3 Uerfüllen bemül)t ift, mie biefe gorberung fo richtig bon 31. Sange (baS ©tnbium unbbie Principien ber ©pmnafialpäbagogif, in ben 9t. Safirbb. f. Philol. «• Päbag. 18582 . 3lbth- ©. 489 ff.) nad;gemiefen morben ift. gtiebr. Sübfet.
©hmunftalrcform, f. Reform.
©Ijntuafiltut. ©ie betreffenbe Siteratur ift unenblidj. Slbgefetjen boit unjähligen3lbhanblungen in Programmen unb Sin 3 elfd;riften finb mid;tig bie bon ben berfd;iebenen^Regierungen erlaffenen 3 ahtrei<hen Verfügungen unb ^Reglements, bie in ben betreffenben©autmlungen 3 U finben finb; ferner bie päbagogifdjen 3eitfd)riften, namentlich bie 3 ahn’»fd;en 3al;rbüd;er, bie päbagogifdje 9tebue, bie 3eitfd;rift für bie öfter=reichifd;en ©pmnafien unb bor allen anbern PRühell’S 3 c *tfc^rift für baS©pmnafialmefen, bie in ber ©h at ein reid;haltige 8 fRepertorium für alle hier ein»fd;Iagenben fragen genannt merben fann; ettblid) bie ProtoloKe ber berfdjiebenen Ver»fammlungen ber Philologen unb ©djulmänner. Von großem felbftänbigen VSerlennennen mir außer ben allgemeinen ©dfriften über Päbagogif bon Venefe, ©djleier»mad;er, Palmer unb 2 Bai( 3 , als befonberS midjtig: SRiethammer, ©er ©treit beSPhilanthropiniSmuS unb fpumaniSmuS, 3ena 1808. S© h t erf cfj, Ueber gelehrte ©djulen,3Vänbe. ©tuttgart unb ©übingen 1826—29. ©erf., Ueber ben gegenmärtigen 3uftanbbeS öffentlidjen UnterridjtS in ben meftlidfen ©taaten bon ©eutfdjlanb, in fpoüanb,granfreid; unbVelgien, 3 Vbe. ebenbaf. 1838. ©d;eibert, ©aS ©hmnafium unb biehöhere Viirgerfdjule. Verlin 1836. S. ©öbertein, fRebeu unb Stuffä^e, ein Veitragjur ©hmnafialpäbagogif, 4 Vbe. Srlangen 1843—59. ©einharbt, ©er ©pmnafiat»unterrid)t. Hamburg 1837. S. S. fRoth, ®aö ®hmnafial=©d;ulmefen in Vapern 3 mifd)en1824 unb 1843. ©tuttgart. 1845. ©erf., Äleine ©djriften päbagogifd;en unb bio»grappifdjen SnpaltS, ©tuttgart 1857. 2 Vbe. S. VStefe, ®eutfd;e Vriefe über englifc^eS^iepung. Verliu 1852 (1. 3lufl.) VS. §> erb ft, ®aS clafftfche Sllterthum in ber ©egen»mart. Seipsig 1852. S. Mpnaft, ©ie Vereinigung ber principieUen @egenfä( 3 ein nuferemaltclaffifdjen ©d;ulunterrid)t. Staftenburg 1856. ©. ©h a «lbtt, ©ie ©pmnafialpäbagogifim ©runbriffe. Äiel 1858. S. 31. 3. Satt mann, Ueber bie grage ber Soucentrationin ben allgemeinen ©(pulen, namentlich im ©hmnafiunt. ©öttingen 1860. Ä. @. fieilanb,©ie Slufgabe beS ebangelifdjen ©pmnafiumS nach ihren mefentlicpften ©eiten bargeftelltin ©djulreben. VBeimar 1860.
Unter ben mit bem Stamen ©pntnafium be 3 eid;neten @d;ulen merben biejenigenSlnftalten begriffen, bereit Slufgabe eS ift, ber Sugenb tmrnehmlid) auf ©runb ber Ve=fd;äftigung mit ber claffifd;en Siteratur ber ©riedjen unb fRönter eine höhere Vilbung3 U gemährett nnb bie beSpalb oft fdjledjtmeg als gelehrte ©d;uten beseidjnet merben.