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Jungfrau schwanger.
Jesar
2 . Da wa-.d dem Hause Davids angesagt: DieSyrer verlassen sich auf Ephraim. Da bebte ihmdas Herz, und das Herz seines Volks, wie dieBäume im Walde beben vom Winde.
3. Aber der Herr sprach zu Jesaia: Gehe hin-aus Ahas entgegen, du und dein Sohn Sear-Jasub, an das Ende der Wasserrohren am obernTeich, am Wege beym Acker des Färbers,
Und sprich zu ihm: Hüthe dich, und seystille; fürchte dich nicht, und dein Herz sey un-verzagt vor diesen zweyen rauchenden Löschbrän-den, nähmlich vor dem Zorn Rezins, sammtden Syrern, und des Sohnes Remalja.
s. Daß die Syrer wider dich einen bösenRathschlag gemacht haben, sammt Ephraim unddem Sohne Remalja, und sagen:
6. Wir wollen hinauf zu Juda, und sie auf-wecken, und unter uns theilen, und zum Königedarinnen machen den Sohn Tabeals.
7. Denn also spricht der Herr Herr: Es sollnicht bestehen, noch also gehen.
8. Sondern wie Damaskus das Haupt ist inSyrien, so soll Rezin das Haupt zu Damaskusseyn. Und über fünf und sechzig Jahre soll esmit Ephraim aus seyn, daß sie nicht mehr einVolk seyn.
9 . Und wie Samaria das Haupt ist in Eph-
raim , so soll der Sohn Remalja das Haupt zuSamaria seyn. * Glaubet ihr nicht, so bleibetihr nicht. * 2 Chr. 2 o,Lo.
(Epistel am Tage der Verkündigung Mariä.)
lo.^jnd der Herr redete abermahl zu Ahas,und sprach:
i i. Fordre dir ein Zeichen vom Herrn, deinemGott, es sey unten in der Hölle, oder drobenin der Höhe.
12 . Aber Ahas sprach: Ich will es nicht for-dern, daß ich den Herrn nicht versuche.
13. Da sprach er: Wohlan, so höret ihr vomHause Davids: Ist es euch zu wenig, daß ihrdie Leute beleidiget, ihr müsset auch meinen Gottbeleidigen?
i^. Darum so wird euch der Herr selbst einZeichen geben: Siehe, eine ' Jungfrauist schwanger, und wird einen Sohngebären, den wird sie heissen t Imma-nuel. * Matth. 1/ 23. s Es. 8, 8. 10 .
15. Butter und Honig wird er essen, daß er
* wisse Böses zu verwerfen, und Gutes zu er-wählen. * Ebr. 3, 14.
16 . Denn ehe ' der Knabe lernet Böses ver-
a 7. 8. Verwüstung Juda.
werfen, und Gutes erwählen; wird das Land,davor dir grauet, verlassen seyn von seinen zweyenKönigen.) - c. 8,4.
17 . Aber der Herr wird über dich, über deinVolk, und über deines Vaters Haus, Tage kom-men lassen, die nicht gekommen sind, seit derZeit Ephraim von Juda geschieden ist, durch denKönig zu Assyrien.
1 8. Denn zu der Zeit wird der Herr zischen derFliege am Ende der Wasser in Egypten, undder Biene im Lande Assur,
19 . Daß sie kommen, und alle sich legen andie trockene Bäche, und in die Steinklüfte,und in alle Hecken, und in alle Büsche.
20 . Zu derselbigen Zeit wird der Herr dasHaupt und die Haare an Füßen abscheren, undden Bart abnehmen, durch ein gemiethetes *Schermesser; nähmlich durch die, so jenseit desWassers sind, als durch den König von Assyrien.
* c. 10/ 3 .
21 . Zu derselbigen Zeit wird ein Mann einenHaufen Kühe, und zwo Herden ziehen,
22 . Und wird so viel zu melken haben, daßer * Butter essen wird; denn Butter und Honigwird essen, wer übrig im Lande bleiben wird.
* vcrS 13.
23. Denn es wird zu der Zeit geschehen, daß,wo jetzt tausend Weinstöcke stehen, tausend Sil-berlinge werth, da werden Dornen und Heckenseyn,
2 ^. Daß man mit Pfeilen und Bogen dahingehen muß. Denn im ganzen Lande werdenDornen und Hecken seyn,
25. Daß man auch zu allen den Bergen, soman mit Hauen pflegt umzuhacken, nicht kannkommen, vor Scheu der Dornen und Hecken;sondern man wird Ochsen daselbst gehen, undSchafe darauf treten lassen.
Das 8. Capitel.
Bestrafung des ganzen Volks Israel, und Trost der Gottesfürchtige».
i.lfnd der Herr sprach zu mir: Nimm vordich einen großen Brief, und schreib dar-auf mit Menschen- Griffel: Raubebald, Eile-beute.
2 . Und ich nahm zu mir zween treue Zeugen,den Priester Uria, und Sacharja, den SohnJeberechja,
3. Und ging zu einer Prophetinn, die wardschwanger, und gebar einen Sohn. Und derHerr sprach zu mir: Nenne ihn, Raubebald,Eilebeute.
Denn