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Gnadenverheissungen.
Sacharja 8. 9 .
Bekehrung der Heiden.
Zion gar sehr geeifert, und habe in großem Zornüber sie geeifert.
3 . So spricht der Herr: Ich * kehre mich wie-der zu Zion, und will zu Jerusalem wohnen,daß Jerusalem soll eine Sladr der Wahrheitheissen, und der Berg des Herrn Zebaoth einBerg der Heiligkeit. * i, i 6 . c. 2, 12.
So spricht der Herr Zebaoth: Es sollennoch ferner wohnen in den Gassen zu Jerusalemalte Männer und Weiber, und die an Steckengehen vor großem Alter;
5. Und der Stadt Gassen sollen seyn voll Knäb-lein und Mägdlein, die auf ihren Gassen spielen.
6 . So spricht der Herr Zebaoth : Dünket siesolches unmöglich seyn vor den Augen dieses übri-gen Volks zu dieser Zeit? Sollte es darum auch
* unmöglich seyn vor meinen Augen? spricht derHerr Zebaoth. * Luc. 1, 37.
7 . So spricht der Herr Zebaoth: Siehe, ichwill mein Volk erlösen vom Lande gegen Aufgangund vom Lande gegen Niedergang der Sonne;
8 . Und will sie herzu bringen, daß sie zu Jeru-salem wohnen; und sie * sollen mein Volk seyn,und Ich will ihr Gott seyn , in Wahrheit undGerechtigkeit. *Jer. 24, 7. c. 31,3z. Sj. 11, 20.
9. So spricht der Herr Zebaoth: * Stärketeure Hände, die ihr höret diese Worte zu dieserZeit durch der Propheten Mund, des Tages,da der Grund geleget ist an des Herrn ZebaothHause, daß der Tempelgebauet würde. 'Es.33,3.
10. Denn vor diesen Tagen war der MenschenArbeit vergebens, und der Thiere Arbeit warnichts; und war kein Friede vor Trübsal denen,die aus-und eiuzogen; sondern ich ließ alleMenschen gehen, einen Jeglichen wider seinenNächsten.
11. Aber nun will ich nicht, wie in den vorigenTagen, mit den Uebrigen dieses Volks fahren,spricht der Herr Zebaoth;
12. Sondern sie sollen Same des Friedens seyn.Der Weinstock soll seine Frucht geben, und das
* Land sein Gewächs geben, und der Himmelsoll seinen Thau geben; und ich will die Uebri-gen dieses Volks solches alles besitzen lassen.
* 3 Mos. 26, 4.
13. Und soll geschehen, wie ihr vom HauseJuda und vom Hause Israel seyd ein Fluch ge-wesen unter den Heiden; so will ich euch erlösen,daß ihr sollt ein Segen seyn. * Fürchtet euch nurnicht, und stärket eure Hände. * Es. 33,3. 4.
So spricht der Herr Zebaoth: Gleichwieich gedachte euch zu plagen, da mich eure Väter
erzürneten, spricht der Herr Zebaoth, und reuetemich nicht;
15. Also gedenke ick nun wiederum in diesenTagen wohl zu thun Jerusalem und dem HauseJuda. Fürchtet euch nur nichts.
16. Das ists aber, das ihr thun sollt: "RedeEiner mit dem Andern Wahrheit, und richtetrecht, und schaffet Frieden in euern Thoren;
* c. 7, 9. Eph. 4, 23.
17 . Und * denke keiner kein Arges in feinem
Herzen wider seinen Nächsten, und liebet nichtfalsche Eide; denn solches alles hasse ich, sprichtder Herr. * c. 7,10.
18. Und es geschah des Herrn Zebaoth Wortzu mir, und sprach:
iy. So spricht der Herr Zebaoth: Die "Fastendes vierten, fünften, siebenten und zehnten Mo-naths sollen dem Hause Juda zur Freude undWonne und zu fröhlichen Jcss-.sfesten werden;allein liebet Wahrheit und Frieden.
* c. 7, 3. Es. 38, 3.
20. So spricht der Herr Zebaoth: Weiterwerden noch kommen viele Völker, und vielerStädte Bürger;
21. Und werden die Bürger von einer Stadtgehen zur andern, und "sagen: Laßt uns gehenzu bitten vor dem Herrn, und zu suchen denHerrn Zebaoth ; wir wollen auch mit euch gehen.
- Esaj. 2, 3.
22. Also werden viele Völker und dieHeiden mit Haufen kommen, zu suchenden Herrn Zebaoth zu Jerusalem, zubitten vor dem Herrn.
23. So spricht der Herr Zebaoth: Zu der Zeitwerden zehn Männer aus allerley Sprachen derHeiden einen Jüdischen Mann bey dem Zipfelergreifen, und sagen: Wir wollen mit euch gehen,denn wir hören, daß Gott mit euch ist.
Das 9 . Capitel.
Verheissung der Gutthatrn Gottes. Weissagung vom Beruf der Heidem
1. A)ieß ist die Last, davon der Herr redet über^ das Land Hadrach, und über Damascns,
aufwelches es sich verlässet (denn der" Herr sä anetauf die Menschen, und anfalle Stämme Israel.)
* Ps. 14, 2.
2. Dazu auch über Hamath, die mit ihr gren-zet; über" Tyrus und Zidon auch, die sehr weise
sind. * Esaj. 23, 1.
3. Denn Tyrus bauet fest, und sammelt Sil-ber wie Sand, und Gold wie Koth auf der Gasse.
Abersiehe, der Herr wird sie verderben, und