Ephraims Sünde
H o se a 10. 14. 12.
und Lügen.
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iz. Denn ' ihr pstüget Böses, und erntetUebellhat, und esset Lügenftüchte.
* Icr. 4/ 3. Hos. 8, 7.
i^. Weil du dich denn verlassest auf dein We-sen , und auf die Menge deiner Helden: so sollsich ein Getümmel erheben in deinem Volk/daß alle deine Festen verstöret werden. GleichwieSalman verstörte das Haus Aröeels zu der Zeitdes Streits/ da die Mutter über den Kindernzu Trümmern ging:
1 5 . Eben so soll es euch zu BethEl auch gehenum eurer großen Bosheit willen, daß der KönigIsraels frühe Morgens untergehe.
Das 11. Capitel.
Preis göttlicher Gnade / den undankbaren Israeliten erzeiget.
1. ^a Israel jung war/ hatte ich ihn lieb,^ * und rief ihn/ meinen Sohn, aus
Egypten. ' Matth. 2 , 13.
2 . Aber wenn man sie jetzt ruft, so wenden siesich davon, und opfern den Baalim, und räuchernden Bildern.
3 . Ich nahm Ephraim bey seinen Armen, undleitete ihn; aber sie merkten es nicht, wie ichihnen half.
Ich ließ sie ein menschliches Joch ziehen,und in Seilen der Liebe gehen, und half ihnendas Joch an ihrem Halse tragen, und gab ihnenFutter,
s. Daß er sich ja nicht wieder sollte in Egyp-tenland kehren. So ist nun Assur ihr Königgeworden; denn sie wollen sich nicht bekehren.
6 . Darum soll ' das Schwert über ihre Städtekommen, und soll ihre Riegel aufreiben undfressen , um ihres Vornehmens willen.' c. 14,1.
7 . Mein Volk ist müde sich zu mir zu kehren;und wie man ihnen prediget, so richtet sich keinerauf.
8 . Was soll ich aus dir machen, Ephraim?Soll ich dich schützen, Israel? Soll ich nicht billig* ein Adama aus dir machen, und dich wie Ze-boim zurichten? Aber ff mein Herz ist anderesSinnes, meine Barmherzigkeit ist zu brünstig,
* 1 Mos. 18/ 24. 23. -s Jer. 31/ 20 .
s. Daß ich nicht thun will nach meinem grim-migewZorn, noch mich kehren Ephraim gar zuverderben: denn Ich bin Gott und * nicht einMensch, und bin der Heilige unter dir; ich willaber nicht in die Stadt kommen. "4 Mos.23,19.
, 10. Alsdann wird man dem Herrn Nachfolgen,und er wird brüllen wie ein Löwe; und wenn erwird brüllen, so werden erschrecken die, so gegenAbend sind.
11. Und die in Egypten werden auch erschrecken,wie ein Vogel, und die im Lande Assur, wieTauben; und ich will sie in ihre Häuser setzen,spricht der Herr.
Das 12. Capitel.
Vermahnung zur Buße.
i.^n Ephraim ist allenthalben Lügen wider^ mich, und im Hause Israel falscher Got-tesdienst. Aber Juda hält noch * fest an Gott,und am rechten heiligen Gottesdienst.
' Hiob 2 / 3. 9.
2. Ephraim aber weidet sich vom Winde,und läuft dem Ostwinde nach, und macht täg-lich der Abgötterey und des Schadens mehr; siemachen mit Assur einen Bund, und bringenBalsam in Egypten.
3. Darum wird der Herr die Sache Judaführen, und Jakob heimsuchen nach seinem We-sen, und ihm vergelten nach seinem Verdienst.
- 4 . Ja (sagen sie) * er hat im Mutterleibeseinen Bruder untertreten, und von allen Kräf-ten mit Gott gekämpfet. *i Mos. 23,22.26.0.32,24.23.
5 . Er kämpfte mit dem Engel und siegele, denner weinete und bath ihn: daselbst hat er ihn jazu BethEl gefunden, und daselbst hat er mit unsgeredet.
6 . Aber der Herr ist der Gott Zebaoth; Herr
ist * sein Nähme. *2 Mos. 13,3.
7. So bekehre dich nun zu deinem Gott,halte Barmherzigkeit und Recht, und hoffe stetsauf deinen Gott.
8 . Aber der Kaufmann hat eine falsche Wagein seiner Hand, und betrügt gerne.
9. Denn Ephraim spricht: "Ich bin reich,ich habe genug; man wird mir keine Missethatfinden in aller meiner Arbeit, das Sünde sey.
* Off. 3/ 17.
10. Ich aber, der * Herr, bin dein Gott aus
Egyptenland her; und der ich dich noch in denHütten wohnen lasse, wie man zur Jahrszeitpflegt; ' -- ", 4.
11. Und rede zu den Propheten; und Ichbin es, der so viel Weissagung gibt, und durchdie Propheten mich anzeige.
12. In * Gilead ist es Abgötterey, und zu Gil-gal opfern sie Ochsen vergeblich; und haben soff viele Altäre, als Mandeln (Häuft») auf demFelde stehen. ' c. 6 , s. c. 10,1. ff s-r. n, 13.
13. Jakob mußte ' fliehen in das Land Syrien,und ff Israel mußte um ein Weib dienen , umein Weib mußte er huthen.
^ . 1 Mos. 28/ 3 . -s 1 Mos 29/ 20.
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