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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
737
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Babel.

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Wider Irre m

-46. Euer Herz möchte sonst weich werden undverzagen vor dem Geschrey, das man im Landehören wird. Denn es wird ein Geschrey imJahr gehen/ und nach demselbigen im andernJahr auch ein Geschrey über Gewalt im Lande,und wird ein Fürst wider den andern seyn.

^7. Darum siehe, es kommt die Zeit, daßich die Götzen zu Babel heimsuchen will, undihr ganzes Land zu Schanden werden soll,und ihre Erschlagene darinnen liegen werden.

-48. * Himmel und Erde, und alles, was dar-innen ist, werden jauchzen über Babel, daß ihreVerstörer von Mitternacht gekommen sind, sprichtder Herr. *Off. i«, 20 .

-49. Und wie Babel in Israel die Erschlagenengefallet hat, also sollen zu Babel die Erschla-genen gefallet werden im ganzen Lande.

so. Sie ziehet nun hin, die ihr dem Schwertentronnen seyd, und säumet euch nicht. Geden-ket des Herrn in fernem Lande, und laßt euchJerusalem im Herzen seyn.

51. Wir waren zu Schanden geworden, dawir die Schmach hören mußten, und die Schandeunser Angesicht bedeckte; da die Fremden überdas Heiligthum des Hauses des Herrn kamen.

52. Darum siehe, die Zeit kommt, spricht derHerr, daß ich ihre Götzen heimsuchen will, undim ganzen Lande sollen die tödtlich Verwundetenseufzen.

53. Und wenn Babel * gen Himmel stiege,

und ihre Macht in der Höhe fest machte; sosollen doch Verstörer von mir über sie kommen,spricht der Herr. * e. 49 , 16 .

5^. Man hört ein Geschrey zu Babel, undeinen großen Jammer in der Chaldäer Lande.

55. Denn der Herr verstöret Babel; er ver-derbet sie mit solchem großen Geschrey und Ge-tümmel, daß ihre Wellen brausen, wie die gro-ßen Wasser.

66. Denn es ist über Babel -er Verstörergekommen, ihre Helden weiden gefangen, ihreBogen werden zerbrochen; denn der Gott derRache, der Herr, bezahlet sie.

57. Ich will ihre Fürsten, Weisen, Herrenund Hauptleute und Krieger ' trunken machen,daß sie einen ewigen Schlaf sollen schlafen, da-von sie nimmermehr aufwachen, spricht -l- derKönig, der da heißt Herr Zebaoth.

* v. 39 . 1 - Ps. 21, 10.

53. So spricht der Herr Zebaoth : Die Mauernder großen Babel sollen untergraben, und ihrehohe Thore mit Feuer angesteckt werden; daß

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der Heiden Arbeit verloren sey, und verbranntwerde, was die Völker mit Mühe erbauet haben.

59. Dieß ist das Wort, das der Prophet Je-remia befahl Seraja, dem Sohne Nerja, desSohnes Mahsea, da er zog mit Zedekia, demKönige in Juda, gen Babel, im vierten Jahrseines Königreichs. Und Seraja war ein fried-samer Fürst.

60. Und Jeremia schrieb alles das Unglück,so über Babel kommen sollte, in ein Buch,nähmlich alle diese Worte, die wider Babelgeschrieben sind.

61. Und Jeremia sprach zu Seraja: Wenndu gen Babel kommst, so schaue zu und liesalle diese Worte,

62. Und sprich: Herr, Du hast geredet widerdiese Stätte, daß du sie willst ausrotten, daßNiemand darinnen wohne, weder Menschen nochVieh, sondern ewiglich wüste sey.

63. Und wenn du bas Buch hast ausgelesen;

so binde einen * Stein daran, und wirf es inden Phrath , * Off. i», 21 .

6-4. Und sprich: Also soll Babel versenkt wer-den und nicht wieder aufkommen von dem Un-glück, das Ich über sie bringen will, sondernvergehen. So ferne hat Jeremia geredet.

Das 52. Capitel.

Zerstörung der Stadt Jerusalem. Jojachins Erhöhung.

1. Hedekia * war ein und zwanzig Jahre alt,

da er König ward, und regierete eilf Jahrezu Jerusalem. Seine Mutter hieß Hamutai,eine Tochter Jeremia zu Libna.

*e. 37 , 1. 2 Kön. 21 / 18. 2 Chr. 36 / 10. 11.

2. Und that, das dem Herrn übel gefiel,gleichwie Jojakim gethan hatte.

3. Denn es ging des Herrn Zorn über Jeru-salem und Juda, bis er sie von seinem Angesichtverwarf. Und Zedekia fiel ab * vom Könige zu

Babel. ' 2 Kön. 24 / 20. Lzcch. 17 , 15 .

Aber im * neunten Jahr seines Königreichs,am zehnten Tage des zehnten Monaths, kamNebucadNezar, der König zu Babel, sammtallem seinem Heer wider Jerusalem, und bela-gerten sie, und machten eine Schanze rings umher.

- 2 KöN. 25/ 1.

5. Und blieb also die Stadt belagert bis inseilfte Jahr des Königs Zedekia.

6. Aber am neunten Tage des vierten Mo-naths nahm der Hunger überhand in der Stadt,und hatte das Volk vom Lande nichts mehr zuessen.

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