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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
951
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Lysias.

1 Maccab ä er 3. 4. Mispath, Sammelplatz. 951

34. Und ließ ihm die Hälfte des Kriegsvotks,und der Elephanten, und that ihm Befehl vonallen Sachen, auch von Judäa und Jerusalem,

ZZ. Daß er mehr Volk dahin schicken sollte,auszurotlen die übrigen Leute in Israel undJerusalem.

36. Und das Land den Fremden auszutheilen,und Heiden allenthalben darein zu setzen.

37. Im hundert und sieben und vierzigsten Jährzog der König aus von seiner Stadt Antiochtaüber den Euphrat hinauf in die obersten Länder.

38. Aber Lysias wählte etliche Fürsten, des

Königs Freunde, zu Hauptleuten; nähmlichPtolemäum, den Sohn Dorymenis, Nicanor,und * Gorgiam; * e. 4, i.

39 . Und gab ihnen vierzig tausend Mann zuFuß und sieben tausend zu Roß, daß sie das LandJuda überziehen sollten und die Juden ausrot-ten , * wie der König befohlen hatte. *». 34.

40. Nachdem sie nun mit diesem Heer ausge-zogen waren, lagerten sie sich erstlich bey Ammaoauf dem Blachftlde.

41. Da solches die Kausieute in den Ländernumher höreten, kamen sie in das Lager, undbrachten viel Geld mit sich, die Kinder Israelzu kaufen, daß sie ihre Knechte seyn müßten.Und aus Syrien und von andern Heiden zogihnen mehr Kriegsvolk zu.

42. Da nun Judas und seine Brüder sahen,daß die Verfolgung größer ward, und daß dieFeinde an der Grenze lagen; und vernahmen,daß der König gebothen hatte, ganz Juda zuvektilgen:

43. Waren sie unerschrocken und vereinigtensich , sie wollten ihr Volk retten und für die Hei-ligen streiten.

44. Darum brachten sie ihr Kriegsvolk zusam-men , daß sie bey einander wären und warteten,wenn man die Feinde angreifen müßte, daß sieauch mit einander betheten um Gnade und Hülfevon Gott.

45. Aber die Zeit war Jerusalem wüste, undwohnere kein Burger mehr da; und das Hei-ligthum war entheiliget mit dem Götzen, derdarein gesteller war. Und die Heiden hatten dieBurg innen, und war alle Herrlichkeit von Ja-kob weggenommen, und man horete da wederPfeifen noch Harfen.

46. Darum kam das Volk zusammen gen Mi-sparh, gegen Jerusalem über. Denn Israelmußte vorzeiten zu Misoalh anbethen.

47. An diesem Ort kamen sie jetzt auch zusam-

men, fasteten da und zogen Säcke an, ftreuetenAsche auf ihre Häupter und zerrissen ihre Kleider;

48. Und trugen hervor die Bücher des Gesetzes,welche die Heiden suchen ließen, ihre Götzendarein zu schreiben und zu mahlen.

49 . Sie brachten auch dahin die priesterlichenKleider, die Erstlinge und Zehnten; und mach-ten Nazaräos, welche ihre bestimmte Zeit haltenmußten.

50 . Und schrien kläglich gen Himmel: Wosollen wir diese hinführen?

si. Denn dein Heiligthum ist verunreiniget,deine Priester sind verjagt.

52. Und siehe, alle Heiden empören sich wideruns, daß sie uns ganz vertilgen. Du weißt,was sie wider uns im Sinn haben.

53. Wie können wir vor ihnen bleiben, duhelfest uns denn, unser Gott?

54. Darnach ließ Judas das Volk zusammeu-rufen mit der Posaune,

55. Und machte ein Feldregiment, Obersten,Hauptleute und Weibel.

56. Auch ließ er ausrufen, - diejenigen, so

Häuser baueteu, oder freyeten, oder Weinbergepflanzten, oder die "voll Furcht waren, wiederheimziehen möchten; wie solches das Gesetz erlau-bet. *3Mos. 20, 8. Nicht. 7, 3.

57. Darnach zogen sie fort, und schlugen ihrLager auf an Ammao gegen Mittag.

5 8. Und Judas vermahnte sein Volk undsprach: Rüstet euch, und feyd unerschrocken,daß ihr morgen bereit seyd zu streiten wider dieseHeiden, die uns und unser Heiligthum gedenkenzu vertilgen.

59 . Uns ist leidlicher, daß wir im Streit um-kommen , denn daß wir solchen Jammer an uu-serm Volk und Heiligthum sehen.

60. Aber was Gott im Himmel will,das geschehe.

Das 4. Capitel.

Von Zudä Sieg wider Gorgiam, und seiner Kirchenreformativn.

i.llnd*Gorgias nahm fünf tausend zu Fuß,^ und tausend Reisige, die besten und rücktebey Nacht heimlich hinan an der Juden Lager,

* c. 3, 3^.

2 . Sie unversehens zu überfallen; und führe-ten den Haufen Erliche, die auf der Burg inBesatzung gelegen waren.

3. Aber Judas war zuvor auf mit dem bestenHaufen, daß er eher käme, und die Feinde übec-eilete, und schlüge sie,