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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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898
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898 Eutthäiigkeit gegen elende Sirach 3 . 4 .

und arme Leute.

5. Und wer seine Mutter ehret, * der sammelteinen guten Schatz. * v. i-. is.

6 . Wer seinen Vater ehret, der wird auchFreude an seinen Kindern haben, und wenn erbethet, so wird er erhöret.

7 . Wer seinen Vater "ehret, der wird destolänger leben, und wer um des Herrn willen ge-horsam ist, an dem hat die Mutter einen Trost.

* 2 Mos. 20 / 12 .

8 . Wer den Herrn fürchtet, der ehret auch denVater, und dienet seinen Eltern, und hält siefür seine Herren.

s. Ehre * Vater und Mutter mit der That,mit Worten und Geduld, * 3 Mos. is, 3.

10. Auf daß ihr Segen über dich komme,ji. Denn des Vaters Segen bauet denKindern Häuser, aber der Mutter Fluchreisset sie nieder.

12. Spotte * deines Vaters Gebrechen nicht,denn es ist dir keine Ehre. *iMos.s/2§.

13. Denn den Vater ehren, ist deine eigeneEhre; und deine Mutter verachten, ist deineeigene Schande.

14 . Liebes Kind, " pflege deines Vaters im Al-ter, und betrübe ihn ja nicht, so lange er lebet;

* 1 Tim. 3 /

15 . Und halte ihm zu gut, ob er kindisch würde;und verachte ihn ja nicht, darum, daß du ge-schickter bist.

16. Denn der Wohlthat, dem Vater erzeiget,wird nimmermehr vergessen werden, und wirddir Gutes geschehen, ob du auch wohl ein Sün-der bist.

17. Und deiner wird gedacht werden in derNoth, und deine Sünden werden vergehen, wiedas Eis von der Sonne.

18. Wer * seinen Vater verläßt, der wird ge-schändet; und wer seine Mutter betrübt, der istverflucht vom Herrn. *Spr. 19,26.

19. Liebes Kind, * bleibe gerne im niedrigen

Stande; das ist besser, denn alles, da die Weltnach trachtet. 'Rom. 12,16.

20. Je höher du bist, je mehr dich de-müthige; so wird dir der Herr holdseyn.

21. Denn der Herr ist der Allerhöchste, undihut * doch große Dinge durch die Demüthigen.

' c. io, 17.

22. Stehe nicht nach höherm Stande, unddenke nicht über dein Vermögen,

23. Sondern was Gott dir befohlen hat, deßnimm dich stets an. Denn es frommet dir nichts,

daß du * gaffest nach dem, das dir nicht befohlenist. *«. 9 / 7.

24 . Und was deinesAmts nicht ist, dalaß deinen Vorwitz.

25. Denn dir ist vor mehr befohlen,weder du kannst ausrichten.

26. Solcher Dünkel hat viele betrogen; undihre Vermessenheit hat sie gestürzt.

27. Denn wer sich gern in Gefahr gibt, derverdirbt darinnen.

28. Und einem vermessenen Menschen gehet esendlich übel aus.

29. Ein vermessener Mensch macht ihm selbstviel Unglücks, und richtet einen Jammer nachdem andern an.

30. Denn * Hochmuth thut nimmer gut, undkann nichts, denn Arges, daraus erwachsen.

' c. io, 1 L. Tob. 4/ 14.

(Anfang des 4. Capilcls.)

31 .Ein vernünftiger Mensch lernet Gottes Wortgerne ;

32. Und wer die Weisheit lieb hat, der höretgerne zu.

33. Wie das Wasser ^ein brennendes Feuerlöscht: " also tilget das Almosen die Sünde.

* Tob. 4/ 11.

34 . Und der oberste" Vergelter wird es Hernach-mahls gedenken, und wird ihn im Unfall erhalten.

- Matlh. 6/ 3. 4.

Das 4 . Capitel.

Don Gutthötigkeit gegen die Armen und Dürftigen.

1. Kiebes Kind, "laß den Armen nickt Noth lei-

^ den, und sey nicht hart gegen den Dürfti-gen. * c. 14 / 13 . 14 .

2. Verachte den Hungrigen nicht, und betrübeden Dürftigen nicht in seiner Armuth.

3 . Einem ' betrübten Herzen mache nicht mehrLeides, und verziehe die Gabe dem Dürftigen

nicht. '* c. 7 / 12.

4 . Die Bitte des Elenden schlüge nicht ab, und* wende dein Angesicht nicht von dem Armen.

* Tob. 4, 7.

s. Wende deine Augen nicht von dem Dürfti-gen, auf daß er nicht über dich klage.

6 . Denn * der ihn gemacht hat, erhöret sein

Gebeth, wenn er mit traurigem Herzen über dichkraget. " S?r. 22,2.

7. Sey nickt zänkisch vor Gericht, und halteden Richter in Ehren.

8 . Höre den Armen gerne, und antworte ihmfreundlich und sanft.