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Betrübte getröstet.
Iesaia 57. 58.
mancherley Würze; und sendest deine Bothlckaftin die Ferne, und bist genied;iget bis zur Hölle.
i o. Du zerarbeitetest dick in der Menge deinerWege/ und sprachest nicht: Ick lasse es; sondernweil du findest ein Leben deiner Hand, wirst dunicht müde.
i i. Vor wem bist du so sorgfältig, und fürch-test also; so du doch mit Lögen umgehest, unddenkest an mich nickt, und nimmst es nicht zuHerzen? Meinest du, * Ich werde allewegeschweigen, daß du mich so gar nicht fürchtest?
* Ps. 50 , 21 .
12. Ich will aber deine Gerechtigkeit anzekgenund deine Werke, daß fie dir kein Nütze seynsollen.
13. Wenn du rufen wirst, so laß dir deineHaufen helfen. Aber der Wind wird ste allewcgführen, und Eitelkeit wird fie wegnehmen.Aber wer * auf mich trauet, wird das Land er-ben, und 1 - meinen heiligen Berg besitzen,
*Ps. 2 , 12 . 1 - Ps. 15 , 1 .
i^. Und Wird sagen: * Machet Bahn, machetBahn, räumet den Weg, hebet die Anstöße ausdem Wege meines Volks. * c. 6 ?, io.iZ. Denn also spricht * der Hohe undErhabene, der ewiglich wohnet, deßNähme heilig ist; der ich in der Höheund im Heiligthum wohne, und beydenen, so zerschlagenes und demüthi-ges Geistes find, auf daß ich erquickeden Geist der Gedemüthigten, und dasHerz der Zerschlagenen:
* Ps. 115 , 5 . -j- Esaj. 66 , 2.
16. Ich * will nicht immerdar hadern, und
nicht ewiglich zürnen; sondern es soll von mei-nem Angesicht ein Geist weben, und ich willOdem machen. * Ps loz, 9 .
17 . Ich war zornig über die Untugend ihres
Geizes, und schlug sie," verbarg mich, und zür-ncte; da gingen fie hin und her im Wege ihresHerzens. * c-«, 2.
18. Aber da ich ihre Wege ansah, Heileteichsie, und leitete fie, und gab ihnen wieder Trost,und denen, die über jene Leid trugen.
19. Ich will Frucht der Lippen schaffen, dieda predigen: Friede, Friede, beydes denen inder Ferne und denen in der Nähe, spricht derHerr, und will fie heilen.
20. Aber die Gottlosen sind wie ein ungestümMeer, das nicht stille seyn kann, und feineWellen Korh und Unsiath auswerfen.
21. Die * Gottlosen haben nicht Frieden, sprichtmein Gott. * c. ^ 8 ,22. Ps. 120,7.
Rechtes Fasten.
Das 58. Capitel.
Dsn Fasten und Heiligung des Sabbaths.
1. Aufe getrost, schone nicht, erhebe deine
Stimme wie eine Posaune; und ver-kündige * meinem Volk ihr Uebertreten, unddem Hause Jakobs ihre Sünde. * Mich. 3, s.
2. Sie suchen mich täglich, und wollen meineWege wissen, als ein Volk, das Gerechtigkeitschon gethan, und das Recht ihres Gottes nichtverlassen hätte. Sie fordern mich * zum Recht,und wollen mit ihrem Gott rechten.
* c. 1, 18. c. 43 , 26.
3 . Warum fasten wir, und du stehest es nichtan? Warum thun wir unserm Leibe wehe, unddu willst es nicht wissen? Siehe, wenn ihr fastet,so übet ihr euer» Willen, und treibet alle eureSchuldiger.
>L. Siehe, ihr fastet, daß ihr hadert, undzanket, und schlaget mit der Faust ungöttlich.Fastet nicht also, wie ihr jetzt thut, daß ein Ge-schrey von euch in der Höhe gehöret wird.
5. Sollte das * ein Fasten seyn, das ich er-wählen soll, daß ein Mensch seinem Leibe desTages übel thue, oder seinen Kopf hänge wieein Schilf, oder auf einem Sack und in derAsche liege? Wollt ihr das ein Fasten nennen,und einen Tag dem Herrn angenehm?
' Zach. 7 , 5 . e. 8 , 15 .
6 . Das ist aber ein Fasten, das ich erwähle:Laß los, welche du mit Unrecht verbunden Haft;"laß ledig, welche du beschwerest; gib ftey,weiche du drängest; reiß weg allerley Last.
- Ezcch. 18, 16.
7 . * Brich dem Hungrigen dein Brot, unddie, so im Elend find, führe in das Hans; sodu einen nackend fiehest, so kleide ihn und ent-ziehe dich nicht von deinem Fleisch.
* Ezcch. 18, 7 . Matth. 25 , 35 .
8 . Alsdann wird dein Licht hervor brechen,wie die Morgenröthe, und deine Besserung wirdschnell wachsen, und deine Gerechtigkeit wird vordir her gehen, und die Herrlichkeit des Herrnwird dich zu fick nehmen.
9 . Dann wirst du rufen, so wird dir der Herrantworten; wenn du wirst sckreyen wird ersagen: Siehe, hier bin ick. So du Niemandbey dir beschweren wüst, noch mit Fingern zei-gen, noch übel reden;
in. Und wirst den Hungrigen lassen findendein Herz, und die elende Seele sättigen: sowild dein" Lickt in Finsternis aufgehen, unddein Dunkel wird seyn wie der Mittag." Ps "2, 4 .
11. Und