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Bd. 13 (1879) Metternich - Ostindien
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Mzensk Nabel.

giens, einer sehr alten Stadt. In neuerer Zeit sindhier erfolgreiche Ausgrabungen gemacht worden.

Mzensk, Kreisstadt im rufs.'Gouv. Orel, anderSsnscha und Mezna, Station der Moskau - KursierEisenbahn; 13 Kirchen, Peter-Paulskloster (außer-halb der Stadt), weltliche und geistliche Kreisschule,

städtische Bank; mehrere Fabriken; ansehnlicher Han-del mit Getreide, Lein- u. Hanfsamen, Hanf, Obst,trockenen Früchten, Öl, Tabak, Branntwein, Spin-tns, Salz, Theer, Bastmatten rc.; 14,159 Ew.M., zuerst 1147 erwähnt, gehört seit Beginn des16. Jahrh. zu Rußland.

N-

N, n, 1) als Buchstabe, in der lateinischen n. inden romanischen Sprachen Ist, u, in der griechischenkV, -- (Ny), in der hebräischen am Ende einesWor-tes ^ (Nun),der14.Buchstabe imdeutschen wieindenmeisten anderen Alphabeten (im griechischen der 13);gehört als Laut zu den Consonauten u. zwar zu denLiquiden. Wird die Zungenwurzel an den Hintergau-mengedrücktu.dieLuftdurchdieNasegestoßen, so ent.steht ein Kehlnasenlaut, welcher imDeutschen wie ng,z.B. in eng, Jüngling, gesprochen wird (Nasal); 2)als Zahlzeichen: a) im Hebr. ^50, -^ 50,000;i>) im Griechischen -.'50,50,000; v) im La-teinischen Ist900 (bisweilen SO), Ist900,000(auch 90,000); ä) in der Rubricirung13; 3) alsAbkürzung: a) in römischen Inschriften, Handschris-ten rc. für Iston, Istomen, Istuworns, Istsubrum, Isto-minativus rc.; aus derAbkürzung für Istomen ist dieBezeichnung Ist. od. Istlst. für einen unbekannten od.geheim gehaltenen Namen entstanden (ursprünglichvielleicht nomsn noletur); b) (Num.), Neu, z. B.ngr.Neugroschen; v) (oderlsto.), auf RecepteuZahl, wie viele Stücke von einer Ingredienz genom-men od. wie viele besondere Theile bereitet werdensollen; ci) (Handel) n netto; e) für Norden*);I) auf dem Revers sranzös. Münzen die ehemaligeMünzstadl Montpellier. 4) (Musik), ein Ton aufdem System der Laute; 5) chem. Zeichen sür Stick-stofs (IstitroAvllmm).

kn, chem. Zeichen für Istatrium.

Naarden, kleine Festung am Zuidersee in derProv. Ätordholland, am N-er Kanal, welcher vonhier nach Amsterdam führt, Station (N-Bussnm)der Holland. Bahn; 2728 Ew.

Naas, Stadt in der Grajsch. Kildare der irischenProv. Leinster; 1871: 3660 Ew.; ehemals Residenzder Könige von Leinster.

Nab (Naab), 165 bm langer Nebenfluß der Do-nau in Bayern; entsteht aus der Bereinigung derBöhmischen od. Wald-N., welche au der bühm.Greuze südlich von Bärnau aus dem Bärnauer Ge-birge (Böhmer-Wald) entspringt, der Fichtel-N.(s. d.) u. der Haide-N., welche nördlich von Kem-nat am Rande des Fichtelgebirges entsteht. Die bei-den ersteren Ouellflüsse vereinigen sich nördlich vonWindisch-Eschenbach, und der vereinigte Fluß, derLen Namen Wald-N. forlführt, nimmt dann 4 Icmoberhalb Luhe die Haide-N. auf. Nebenflüsse sindrechts die Bils u. links die Luhe, Pfreimt u. Schwarz-ach. Die N. durchfließt einen großen Theil der Ober-

Diese Abkürzung ist auch im Buchstaben N. beibehaltenworben, da eine Berwechsluug mit dem jedesmaligen Stichwortwol kaum zu befürchten ist. Die Red.

Pfalz, wird von Kalmünz an für kleine Fahrzeugeschiffbar, u. mündetbei Ort, westlich vonRegensburg.

Naüatäcr (hebr. Nebajoth, assyr. Keilschr. Na-baju), ein semitischer Volksstamm, welcher ursprüng-lich, wie es scheint, in Syrien bis zum Euphratwohnhaft war, dann mit Verdrängung der Jdumäcru. Midianiter nach SW. vordrang n. im 4. Jahrh.vor Ehr. in dem Peträischen Arabien (Sinai-Halb-insel) ein bedeutendes Reich gründete. Im Besitzgroßer Viehheerden, reich durch bedeutenden Kara-wanenhandel in ihrer Hauptstadt Petra und in denKllstenplätzen am Rothen Meer, zahlreich u. pliiu-derungssüchtig, streiften sie sowol nach N. gegen dasSeleukiden-Reich als nach S. in das Glückliche Ara-bien. Die Feldzüge der syrischen Könige gegen siewaren erfolglos, ebenso die der Juden unter denMakkabäern; Pompejus dagegen zwang 64 ihrenKönigAretasII. zu uomineller Unterwerfung ».seineStammesgenossen kämpften im röm. Heere beiPhar-salus u.Philippi. Trajau endlich zerstörte das Reich,das so gut wie unabhängig gewesen war, 106 n. Ehr.und schlug das Gebiet zur röm. Prov. kalasstinatsrtia; die N. selbst verloren sich unter den Beduinender Wüste. Ihre Religion war der SabäismuS, ihreSprache (nach den aufgefundenen Inschriften) diearamäische. Thielemann.

Nabburg, Stadt und Hauptort in dem 405,m Lin (7,g, M) mit (1875) 18,047 Ew. umfas-senden, gleichnamigen Bezirksamt des bayer.Regbez.Oberpfalz u. Regensburg, an der Nab, Station derBayer. Staatsbahnen; mehrere Kirchen, darunterdie schöne Psarrkirche mit 2 Chören u. einem groß-artigen Kreuzschiff (von 1421); bedeutende Stein-brüche; 1875:19t 3 Ew. Die Vorstadt Venedig sollvon Wenden angelegt sein. Dabei die Burg TrauS-nitz, in welcher Ludwigs des Bayern Gezenkaisec,Friedrich der Schöne, 3 Jahr lang gefangen saß.

Nabe, Theil eines Rades, einer Rieinscheibs,einer Kurbel rc., womit dieselben fest oder beweglichan der Drehachse sitzen.

Nabel (Ilmbilious), 1) die rundliche Vertiefungin den Hautdecken des Bauches, welche das Anseh neiner Narbe hat. Er liegtziemlichgenauinderMittel-linie des Bauches n. bezeichnet die Stelle, wo derEm-bryo durch die Nabelschnur mit dem Mutterkuchen zu-sammengehangen hat (s. Embryo). Nach der Geburtverödet der Nabelstrang mit seinen Gefäßen n. läßtamBauche den N. als Narbe zurück. In diese Narbeverwächst nun, gemäß der Entwickelnngsgeschichtedes N-s, die obliterirter N-vene als luAamentumterss bepatis, die obliterirten N-arterien als lüxx.vsrsieas lateralis., und die obliterirte Verbindungder Allantois mit der Blase als Urachus. Meist ist