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[1] (1821) [Altes Testament]
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831
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Jona fliehet,

I o n a 1. 2.

wird ins Meer geworfen.

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18. Und das Haus Jakobs soll ein Feuer wer-den , und das Haus Josephs eine Flamme, aberdas Haus Esau Stroh; das werden sie anzündenund verzehren, daß dem Hause Esau nichts über-bleibe : denn der Herr hat es geredet.

19. Und die gegen Mittag werden das GebirgeEsau , und die in Gründen werden die Philisterbesitzen; ja sie werden das Feld Ephraims unddas Feld Samaria besitzen, und Benjamin dasGebirge Gilead.

20. Und die Vertriebene dieses Heers der Kin-der Israel, so unter den Cananttern bis genZarpath sind, und die Vertriebene der StadtJerusalem, die zu Sepharad sind, werden dieStädte gegen Mittag besitzen.

21. Und werden Heilande herauf kommen aufden Berg Zion, das Gebirge Esau zu richten:also wird * das Königreich des Herrn seyn.

* Mich- 4, 7.

Der Prophet Jona.

Das 1 . Capitel.

Loiiü Bcruf/ Ungehorsam und Strafe.

i. 5 Ls geschah das Wort des Herrn zu Jona,V- 'dem Sohne Amithai, und sprach:

* 2 Köu. 14, 25.

2. Mache dich auf, und gehe in die großeStadt Ninive, und predige darinnen; dennihre Bosheit ist herauf gekommen vor mich.

3 . Aber Jona machte sich auf, und floh vordem Herrn, und wollte aufs Meer, und kamhinab gen ' Japho. Und da er ein Schiff fand,das aufs Meer wollte fahren; gab er Fährgeldund trat darein, daß er mit ihnen aufs Meerführe vor dem Herrn. "Jos.is, 46.

Da ließ ' der Herr einen großen Wind aufsMeer kommen, und es erhob sich ein großesUngewitter auf dem Meer, daß man meinete,das Schiff würde zerbrechen.

* Matth. 8 , 24. Gesch. 27, 14.

5 . Und die Schiffleute fürchteten sich, undschrien ein Jeglicher ' zu seinem Gott; und war-fen das Geräthe, das im Schiff war, in dasMeer, daß es leichter würde. Aber Jona warhinunter in das Schiff gestiegen, lag und schlief.

* 2 Kön. 17, 29 .

6 . Da trat zu ihm der Schiffsherr, und sprachzu ihm: Was schläfst du? Stehe auf, rufe dei-nen Gott an, ob vielleicht Gott an uns gedenkenwollte, daß wir nicht verdürben.

7 . Und Einer sprach zum Andern: Kommt,wir wollen loosen, daß wir erfahren, um wel-ches willen es uns so übel gehe. Und da sielooseten, traf es Jonam.

8 . Da sprachen sie zu ihm: Sage uns, warumgehet es uns so übel? Was ist dein Gewerbe?Und wo kommst du her? Aus welchem Landebist Lu? Und von welchem Volk bist du?

9. Er sprach zu ihnen: Ich bin ein Ebräerund fürchte den Herrn, den Gott vom Himmel,welcher' gemacht hat das Meer und das Trockne.

* 1 Mos. i, 9. io.

10. Da fürchteten sich die Leute sehr, undsprachen zu ihm: Warum Haft du denn solchesgethan ? Denn sie wußten, daß er vor dem Herrnfloh; denn er hatte es ihnen gesagt.

11. Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wirdenn mit dir thun, daß uns das Meer stillewerde? Denn das Meer fuhr ungestüm.

- 12 . Er sprach zu ihnen: Nehmet mich undwerfet mich in das Meer; so wird euch dasMeer stille werden. Denn ich weiß, daß sol-ches große Ungewitter über euch kommt ummeinet willen.

13. Und die Leute trieben, daß sie wieder zuLande kämen, aber sie konnten nicht; denn dasMeer fuhr ungestüm wider sie.i^. Da riefen sie zu dem Herrn, und sprachen:Ach Herr, laß uns nicht verderben um diesesMannes Seele willen, und rechne uns nichtzu unschuldiges Blut; denn Du, Herr, thust,wie dirs gefällt.

äs. Und sie nahmen Jona, und warfen ihnin Las Meer; da ' stand das Meer stille vonseinem Wüthen. ' Matth. 8 ,26.

1 6 . Und die Leute fürchteten den Herrn sehr,und thaten dem Herrn Opfer und Gelübde.

Das 2. Capitel.

Zonä Gebcth und Erlösung.

i.y/ber der Herr verschaffte einen großen Fisch,^ Jona zu verschlingen. Und ' Jona warim Leibe des Fisches drcy Tage und drey Nächte.

* Matth. 12 , 4v. «. 16 , 4. Luc. 11 , 29 .