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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
634
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6Z4 Christi Geburt und Reich.

Iesaia 9. 10.

Der Ungerechtigkeit Strafe.

7. Aufdaßseine'Herrschaftgroßwer-de/ und des "Friedens kein Ende, aufdem Stuhl Davids, und seinem König-reich; daß er es zurichte und stärke mitGericht und Gerechtigkeit von nun anbis in Ewigkeit. Solches -b wird thunder Eifer des Herrn Zebaoth.)

* Luc. 1/ Z 2 . *' Ps. 72 / 3. 7. -I- Esaj. 37/ 32. 2 Kön. 19/ 3N

8. Der Herr hat ein Wort gesandt in Jakob,und ist in Israel gefallen,

9. Daß es sollen inne werden alles Volk Eph-raim, und die Bürger zu Samaria, die dasagen in Hochmuth und stolzem Sinn:

10. Ziegelsteine sind gefallen, aber wir wollenes mit Werkstücken wieder bauen; man hat Maul-beerbäume abgehaueu, so wollen wir Ccdern andie Stätte setzen.

i i. Denn der Herr wird des Nezins Kriegs-volk wider sie erhöhen, und ihre Feinde zuHaufe rotten.

12 . Die Syrer vorne her, und die Philistervon hinten zu, daß sie Israel fressen mit vollemMaul. * In dem Allen läßt sein Zorn nicht ab,seine Hand ist noch ausgereckt.

* c. 6/ 23. c. 10/ 4.

i r. So kehret sich das Volk auch nicht zu dem,

* der es schlägt; und fragt nichts nach dem Herrn

Zebaoth. * c. 42/ 23 .

12 ,. Darum wird der Herr * abhauen von Is-rael beydes Kopf und Schwanz, beydes Ast undStrumpf, ans Einen Tag.

* c. 10 / 33. -j- c. 19 / 13. 2 Kön. 17/ 3.

15. Die alten ehrlichen Leute sind der Kopf;die Propheten aber, so falsch lehren, sind derSchwanz.

16 . Denn die* Leiter dieses Volks sind Ver-führer; und die sich leiten lassen, find verloren.

*'c. 3/ 12 . Luc. 6/ 39.

17. Darum kann sich der Herr über ihre jungeMannschaft nicht freuen, noch ihrer Waisen undWitwen erbarmen; denn sie sind allzumahl Heuch-ler und böse, und aller Mund redet Thorheit.

* In dem Allen läßt sein Zorn noch nicht ab,seine Hand ist noch ausgereckt. * c. 3 / 23 . c. 10 / 4 .

18 . Denn das gottlose Wesen ist angezündetwie Feuer, und verzehret Dornen und Hecken,und brennet wie im dicken Walde, und gibthohen Rauch.

19 . Denn im Zorn des Herrn Zebaoth ist dasLand verfinstert, daß das Volt ist wie Speisedes Feuers; keiner schonet des andern.

20. Rauben sie zur Rechten, so leiden sie Hun-

ger; essen sie zur Linken, so werden sie nichtsatt. Ein Jeglicher frißt das Fleisch seines Arms.

21 . Manage den Ephraim / Ephraim den Ma-ntisse ; und sie beyde mit einander wider Juda.* In dem Allen läßt sein Zorn nicht ab, seineHand ist noch ausgereckt.

* v. 12 . 17 . c. 3/ 23. c. 10 , 4.

Das 10. Capitel.

Strafe der Ungerechtigkeit. Untergang der Assyrcr.

1. A^Zehe den * Schriftgelehrten, die Unrechte

Gesetze machen, und die Unrechtes Ur-theil schreiben, *Matth.23,i4.

2 . Auf daß sie die Sachen der Armen beugen,und Gewalt üben im Recht der Elenden untermeinem Volk; daß die Witwen ihr Raub, unddie Waisen ihre Beute seyn müssen.

3. Was wollt ihr thun am Tage der Heim-suchung und des Unglücks, das von ferne kommt?Zu wem wollt ihr fliehen um Hülfe? Und wowollt ihr eure Ehre lassen,

-4. Daß sie nicht unter die Gefangenen gebeugetwerde, und unter die Erschlagenen falle? Indem Allen läßt sein Zorn nicht ab, seine Handist noch ausgereckt.

5 . O wehe Assur! der meines "Zorns Ruthe,und ihre Hand meines Grimms Stecken ist.

* «. 7/ 20 .

6. Ich will ihn senden wider ein Heuchelvolk,und ihm Befehl thun wider das Volk meinesZorns, daß er es beraube und austheile, undzertrete es, wie Koth auf der Gasse;

7. Wiewohl Er es nicht so meinet, und seinHerz nicht so denket, sondern sein Herz stehetzu vertilgen, und auszurotten nicht wenigeVölker.

8. Denn er spricht: Sind meine Fürsten nichtallzumahl Könige?

9 . Ist * Calno nicht wie Charchemis? Ist Ha-

math nicht wie Arpad? Ist nicht Samaria wieDamasens? *c.36/is. 19 .

10 . Wie meine Hand gefunden hat die * König-reiche der Götzen, so doch ihre Götzen stärkerwaren, denn die zu Jerusalem und Samaria sind:

* c. 19/ 1. c. 36/ 18. e. 37/ 11 .

11 . Sollte ich nicht Jerusalem thun und ihrenGötzen , wie ich Samaria und ihren Götzen ge-than habe?

12 . Wenn aber der Herr alle seine Werke aus-gerichtet hat auf dem Berge Zion und zu Jeru-salem , will * ich heimsuchen die Frucht des hoch-müthigen Königs zu Assyrien, und die Prachtseiner hoffärtigen Augen. * c. 37 , n. 2 m». 19 ,