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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
753
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Droh - und Verheißungen. Hesekie

1 s. Du Menschenkind, deine Brüder und nahenFreunde und das ganze Haus Israel/ so nochzu Jerusalem wohnen / sprechen wohl unter ein-ander : Jene sind vom Herrn ferne weggeflohen,aber wir haben das Land innen.

16. Darum sprich du: So spricht der HerrHerr: Ja, * ich habe sie ferne weg unter dieHeiden lassen treiben, und in die Länder zer-streuet; 7 doch will ich bald ihr Heiland seynirr den Ländern, dahin sie gekommen sind.

* c. 12, 15. -j- Jcr. 24, 5.

17. Darum sprich: So sagt der Herr Herr:

Ich will euch * sammeln aus den Völkern, undwill euch sammeln aus den Ländern, dahin ihrzerstreuet seyd; und will euch das Land Israelgeben. "Jer. 23,3.

18. Da sollen sie kommen, und alle Scheue!und Gräuel daraus wegthun.

19. Und will euch ein einträchtiges Herzgeben, und einen neuen Geist in euchgeben; und will das * steinerne Herzwegnehmen aus euerm Leibe, und einfleischernes Herz geben, ' § Ms. 3°, 6.

20. Auf daß sie in meinen Sitten wandeln,und meine Rechte halten, und darnach thun.Und sie * sollen mein Volk seyn, so will Ichihr Gott seyn. * 8 «. 31,3z. EM). 36 ,28.

2 t. Denen aber, so nach ihres Herzens Scheuelnund Gräueln wandeln, will ich * ihr Thun aufihren Kopf werfen, spricht der Herr Herr.

* c. 9< 10. e. 16, 43.

22. Da schwungen die Cherubim ihre Flügel,und die Räder gingen neben ihnen, und * die Herr-lichkeit des Gottes Israels war oben über ihnen.

' c. 9, 3. c. 10, 1.

23. Und die Herrlichkeit des Herrn erhob sichaus der Stadt, und stellete sich auf den Berg,der gegen Morgen vor der Stadt liegt.

2^. Und ' ein Wind hob mich auf, und brachtemich im Gesicht und im Geist Gottes in Chal-däa zu den Gefangenen. Und das Gesicht, soich gesehen hatte, verschwand vor mir.

* c. 3, 14. 15.

25 . Und ich sagte den Gefangenen alle Wortedes Herrn, die er mir gezeigel hatte.

Das 12. Capitel.

Vorbild des Unglücks, das Zcdekiam und seine Angehörigen treffen soll.

1. Nnd des Herrn Wort geschah zu mir, und" sprach:

2. Du Menschenkind, du wohnest unter ememungehorsamen Hause, welches * hat wohl Augen,

l 11. 12. VorbilddesUnglücks überZedekia. 753

daß sie sehen könnten, und wollen nicht sehen;Ohren, daß sie hören könnten, und wollen nichthören; sondern es ist ein ungehorsames Haus.

* Esaj. 6, 9. ia.

3. Darum, Du Menschenkind, nimm deinWandergeräthe, und ziehe am lichten Tage davonvor ihren Augen. Von deinem Ort sollst duziehen an einen andern Ort vor ihren Augen;ob sie * vielleicht merken wollten, daß sie ein un-gehorsam Haus sind. * 8er. 26, 3. c. 36, 3. 7.

Und sollst dein Geräthe heraus thun, wieWandergeräthe, bey lichtem Tage vor ihrenAugen; und du sollst ausziehen des Abends vorihren Augen, gleichwie man ausziehet, wennman wandern will;

5 . Und du sollst durch die Wand brechen vorihren Augen, und daselbst durch ausziehen;

6 . Und du sollst es auf deine Schulter nehmen

vor ihren Augen, und wenn es dunkel gewor-den ist, heraus tragen; dein Angesicht sollst duverhüllen, daß du das Land nicht sehest. Dennich habe dich dem Hause Israel zum * Wunder-zeichen gesetzt. * c. 24, 24. 27.

7 . Und ich that, wie mir befohlen war, undtrug mein Geräth heraus, wie Wandergeräthe,bey lichtem Tage; und am Abend brach ich mitder Hand durch die Wand; und da es dunkelgeworden war, nahm ich es auf die Schulter,und trug cs heraus vor ihren Augen.

8 . Und früh Morgens geschah des Herrn Wortzu mir, und sprach :

9. Menschenkind, hat das Haus Israel, das

ungehorsame Haus, nicht zu dir gesagt: "Wasmachst du? * Pred. 2, 2.

10. So sprich zu ihnen: So spricht der HerrHerr: Diese Last betrifft den Fürsten zu Jeru-salem und das ganze Haus Israel, das darin-nen ist.

i i. Sprich: ' Ich bin euer Wunderzeichen;wie ich gethan habe, also soll euch geschehen,daß ihr wandern müsset und gefangen geführetwerden. * Ps. 71,7.

12. Ihr * Fürst wird auf der Schulter tragenim Dunkeln; und muß ausziehen durch die Wand,so sie brechen werden, daß sie dadurch ausziehen;fein Angesicht wird verhüllet werden, daß er mitkeinem Auge das Land sehe. *8«. 39,4.

13. Ich will auch * mein Netz über ihn werfen,

daß er in meiner Jagd gefangen w^rde; undwill ihn gen Babel bringen in der ChaldäerLand, das er doch nicht sehen wird, und solldaselbst sterben. * c. 17,20. «. 32,3.

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