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Das Gebeth Asaria.
will ich diesen Drachen umbringen ohne einigesSchwert oder Slvnge. Und der König sprach:Ja, es sey dir erlaubt.
26. Da nahm Daniel Pech, Fkttes und Haare,und kochte es unter einander, und machte Küch-lein daraus, und warf es dem Drachen ins Maul;und der Drache berstete davon mitten entzwey.Und Daniel sprach: Siehe, das sind eure Götter!
27. Da nun die zu Babel solches höreten, ver-droß es sie sehr, und machten einen Aufruhrwider den König, und sprachen: Unser Königist ein Jude geworden; denn er hat den Belzerstöret, und den Drachen getödtet, und diePriester umgebracht.
28. Und sie traten vor den König, und sprachen:Gib uns den Daniel her; wo nicht, so wollenwir dich und dein ganzes Haus umbringen.
29. Da nun der König sah , daß sie mit Gewaltauf ihn drangen; mußte er ihnen den Danielübergeben.
30 . Und sie warfen ihn zu den Löwen in denGraben, darinnen lag er sechs Tage lang.
31. Und es waren sieben Löwen im Graben,denen gab man täglich zween Menschen und zweySchafe. Aber diese Tage gab man ihnen nichts,suf daß sie Daniel fressen sollten.
32. Es war aber ein Prophet Habakuk inJudäa; der hatte einen Brey gekocht, undBrot eingebrockt in eine tiefe Schüssel, und gingdamit aufs Feld, daß er es den Schnittern brächte.
Das Gebe
In das 3 . Capitel Daniels,'
k jnd Asaria stand mitten im glühenden Ofen,und that seinen Mund auf, bethete und
26. Gelobet seyst du, Herr, der Gott unsererVäter, und dein Nähme müsse gepriesen und ge-ehret werden ewiglich..
27. Denn du bist gerecht in allem, das du unsgethan hast; alle deine Werke sind rechtschaffen,und was du rhust, das ist recht, und alle deine* Gerichte sind unsträflich. * Ps. ns, 137. Dan. s, 14.
28. Du thust uns recht, daß du uns gestrafthast mit solcher Strafe, die du über uns hastgehen lassen und über Jerusalem, die heilige
' Stadt unserer Väter; ja du thust recht undwohl daran, um unserer Sünden willen.
29. Denn * wir haben gesündiget und übel ge-than, damit, daß wir von dir gewichen find,und allenthalben wider dich gethan haben
33. Und der Engel des Herrn sprach zu Haba-kuk: Du mußt das Essen, das du trägst, demDaniel bringen gen Babel in der Löwen Graben.3 - 4 . Und Habakuk antwortete: Herr, ich habedie Stadt Babel nie gesehen und weiß nicht,wo der Graben ist.
36 . Da ' fassete ihn der Engel oben beymSchopf, und führete ihn, wie ein starker Wind,gen Babel an den Graben. * EM. s, 3.
36 . Und Habakuk rief, und sprach: Daniel,Daniel, nimm hin das Essen, das dir Gott ge-sandt hat.
37. Und Daniel sprach: Herr Gott, du geden-kest ja noch an mich, und verläffest die nicht,die dich anrufen und dich lieben.
38 . Und er stand auf, und aß. Aber der EngelGottes brachte Habakuk von Stund an wiederan seinen Ort.
39. Und der König kam am siebenten Tage, Da-niel zu klagen. Und da er zum Graben kam, undhinein schauete: siehe, da saß Daniel mittenunter den Löwen.
^0. Und der König rief laut, und sprach: OHerr, du Gott Daniels, du bist ein großer Gott,und ist sonst kein Gott, denn du.
^1. Und er ließ ihn * aus dem Graben nehmen;aber die andern, so ihn zum Tode wollten ge-bracht haben, ließ er in den Graben werfen;und wurden sobald vor seinen Augen von denLöwen verschlungen. ' Dan. e, 23.24.
LH A s a r i ä.
nach dem 23. Vers gehörig.
30. Und deinen Gebothen nicht gehorchet, nochihrer geachtet, daß wir darnach thäten, wiedu uns befohlen hast, auf daß es uns wohlginge.
31. Darum hast du recht gethan, daß du sol-ches alles über uns hast gehen lassen,
32. Und uns gegeben in die Hände unsererFeinde, der gottlosen bösen Leute und dem un-gerechten grausamsten Könige auf Erden.
33. Und wir dürfen unfern Mund nicht auf-thun: so find wir zu Schanden und zu Spottgeworden vor deinen Knechten und vor allen,die dich fürchten.
3 - 4 . Aber doch * verstoße uns nicht gar um dei-nes heiligen Rahmens willen, und verwirf dei-nen Bund nicht , * Ps. 44,24.
35. Und nimm deine Barmherzigkeit nicht vonuns, um Abrahams, deines geliebten Freundes,