Gericht Jerusalems.
642 Last über Babel und Arabien. Iesaia 21. 22.
* Gebärerinn; ich krümme mich, wenn ich eshöre/ und erschrecke/ wenn ich es ansehe.
* c. 13/ 8. Jer. 4/ 3l. c. 22/ 23.
4. Mein Herz zittert/ Grauen hat mich er-schreckt ; ich habe in der lieben Nacht keineRuhe davor.
s. Ja richte einen Tisch zu/ laß wachen aufder Warte/ esset/ trinket; macht euch auf/ ihrFürste»/ schmieret den Schild.
6. Denn der Herr sagt zu mir also: Gehehin / stelle einen Wächter / der da schaue undansage.
7. Er stehet aber Reiter reiten und fahrenauf Rossen / Eseln und Kameele»/ und hat mitgroßem Fleiß Achtung darauf.
8. Und ein Löwe rief: Herr/ * ich stehe aufder Warte immerdar des Tages / und stelle michauf meine Huth alle Nacht. ' Hab. 2/1.
9. Und stehe/ da kommt einer/ der fährt aufeinem Wagen/ * der antwortet/ und spricht:Babel ist gefallen/ fie ist gefallen/ und alleBilder ihrer Götter find zu Boden geschlagen.
* Off. 18/ 2.
10. Meine liebe Tenne/ da ich auf dresche.Was ich gehöret habe vom Herrn Zebaoth / demGott Israels / das verkündige ich euch.
i i. Dieß ist die Last über Duma. Man ruftzu mir aus Seir: Hüther/ ist die Nacht schierhin? Hüther / ist die Nacht schier hin?
12. Der Hüther aber sprach: Wenn der Mor-gen schon kommt / so wird es doch Nacht seyn.Wenn ihr schon fraget / so werdet ihr doch wie-der kommen/ und wieder fragen.
13. Dieß ist die Last über Arabien: Ihr wer-det im Walde in Arabien wohnen / auf dem Wegegegen Dedanim.
14. Bringet den Durstigen Wasser entgegen/die ihr wohnet im Lande Thema; biethet Brotden Flüchtigen.
i s. Denn fie fliehen vor dem Schwert / ja vordem bloßen Schwert/ vor dem gespannten Bo-gen / vor dem großen Streit.
16. Denn also spricht der Herr zu mir: Nochin einem Jahr / wie des * Tagelöhners Jahrefind/ soll alle Herrlichkeit Kedars untergehen;
* c. 16/ i4.
17. Und der übrigen Schützen der Helden zuKedar soll weniger werden; denn der Herr/ derGott Israels/ hat es geredet.
Das 22. Capitel.
Jerusalem belagert/ Sebna gestürzt / Eliakim berufen.
1. ^>ieß ist die Last über das Schauthal: Was^ ist denn euch / daß ihr alle so auf die
* Dächer laufet? * c. i-/ 3. Jer. 48/ 3.?.
2. Du wärest voll Getönes/ eine Stadt vollVolks/ eine fröhliche Stadt. Deine Erschlagenefind nicht mit dem Schwert erschlagen/ und nichtim Streit gestorben:
3. Sondern alle deine Hauptleute find vordem Bogen weggewichen und gefangen; alle/die man in dir gefunden hat/ find gefangen undferne geflohen.
4. Darum sage ich : Hebt euch von mir / laßtmich bitterlich weinen; mühet euch nicht mich zutrösten über der Verftörung der Tochter meinesVolks.
5. Denn es ist ein Tag des Getümmels und derZertretung/ und Verwirrung vom Herrn HerrnZebaoth im Schauthal; um des Untergrabenswillen der Mauern/ und des Geschreyes amBerge.
6. Denn Elam fährt daher mit Köcher/ Wa-gen / Leuten und Reitern; und Kir glänzet dahermit Schildern.
7. Und wird geschehen/ daß deine auserwähltenThäler werden voll Wagen seyn; und Reiterwerden sich lagern vor die Thore.
8. Da wird der Vorhang Juda aufgedecktwerden / daß man schauen wird zu der Zeit denZeug im Hause des Waldes.
s. Und ihr werdet der Risse an der StadtDavids viel sehen/ und werdet das Wasser imuntern Teich sammeln müssen.
i o. Ihr werdet auch die Häuser zu Jerusalemzählen; ja ihr werdet die Häuser abbrechen/die Mauern zu befestigen.
11. Und werdet einen Graben machen zwischenbeyden Mauern / vom Wasser des alten Teichs.Noch sehet ihr nicht auf den/ der solches thut;und schauet nicht auf den/ der solches schaffetvon ferne her.
12. Darum wird der Herr Herr Zebaoth zuder Zeit rufen lassen/ daß man weine und klage/und sich beschere/ und Säcke anziehe.
13. Wiewohl jetzt/ siehe/ ist es eitel Freudeund Wonne / Ochsen würgen, Schaft schlachten /Fleisch essen / Wein trinken (und sprechet:) Laßtuns * essen und trinken / wir sterben doch morgen.
* c. 36/ 12. i Cor. 13/ 32.
14. Solches ist vor den Ohren des Herrn Ze^