Druckschrift 
[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
638
Einzelbild herunterladen
 

Gericht über Assur , Iesai >;

13. Gedachtest Du doch in deinem Herzen:

* Ich will in den Himmel steigen, und meinenStuhl über die Sterne Gottes erhöhen;

* 2 Tbcss. 2/ 4.

I^i. Ich will mich setzen auf den Berg des Stifts,

* an der Seite gegen Mitternacht; ich will über

die hohen Wolken fahren, und gleich seyn demAllerhöchsten. * Ps. 48 , 3 .

i 5. Ja zur Hölle fahrest du , * zur Seite derGrube. * c. M, 33 .

16. Wer dich stehet, wird dich schauen und an-sehen (und sagen:) Ist das der Mann, der dieWelt zittern, und die Königreiche beben machte?

1 7 . Der den Erdboden zur Wüste machte, unddie Städte darinnen zerbrach, und gab seineGefangene nicht los?

1 8 . Zwar alle Könige der Heiden mit einanderliegen doch mit Ehren, ein Jeglicher in seinemHause:

19. Du aber bist verworfen von deinem Grabe,wie ein verachteter Zweig; wie ein Kleid derErschlagenen, so mit dem Schwert erstochen stnd,die hinunter fahren zu den Steinhaufen derHölle, wie eine zertretene Leiche.

20. Du wirst nicht wie dieselbigen begrabenwerden; denn du hast dein Land verderbet, unddein Volk erschlagen; denn man wird ' der Bos-haftigen Samen nimmermehr gedenken.

* c. 1 , 4.

21. Richtet zu, daß man seine Kinder schlachte,um ihrer Väter Missethat willen, daß ste nichtaufkommen, noch das Land erben, noch denErdboden voll Städte machen.

22. Und ich will über ste kommen, spricht derHerr Zebaoth , und zu Babel ausrotten ihr Ge-dächtuiß, ihre Uebrigen, Neffen und Nachkom-men , spricht der Herr.

23. Und will ste machen zum Erbe den Igeln,und zum Wassersee, und will ste mit einem Be-stem des Verderbens kehren, spricht der HerrZebaoth.

2^1. Der Herr Zebaoth hat geschworen und ge-sagt: Was gilt es, es soll gehen, wie ich denke,und soll bleiben, wie ich es im Sinn habe?

25. Daß Assur zerschlagen werde in meinemLande, und ich ihn zertrete auf meinen Ber-gen ; * auf daß sein Joch von ihnen genommenwerde, und seine Bürde von ihrem Halse komme.

* c. io, 27 .

26. Das ist der Anschlag, den er hat über alleLande; und das ist die ausgereckte Hand überalle Heiden.

27. Denn der Herr Zebaoth hat es beschlossen:

14 . 15 . Philister und Moabiter.

wer will es wehren? Und seine Hand ist ausge-reckt; wer will ste wenden?

(Anfang des 13 . CapitelS.)

28.?^m Jahr, da * der König Ahab starb, wardieß die Last: *2Cbr.28,27.

29. Freue dich nickt, du ganz Philisterland,* daß die Ruthe, die dich schlug, zerbrochen ist.Denn aus der Wurzel der Schlange wird einBasilisk kommen, und ihre Frucht wird einfeuriger fiiegeuder Drache seyn. * Zer. 47,1.

so. Denn die Erstlinge der Dürftigen werdensich weiden, und die Armen sicher ruhen; aberdeine Wurzel will ich mit Hunger tödten, unddeine Uebrigen wird er erwürgen.

31. Heule Thor, sckreye Stadt! ganz Phili-sterland ist feige; denn von Mitternacht kommtein Rauch, und ist kein Einsamer in seinen Ge-zeiten.

32. Und was werden die Bothen der Heidenhin und wieder sagen? Nähmlich: Zion hat derHerr ' gegründet; und daselbst werden die Elen-den seines Volks Zuversicht haben.

* Ps. 87 / 1 . 3 . Ps. 102 , 17 .

Das 15. Capitel.

Verheerung der Philister.

ä.k^ieß ist die Last über * Moab : Des Nachtskommt Verstörung über Ar in Moab;ste ist dahin. Des Nachts kommt Verstörungüber Kir in Moab; ste ist dahin.

* Zer. 43 , 1 . Zeph. 2 , 8 .

2. Sie gehen hinauf gen Baith und Dibon zuden Altären, daß sie weinen, und heulen überNebo und Medba in Moab. Aller * Haupt istbeschoren, aller Bart ist abgeschnitten.

* Zer. 48 / 37 . Ezech. 7 , 18 .

3. Auf ihren Gaffen gehen ste mit Säcken um-gürtet; auf ihren Dächern und Strassen heulenste alle, und gehen weinend herab.

Hesbon'und Eleale sckreven, daß man eszu Jahza höret. Darum wehklagen die Gerü-steten in Moab; denn es gehet ihrer Seele übel.

* 4 Mos. 21/ 23 . 26.

5 . Mein * Herz sckreyet zu Moab; ihre Flüchetigen fliehen von der dreyjährigen Kuh, bis genZoar: denn ste gehen gen Luhith hinan, undweinen; und auf dem Wege zu Horonaim zuerhebt sich ein Jammergesckrey. .* Zer. 48 / 34 . 36 .

6 . Denn die Wasser zu Nimrim versiegen, daßdas Heu verdorret, und das Gras verwelket,und wüchset kein grünes Kraut.

7. Denn das Gut, das ste gesammelt, und das