7-46 Hesekiel zu den Gefangenen gesandt, Hesekiel 3. stehet die Herrlichkeit Gottes.
s. Denn ich sende dich ja nicht zum Volk / daseine fremde Rede und unbekannte Sprache hat,sondern zum Hause Israel:
6. Ja freylich nicht zu großen Völkern, diefremde Rede und unbekannte Sprache haben,welcher Worte du nicht vernehmen könntest.Und wenn ich dich gleich zu denselbigen sendete,würden sie dich doch gern hören.
7. Aber das Haus Israel will dich nicht hören,denn sie wollen mich selbst nicht hören; denndas ganze Haus Israel hat harte Stirnen undverstockte Herzen.
k. Aber doch habe ich dein * Angesicht hart ge-macht gegen ihr Angesicht, und deine Stirnegegen ihre Stirne. * 8cr. i,1«. <. is, 2s.
y. Ja ich habe deine Stirn so hart, als einenDemant, der härter ist, denn ein Fels, gemacht.Darum fürchte dich nicht, entsetze dich auch nichtvor ihnen, daß sie so ein ungehorsames Haussind.
(Anfang des 3. Capitcls.)
IO.Und er sprach zn mir: Du Menschenkind ,alle meine Worte, die ich dir sage, diefasse mit Herzen, und nimm sie zu Ohren;
i i. Und gehe hin zu den Gefangenen deinesVolks, und predige ihnen, und sprich zu ihnen:So spricht der Herr Herr; *sie hören es oderlassen es. 7.
12. Und ein Wind hob mich auf, und ichhöret? hinter mir ein Getöne, wie eines großenErdbebens: Gelobet sey die Herrlichkeit desHerrn an ihrem Ort.
iS. Und war ein Rauschen von den Flügelnder Lhiere, die sich an einander küsseten; undauch das Rasseln der Räder, so hart bey ihnenwaren ; und das Getöne eines großen Erdbebens.
i-ä. Da hob ' mich der Wind ans, und führetemich weg. Und ich fuhr dahin, und erschraksehr; aber des Herrn Hand hielt mich fest.
* Gcsch. 8, 39.
15. Und ich kam zu den Gefangenen, die amWasser Chebar wohneten, da die Mandelnstanden, im Monath Abib; und setzte mich beysie, die da saßen, und blieb daselbst unter ihnensieben Tage ganz traurig.
16. Und dw die sieben Tage um waren, ge-schah des Herrn Wort zu mir, und sprach:
17. Du Menschenkind, ' ich habe dich
zum Wächter gesetzt über das HausIsrael; du sollst aus meinem Mundedas Wort hören, und sie von meinetwegen warnen. n,?.
18. Wenn ich dem Gottlosen sage:Du mußt des Todes sterben; und duwarnest ihn nicht, und sagst es ihmnicht, damit sich der Gottlose vor sei-nem gottlosen Wesen hüthe, auf daßer lebendig bleibe: so wird der Gott-lose um feiner Sünde willen sterben;aber sein Blut will ich von deinerHand fordern.
iy. Wo du aber den Gottlosen war-nest, und er sich nicht bekehret von sei-nem gottlosen Wesen und Wege; sowird er um seiner Sünde willen ster-ben; aber du hast deine Seele errettet.
20. Und wenn * sich ein Gerechter von seinerGerechtigkeit wendet, und thut Böses; so werdeich ihn lassen anlaufen, daß er muß sterben.Denn weil du ihn nicht gewarnet Hast, wirder um seiner Sünde willen sterben maßen, undseine Gerechtigkeit, die er gethan hat, wirdnicht angesehen werden; aber sein Blut will ichvon deiner Hand fordern. * c. is, 21.
21. Wo du aber den Gerechten warnest, daßer nicht sündigen soll, und er sündiget auch nicht:so soll er leben, denn er hat sich warnen lassen;und du hast deine Seele errettet.
22. Und * daselbst kam des Herrn Hand über
mich, und sprach zu mir: Mache dich auf,und gehe hinaus in das Feld, da will ich mitdir reden. * 1, 3.
23. Und ich mackte mich auf, und ging hinausin das Feld: und siche, da stand die Herrlich-keit des Herrn daselbst, gleichwie ich sie am Was-ser Chebar gesehen halte; und ich siel nieder aufmein Angesicht.
2-4. Und ich ward * ergnicket, und trat aufmeine Füße. Und er redete mit mir, und sprachzu mir: Gehe hin, und verschließe dich in dei-nem Hause. ' c. 2/ 2.
25. Und du Menschenkind, siehe, man wirddir Stricke anlegen und dich damit binden, daßdu ihnen nicht entgehen sollst.
26. Und ich will dir die Zunge an deinemGaumen kleben lassen, daß du erftummen sollst,und nicht mehr sie strafen mögest: denn es istein ungehorsames Hans.
27. Wenn ich aber mit dir reden werde, willich vir Len Mund aufthun, daß du zu ihnensagen sollst:. So spricht der Herr Herr! Wer*es höret, der höre es; wer es läßt, der lassees: denn es ist ein ungehorsames Hans.
*' c. 2.