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Vier Thlere
Hesekiel 1.
und vier Räder.
12 . Die Fürsten find von ihnen gehenket,und' die Person der Alten hat man nicht geehret.
* 3 Mos. 28 , 30. ^
13. Die Jünglinge haben Mühlsteine müßentragen, und die Knaben über dem Holztragenstraucheln.
i^. ES fitzen die Alten nicht mehr unter demThor, und die Jünglinge treiben kein Sailen-spiel mehr.
is. Unsers Herzens Freude hat ein Ende,unser Reigen ist in Wehklagen verkehret.
16 . * Die Krone unsers Haupts ist abgefallen.O wehe, daß wir so gesündiget haben!
* Zer. 13, 18 .
17 . Darum ist auch unser Herz betrübt, undunsere Augen sind finster geworden,
18 . Um des Berges Zion willen, daß er sowüste liegt, daß die Fuchse darüber laufen.
is. Aber dn, Herr, der du ewiglich bleibestund dein Thron für und für,
20 . Warum * willst du unserer so gar ver-gessen, und uns die Länge so gar verlassen?
* Ps. 13/ 2.
21 . Bringe uns, Herr, wieder zu dir, daßwir wieder heim kommen ; verneuere unsere Tagewie vor Alters.
22 . Denn du hast uns verworfen, und bistallzusehr über uns erzürnet.
Der Prophe
Das 4. Capitel.
Gesicht von Ausbreitung des Reichs Christi durchs Predigtamt.
1. ^m dreyßigsten Jahr, am fünften Tage^ des vierten Monaths , da ich war unter
den Gefangenen am Wasser * Chebar, that sichder Himmel auf, und Gott zeigte mir Gesichte.
* c. 10/ 13. 20. 22.
2 . Derselbe fünfte Tag des Monaths war ebenim fünften Jahr, nachdem * Jojachin, der Kö-nig Juda, war gefangen weggeführet.
* 2 KV». 2ä, 13.
3. Da geschah des Herrn Wort zu Hesekiel,dem Sohne Bnsi , drs Priesters, im Lande derChaldäer , am Wasser Chebar; daselbst kam dieHand des Herrn über ihn.
Und ich sah, und siehe, es kam ein unge-stümer Wind von Mitternacht her mit einergroßen Wolke voll Feuer, das allenthalben um-her glänzte; und mitten in demselbigen Feuerwar es wie Licht Helle;
5. Und * darinnen war es gestaltet wie vier
Thiere; und unter ihnen Eines Gestalt, wie einMensch ; * -- io, 9.
6. Und ein * Jegliches hatte vier Angesichter
und vier Flügel; ' c. io, i<
7. Und ihre Beine standen gerade, aber ihreFüße waren gleich wie runde Füße, und glänz-ten wie ein hell glattes Erz;
8. Und hatten Menschenhände unter! ihrenFlügeln an ihren vier Orten, denn sie hattenalle vier ihre Angesichter, und ihre Flügel;
9 . Und derselbigen Flügel war je einer andem andern. Und wenn sie gingen , durften sie
t Hesekiel.
sich nicht herum lenken; sondern wo sie hingin-gen, gingen sie stracks vor sich.
io. Ihre Angesichter zur rechten Seite der Vierwaren gleich * einem Menschen und Löwen;aber zur linken Seite der Vier waren ihre An-gesichter gleich einem Ochsen und Adler.
* Offcnb. st, 7.
i i. Und ihre Angesichter und Flügel warenoben her zertheilet, daß je zween Flügel zusam-men schlugen, und mit zweyen Flügeln ihrenLeib bedeckten.
12 . Wo sie hingingen, da gingen sie stracksvor sich: sie gingen aber, wohin der Windstand; und durften sich nicht herum lenken,wenn sie gingen.
13. Und die Thiere waren anzusehen, wiefeurige Kohlen, die da brennen, und wie Fa-ckeln , die zwischen den Thteren gingen. DasFeuer aber gab einen Glanz von sich, und ausdem Feuer ging ein Blitz.
i>l. Die Thiere aber liefen hin und her wieein Blitz.
15 . Als ich die Thiere so sah, siehe, da standein Rad auf der Erde bey den vier Thieren,und war anzusehen wie vier Räder.
16 . Und dieselbigen ' Räder waren wie ein
Türkis, und waren alle vier Eins wie das In-ders, und sie waren anzusehen, als wäre einRad im andern. *«. ic>/9.
17. Wenn sie gehen sollten, konnten sie in alleihre vier Orte gehen, und durften sich nichtherum lenken, wenn sie gingen.
is. Ihre Felgen und Höhe waren schrecklich;
und