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Rhazis stürzt fich.
2 Maccab a er 14. 15.
Maccabäi Gesicht.
^ii. Da sie aber an dem Thurm, darin erwar, das Thor stürmeten, und Feuer bringenhießen, und das Thor anzündeten, und er merkte,daß er gefangen wäre, wollte er sich selbst erstechen.^ 2 . Denn er wollte lieber ehrlich sterben, dennden Gottlosen in die Hände kommen und vonihnen schändlich gehöhnet werden. Aber in derAngst traf er sich nicht recht.
^3. Da sie nun mit Haufen zu ihm einfielen;entlief er auf die Mauern, und stürzte fich männ-lich hinab unter die Leute.
Sie wichen ihm aber, daß er Raum hätte;und er siel auf die Lenden.
^5. Er lebte aber gleichwohl noch, und machtefich in einem Grimm auf, wiewohl er sehr bluteteund die Wunden ihm wehe thaten, und lief durchdas Volk, und trat auf einen hohen Felsen.^6. Und da er gar verblutet hatte, nahm ernoch die Därme aus dem Leibe, und warf sieunter die Krtegsknechte, und rief zu Gott, derüber Leben und Geist Herr ist, er wollte ihm *dieß alles wieder geben; und starb also.
* c. 7, 11.
Das 15. Capitel.
Von NicanorS schmählichem Tode.
1. c?>a aber Nicanor hörete, daß Judas mit^ den Seinen in Samaria sich enthielte ;
gedachte er, er wollte sie des Sabbaths ohnealle Gefahr angreifen.
2 . Und da ihn die Juden, so er genöthiget hattemit zu ziehen, vermahneten, er wolle sie nichtso jämmerlich umbringen, sondern des heiligenTages daran verschonen, den Gott selbst geehretund gehetliget hätte;
3. Fragte sie der Erzbösewicht: Der den Sab-balh gebothen hat, ist er der * Herr im Himmel?
* Eph. 6, 9.
Und da sie ihm antworteten: Ja, es ist derlebendige Herr, er ist der Herr im Himmel, *der den siebenten Tag zu feyern gebothen hat;
* 2 Mos. 2», s.
5. Sprach er darauf: So bin ich der Herrauf Erden, und gebiethe euch, ihr sollt euch rü-sten und des Königs Befehl ausrichten.
6. Aber er konnte sein Vornehmen gleichwohlnicht erhalten. Und Nicanor rühmte und trotzte,und war gewiß, daß er wollte große Ehre ein-igen wider den Judas. '
7. Aber Maccabäus hatte eine stäte Zuversichtund Hoffnung, der Herr würde ihm beystehen;
8. Und tröstete die , so um ihn waren, sie woll-ten sich vor den Heiden, so wider sie zögen,
nicht fürchten, sondern gedenken an die Hülfe,die ihnen vormahls oft vom Himmel herab ge-schehen wäre; und jetzt auch auf den künftigenSieg und Hülfe, die ihnen der Herr schickenwürde, hoffen.
9. Also tröstete er sie aus dem Gesetz und denPropheten, und erinnerte sie der glückseligenSchlachten, die sie zuvor gethan hatten, undmachte ihnen also ein Herz.
10. Und da er sie also vermahnet hatte, erzählteer ihnen auch, wie die Heiden fich verwirkt hät-ten, und wider ihre Eidespfltcht thäten.
i i. Und rüstete sie also, nicht mit Trotz aufSpieß oder Schild, sondern mit Trost auf Got-tes Wort. Er sagte ihnen auch ein Gesicht,das glaublich war, das er gesehen hatte, davonalle einen Muth krigten.
12. Und das war dieß Gesicht: O-nias, derHohepriester, ein trefflicher, ehrlicher, gütiger,wohlberedter Mann, der sich von Jugend aufaller Tugend beflissen hatte, der reckte seine Händeaus, und bethete für das ganze Volk der Juden.
13. Darnach erschien ihm ein anderer alterherrlicher Mann, in köstlichen Kleidern, und ineiner ganz herrlichen Gestalt.
i^. Und Onias sprach zu Juda: Dieser ist Je-remia, der Prophet Gottes, der deine Brüdersehr lieb hat, und bethet stets für das Volk unddie heilige Stadt.
15. Darnach gab Jeremia mit seinen Händendem Judas ein goldenes Schwert.
16 . Und sprach zu ihm: Nimm hin das heiligeSchwert, das dir Gott schenkt; damit sollst dudie Feinde schlagen.
1 7. Da sie nun Judas mit solchen schönen Wor-ten, die einem Herz und Muth machen, getröstethatte; beschlossen sie, sie wollten kein Lager ma-chen , sondern stracks an die Feinde ziehen,' undsie männlich angreifen, und der Sache ein Endemachen. Denn es stand die Stadt, der Gottes-dienst, und der Tempel in Gefahr.
18. Und zwar Weiber und Kinder, Brüderund Freunde Gefahr achteten sie nicht so hoch;sondern ihre höchste Sorge war für den heiligenTempel.
19. Und die in der Stadt blieben, waren ingroßer Sorge für ihr Kriegsvolk.
20. Da es nun gelten sollte zum Treffen, unddie Feinde fich versammelt, und ihre Ordnunggemacht, und die Elephanten an ihren Ort ver-ordnet, und den reisigen Zeug zu beyden Sei-ten angehänget hatten;
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