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[1] (1821) [Altes Testament]
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654
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654 Hislia sendet zu Iesaia.

Jesüia 36. 37.

Hiskia bethet.

Len Herrn, daß er saget: Der Herr wird unserretten, und diese Stadt wird nicht in dieHand des Königs zu Assyrien gegeben werden.

16. Gehorchet Hiskia nicht. Denn so sprichtder König zu Assyrien: Thut mir zu Dank, undgeht zu mir heraus, so sollt ihr ein'Jeglichervon seinem Weinstock und von seinem Feigen-baum essen und aus seinem Brunnen trinken;

* 1 Kon. 4, 25.

17. Bis daß ich komme und hohle euch in einLand, wie euer Land ist, ein Land, da Kornund Most innen ist, ein Land, da Brot undWeinberge innen sind.

18. Laßt euch Hiskia nicht bereden, daß ersaget: Der Herr wird uns erlösen. Haben auch* der Heiden Götter ein Jeglicher sein Land er-rettet von der Hand des Königs zu Assyrien?

* c. in, Z. c. 37/ 12 .

19. Wo sind die Götter zu Hamath und Ar-pad? Wo find die Götter zu Sepharvaim?Haben sie auch Samaria errettet von meiner Hand ?

20. Welcher unter allen Göttern dieser Länderhat sein Land errettet von meiner Hand, daßder Herr sollte Jerusalem erretten von meinerHand?

21. Sie schwiegen aber stille, und antwortetenihm nichts; denn der König hatte gebothen undgesagt: Antwortet ihm nichts.

22. Da kamen Eliakim, der Sohn Hilkia,der Hofmeister, und Sebena, der Kanzler, undJoah, der Sohn Assaphs , der Schreiber, mitzerrissenen Kleidern; und zeigten ihm an dieWorte des Erzschenken.

Das 37. Capitel.

SanhmbS Macht wird auf Hiskia Gebeth geschlagen.

1. A)a aber ' der König Hiskia das hörete;^ zerriß er seine Kleider, und hüllete einen

Sack um sich, und ging in das Haus des Herrn;

* 2 Kün. 19/ 1.

2. Und sandte Eliakim, den Hofmeister, undSebena, den Kanzler, sammt den ältesten Prie-stern , mit Säcken umhüllet, zu dem ProphetenIesaia, dem Sohne Amoz,

3. Daß sie zu ihm sprächen : So spricht His-kia: Das ist ein Tag der Trübsal, des Schel-tens und Lästerns; und gehet gleich, als wenndie Kinder bis an die Geburt gekommen sind,und ist keine Kraft da zu gebären.

Daß doch der Herr, dein Gott, hören wolltedie Worte des Erzschenken , welchen sein Herr,der König zu Assyrien, gesandt hat, zu lästernden lebendigen Gott, und zu schelten mit solchen

Worten, wie der Herr, dein Gott, gehöret hat.Und du wolltest dein Gebeth erheben für dieUebrigen, so noch vorhanden sind.

s. Und die Knechte des Königs Hiskia kamenzu Iesaia.

6. Iesaia aber sprach zu ihnen: So sageteuerm Herrn: Der Herr spricht also: Fürchtedich nickt vor den Worten, die du gehöret hast,mit welchen mich die Knaben des Königs zuAssyrien geschmähet haben;

7. Siehe, ich will ihm einen andern Muthmachen, und soll etwas hören, daß er wiederheim ziehe in sein Land; und will ihn durchdas Schwert fällen in seinem Lande.

8. Da aber der Erzschenke wieder kam, fander den König zu Assyrien streiten wider Libna;denn er hatte gehöret, daß er von Lachis ge-zogen war.

9. Denn es kam ein Gerücht von Thirhaka,der Mohren Könige, sagend: Er ist ausgezogenwider dich zu streiten.

10. Da er nun * solches hörete, sandte erBothen zu Hiskia, und ließ ihm sagen: SagetHiskia, dem Könige Juda, also: Laß dich dei-nen Gott nicht betrügen, auf den du dich Ver-lässe- und sprichst: Jerusalem wird nicht in dieHand des Königs zu Assyrien gegeben werden.

* 2 Kön. 19/ 9.

i i. Siehe, Du hast gehöret, was die Königezu Assyrien gethan haben allen Ländern und sieverbannet: und D u solltest errettet werden?

12. Haben auch die Götter der Heiden dieLänder errettet, welche meine Väter verderbethaben, als Gosan, Haran, Rezeph, und dieKinder Eden zu Thelassar?

13. Wo ist der König zu Hamath, und derKönig zu Arpad, und der König der StadtSepharvaim, Hena und Jwa?

i^. Und da Hiskia den Brief von den Bothenempfangen und gelesen hatte; ging er hinaufin das Haus des Herrn, und breitete ihn ausvor dem Herrn.

i s. Und Hiskia bethete zum Herrn, und sprach:

16. Herr Zebaoth, du Gott Israels, der Duüber den Cherubim fitzest; Du bist allein Gottüber alle Königreiche auf Erden, Du Haft Him-mel und Erde gemacht.

17. Herr, neige deine Ohren und höre doch;Herr, thue deine Augen auf und siehe doch;höre doch alle die Worre Sanheribs, die er ge-sandt hat, zu schmähen den lebendigen Gott.

18. Wahr ist es, Herr, die Könige zu Assyrien